Rapsölpreis
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Autor Thema: Erneuerbare Energieen  (Gelesen 22130 mal)
auditiusavanti
Pöler
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Beiträge: 342


« Antworten #30 am: April 02, 2009, 12:33 Uhr »

Hallo Leute,

eine Zwischenmeldung zur Solaranlage ist es wert hier zu posten:

Seit dem 1. April wird unser Haus nur noch von der Solaranlage geheizt.
Das ist kein Aprilscherz. Der Brennwertkessel ist komplett abgeschaltet.

Jetzt geht das Spiel los, den Kessel bis Ende Oktober nur noch in Notfällen in Betrieb zu nehmen.
Der Gasverbrauch soll in der Zeit zu Null tendieren.

Die gemessene Jahresperiode geht vom 1.4. bis 31.3. in den Jahren.

Das letzte Jahr hat das Einstrahlungssoll nicht ganz erreicht. 2.500 kWh/a ist das Soll 2.471 kWh/a sind erreicht worden.
Der Sommer im letzten Jahr hat einen hohen Ertrag erbracht, so wie das bisher ertragreichste Jahr 2005-2006.
Der Winter hat den Vorsprung aufschmelzen lassen, und mit der langgezogenen Kälteperiode stark am Gashahn gesaugt.

Pünktlich vor der Kälteperiode wurde ja der Gaspreis ganz zufällig erhöht.
Ab 1.4. wird der Gaspreis wieder gesenkt, ganz zufällig.

Es ist notwendig, unabhängig von fossiler Energie zu werden.
Am besten man stattet ein Gebäude so aus, dass es energieautark wird.

Mein Haus wird diesen Weg gehen.

Hier unter Altbau und Energie sind die ersten Schritte dargestellt.
Wenn die Wärmepumpe wieder in Betrieb ist, ist dieses Gebäude energieautark bzw. ein Plusenergiehaus

Die Photovoltaik wird mehr Energie bereitstellen, als das Haus benötigt (elt. Verbrauch, Beleuchtung, usw. und Verbrauch der Wärmepumpe).
Rechnerisch will ich das noch darstellen.

Da bleibt noch Energie für die elektrische Mobilität über. -Elektroauto-
Photovoltaik wird bestimmt noch zu krebserzeugend erklärt.


Bis dahin sonnige Grüße

Hartmut
SamHotte
Global Moderator
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Beiträge: 4764

Vollgaspöler - Klimaschutz durch "global dimming"


« Antworten #31 am: April 02, 2009, 13:00 Uhr »

Mahlzeit!

Zitat von: auditiusavanti
Photovoltaik wird bestimmt noch zu krebserzeugend erklärt.
Zu Recht!
Von Aussagen wie dieser...
Zitat von: auditiusavanti
Da bleibt noch Energie für die elektrische Mobilität über. -Elektroauto-
...muss schließlich jeder Finanzminister sofort Augenkrebs bekommen.

Sonnige Grüße
Sam
Tamara
Pöler
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Beiträge: 52

Umrüsten für eine saubere Umwelt, weg vom Erdöl


« Antworten #32 am: Mai 20, 2011, 01:13 Uhr »

Ohhh....

Ne Wärmepumpe mit Solarstrom betreiben ?

Na viel Erfolg wünsche ich dir dabei, aber obs Klappt ?
Erstens haben die ne Nette Leistungsaufnahme und
Zweitens ist es genaugenommen MIST !  Down

Du hast einen Wirkungsgrad bei der Solarzelle dh. x % gehen als Wärme weg bei der Strom Erzeugung dann hast du einen Wechselrichter der auch etwas  Verluste hat, dann kommt die WP und hat wieder nur einen Wirkungsgrad von x.

Also du Verlierst 3 mal einen kleinen Betrag an Energie ...

Ich denke eine einfach Thermische Solaranlage mit Grossem Pufferspeicher ist Energetisch sinnvoller.

Ich kann auch mal die Wirkugsgrade googeln und es Ausrechen wenn bedarf besteht, dazu brauche ich Daten der Solaranlage, Wechselrichter und WP..
PölTier
Pöler
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Beiträge: 1098

PD ist weg. Benz ist weg. Aktuell ist`s ein Golf 2


« Antworten #33 am: Mai 20, 2011, 04:24 Uhr »

Moin Tamara

Für den Fall, das du die Signatur vom Threadstarter nicht gesehen haben solltest.
Der Mann ist Energieberater.
Ich denke, er weiß sehr sehr genau was er da geplant, gebaut und optimiert hat.

