Rapsölpreis
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Autor Thema: Temparaturvergleich.  (Gelesen 4966 mal)
K.B.D.
Pöler
*
Beiträge: 63


« am: April 12, 2011, 10:13 Uhr »

Hey Leute.
Neben meinem Hobby, der BHKW- Bastellei, klebe ich auch was an Sonnencollektoren rum.
Ich habe mir nun eine "Messtelle gebastelt, wo gestern unter der Glasscheibe auf Anhieb 120 °C im Leerlauf  erreicht habe.
Nun ist das, werdet Ihr sagen, keine besondere Leistung. Ich meine doch, wenn mann berücksichtigt, daß das ein
System wie ein gewöhnlicher Flachkollektor ist. Ich habe in der Messtelle Materialien verwendet, welche Temparaturen von 250 °C zulassen. Das wäre dann wohl neu. Wenn es gelingt, diese TEmps zu erreichen und zu "verarbeiten", sind wir der Speicherung von Sonnenenergie einen ganz gehörigen Schritt näher gekommen. Es wäre nun interesant zu wissen, wo bei anderen Flachkollectoren die Leerlauf-Temparaturen liegen.
Dann wäre das nächste Problem: eine nette kleine Turbine, welche im Niederdruckverfahren möglichst große Gewiine einfährt.

Ach ja, - warum probiert der K.B. an so was rum?
Weil er der Meinung ist, daß der Strom, preislich gesehen, in einem halben Jahr noch mal einen gewaltigen Schub nach oben bekommt.
Warten wir`s ab, lieber Leser!
MfG. K.B.D.
waldi
Pöler
*
Beiträge: 738


« Antworten #1 am: April 13, 2011, 13:14 Uhr »

Hi K.B.,

es ist sehr wahrscheinlich, dass der Strom teurer wird.
natürlich ist es eine Frage der Möglichkeiten, die einem persönlich zur Verfügung stehen.
Ungeachtet der Effektivität halte ich persönlich allerdings Solarzellen auf dem Dach weseentlich zielführender als eine Turbine im Keller.
Der Wartungsaufwand ist erheblich geringer.
Allerdings stellen sich mir dann die Haare zu Berge, wenn ich dann Berichte in der Tageszeitung lese, von Leuten, die vor Jahren ein älteres Haus erworben haben. Um dieses fachgerecht und dem Ortscharakter entsprechend zu renovieren haben diese dann bei der Gemeinde nachgefragt, ob sie evtl. eine Beihilfe zur Denkmalsgerechten Restaurierung bekommen könnten, da dieses Haus schon wirklich sehr alt war. Dieses Anliegen wurde mit der Begründung abgelehnt, dass das Haus nicht unter das Denkmalschutzgesetz falle, somit nicht als besonders schützenswürdig gelte. Dann haben diese Leute es aus eigener Tasche und Kraft fachgerecht saniert. Nun haben siwe Solarzellen aufs Dach gebaut, und plötzlich müssen sie diese wieder runterbauen, weil das Haus so gut zum alten Ortskern passt, und als Denkmal nicht mit Solarzellen optisch verschandelt werden darf.  Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked

Aber lest selbst http://www.allgemeine-zei...u-bickelheim/10496951.htm

Viele Grüße

Waldi
Martin Klaus
Pöler
*
Beiträge: 2524

Wer Visionen hat,soll zum Arzt gehen.(H.Schm.)


« Antworten #2 am: April 13, 2011, 14:35 Uhr »

Hallo Leute Wink Wink

@Waldi:

So wie sich die Geschichte laut Presse darstellt,scheint es sich um verwaltungsrechtlichen Opportunismus vom Allerfeinsten zu handeln..
Vor diesem Hintergrund scheint die juristische Würdigung doch durchaus anfechtbar zu sein...
Auch und grade vor dem Hintergrund der allfälligen Energiewende dürfte den Mainzer Juristen eine Optimierung ihrer Hausaufgabenausführung ins Protokoll zu schreiben sein...

Schöne Grüße

  Martin
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