Gruß
PölTier
SamHotte
Global Moderator
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Beiträge: 4764

Vollgaspöler - Klimaschutz durch "global dimming"


« Antworten #34 am: Mai 20, 2011, 06:15 Uhr »

Moin.

Zitat von: Tamara
Ich denke eine einfach Thermische Solaranlage mit Grossem Pufferspeicher ist Energetisch sinnvoller.

An Sommertagen ist das sicher richtig, dummerweise braucht man da aber so gut wie keine Wärme...von dem bisschen Kram für Brauchwasser (~10% des jährlichen Wärmebedarfs) mal abgesehen.
Entscheidend ist hier doch, wie viele kWh ich elektrisch investieren muss, um wie viele kWh in Form von Wärme zu "ernten". Und da sieht das Verhältnis bei einer Wärmepumpe gar nicht mal schlecht aus. Erst recht nicht für den parallelen Betreiber von Fotovoltaik, der selbst verbrauchte elektrische Leistung noch höher gefördert bekommt. Das ist sowohl ökologisch, als auch (für ihn) ökonomisch.

Schöne Grüße
Sam
Martin Klaus
Pöler
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Beiträge: 2502

Wer Visionen hat,soll zum Arzt gehen.(H.Schm.)


« Antworten #35 am: Mai 20, 2011, 07:49 Uhr »

Hallo Leute Wink Wink Wink

@Tamara:

Ich habe die Ehre genossen,den Threadstarter persönlich kennen lernen zu dürfen.
Ich hab da einen hochintegeren Menschen mit ausgezeichnetem Sachverstand  kennen gelernt,der sehr genau weiß,wovon er spricht.
Und das er die v.g. Konstruktionsmassnahmen an seinem eigenen Haus durchführt,spricht ebenfalls für ihn.
Vor diesem Hintergrund denke ich schon,das eine gewisse Vorsicht bezüglich gewisser rhetorischer Entgleisungen angebracht ist ,solange diese nicht durch fundierte Recherche und Dokumentation untermauert sind...

Schöne Grüße

  Martin
Tamara
Pöler
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Beiträge: 52

Umrüsten für eine saubere Umwelt, weg vom Erdöl


« Antworten #36 am: Mai 20, 2011, 11:42 Uhr »

Moin,

also ich habe die Aussage gemacht da ich mich Beruflich auf einige Erfahrung berufen darf was Wärmepumpen angeht (Installation) daher weiss ich auch was die an Leistung haben.

Wenn das im Netzparallellen Betrieb laufen soll, Quasi Solar einspeisen, und Vergüten lassen und den Strom für die WP wieder beziehen ist es Finanziell Interessant.

Ich habe hier den Begriff Autark gelesen, das kann jetzt wieder Ausgelegt werden wie jeder mag.


Für mich ist ein Haus energetisch Autark wenn es Sämtliche Energie selbst erzeugt !

Daher auch der Gedanke die WP soll mit Solar alleine Laufen...
Ich habe auch gewisse Ansätze durchdacht.

Mein Vater hat ein BHKW das er auf meinen Rat als Ersatz für die Alte ÖL Heizung gekauft hat.
Nur wäre meins nicht mit leichtem schwefelfreien Dino ÖL sondern mit 100 % PÖL.
Das Teil ist ja immer Warm  Very Happy kein Kaltlauf.

Ich hoffe der Treadstarter ist mir nicht Böse für meine Einwände, sonst darf er mir gerne schreiben.

LG Tamara
K.B.D.
Pöler
*
Beiträge: 63


« Antworten #37 am: Mai 21, 2011, 10:57 Uhr »

Hey Ihr Lieben, -

nu hab ich das Gefühl, obwohl ich nicht viel zeit zum Diskutieren hab, hier mal kurz ein paar Sätze zu schreiben.
Also, ich hab nu schon zwei Jahre, (Heizperioden) zwei Wärmepumpen am laufen. Motorleistung 3,5 und 4 kw stark.
Und, bin prima damit gefahren ! Ich würde noch besser damit fahren, wenn ich den Strom schon selbst herstellen könnte. Soll dieses Jahr in trockeene Tücher kommen.
Deswegen auch vor kurzem mein Thread, : wohin mit der vielen (Ab)Wärme.
Das ist im Grunde das Problem !
Aber, es sieht so aus, daß auch dieses lösbar ist ! Es haben sich in den letzten Wochen einige Ansätze ergeben, die im Moment "verfolgt" werden.
und das könnte dann tatsächlich, vielleicht nicht gerade im Winter, zum enrgieproduzierenden Haus führen.
Da dieses Projekt nun für mich alleine zu umfangreich wird, hab ich mich nun dazu entschlossen, mit einem "Energieberater", der hier im Forum bekannt ist, mich abzustimmen. Ich hoffe nun, daß ich diesen Mann für meine Gedanken intressieren kann, dann sehen wir weiter.
MfG. K.B.D.
auditiusavanti
Pöler
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Beiträge: 342


« Antworten #38 am: Mai 30, 2011, 13:21 Uhr »

Hallo Leute,

beruflich bin ich voll im Einsatz, so dass die Zeit knapp ist.
Eine Antwort zu den Einwänden von Tamara soll doch noch folgen.

Wer sich nur mit Wirkungsgraden beschäftigt, verliert leicht die Gesamtheit aus den Augen.
Beispiel:
Ein BHKW erreicht Wirkungsgrade mit der Wärmenutzung von vielleicht 90 %.
Ein Brennwertkessel erreicht Wirkungsgrade von 106-111 %.
Also müssen BHKW durch Brennwertkessel ersetzt werden. -Ist das der richtige Schluss?-

Natürlich hat eine Wärmepumpe auch Wirkungsgrade.  Die spielen eine Rolle, wenn solche Anlagen optimiert werden sollen.
Für den Einsatz einer Wärmepumpe ist die Leistungszahl bzw. die Jahresarbeitszahl wichtig, nicht die Wirkungsgrade.
Eine Wärmepumpe ist kein Energieumsetzer wie ein Kessel bzw. BHKW, sondern ein Energieaufbereiter. D. h. eine WP bereitet nicht nutzbare Umweltwärme (z. B. Brunnenwasser mit 12°) in nutzbare Heizwärme auf (für Fußbodenheizung 40°).

Meine von mir gebaute WP mit 30 Jahren Betriebszeit hat eine Leistungszahl von ca. 4.
Die neue WP kommt unter diesen optimalen Bedingungen auf ein Jahresarbeitszahl von 5.
D. h. 1 kWh  Elektro liefern 5 kWh (nicht erzeugen) Wärme.
25.000 kWh/a Heizenergie werden mit 5.000 kWh/a Endenergie gedeckt.
Meine Photovoltaikanlage liefert ca. 10,000 kWh im Jahr.

Zu der genannten Heizenergie trägt auch eine Thermosolaranlage bei. Der Beitrag ist begrenzt durch die Anlagengröße.  Dazu gehören 7,5 m2 Flachkollektor, 500 l Speicher mit ca. 23 kWh Speichervermögen und ein Estrichspeicher (Fußbodenheizung) mit 27 kWh Speichervermögen.
Diese Anlage ist in der Lage ohne weitere Zuheizung Warmwasser und Heizwärme für die Monate Anfang Mai bis Ende Oktober zu decken. Standby Verluste von Kessel oder WP entfallen. So wird das schon seit über 5 Jahren praktiziert.

Eine komplette Wärmeversorgung für das Haus mit Thermosolar erfordert einen Speicher von über 200 m3, der auf bis zu 80 ° erwärmt werden muß.
Die Kollektoren haben auch einen nennenswerten Wirkungsgrad, von den Speicherverlusten ganz abgesehen. Der Speicher muß auch so gestaltet werden, dass eine Schichtung entstehen kann.
Steffen kann sicher Auskunft geben, ob er seinen Speicher auf Temperatur bringt.
Daran sieht man, der Weg ein Haus Baujahr 1905 zum Nullenergiehaus zu machen, geht nicht über Thermosolar und Speicher.
Allenfalls bei Niedrigenergiehäusern kommt man in handhabbare Größenordnungen.

Die Zustrahlung von Solarenergie im Vergleich zu unserem Bedarf ist ∞ (unendlich).
Wirkungsgrade sind bei der Nutzung der Solarenergie nicht vorrangig. 
Das sieht beim Verbrauch endlicher Fossilenergie ganz anders aus, aber gerade da wird verschwendet.

mit sonnigen Grüßen

Hartmut


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