weichei65
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« Antworten #10 am: Januar 11, 2008, 05:44 Uhr » |
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Hallo Hartmut!
Hab mal wieder, wie immer, kaum Zeit. Unterm Dach wollte ich die Pfannen noch mal verschmieren, nach dem trocknen mit gelochter Folie verkleiden und das Dach vor innen verschalen. Eine Dämmung sollte auf den Fussboden des Dachbodens, da brauch ich weniger Angst vor Feuchtigkeit und Schäden haben, der Boden soll auch weiter als solcher genutzt werden. Das Haus ist Doppelwandig gemauert mit Hohlschicht, Aussenwände ca. 40cm, sollte reichen, neue ISOfenster sind drin. In einem Raum (Wohnzimmer) im EG müssen noch die alten Dielen raus, taugen nichts mehr, da dann übliche Kiesschicht, Beton, Isolierung, Estrich, ggf mit Fussbodenheizung. Das Haus hat ca. 170m2 und ich habe noch einen ca 100-120 m2 Anbau Reserve. Ich wollte einen 25kw Atmos Holzvergaserkessel installieren, mit 1000l Puffer, und dann im Sommer nachträglich die Solaranlage mit nochmal 1000l dazuinstallieren. Die Puffer sollten beide eine Solarwendel haben. Macht es Sinn, wenn ich den zweiten Puffer erst zuschalte, wenn der erste eine gewisse Temp. erreicht hat?? Die Puffer stehen für die Anbindung recht günstig, Platz wäre aber noch für deutlich mehr (Geld noch nicht!). Geheizt wird vorläufig nur über normale Heizkörper, wobei bei nur einem oder zwei kalten Tagen die Heizung nicht angestellt werden soll, weil noch ein Kaminofen zur Verfügung steht. Geschirrspüler und WM sollen über Mischer auch an die WW-Bereitung angeschlossen werden (im Sommer).
Das ist ungefähr das was ich vorhabe, mehr dazu später.
Grüsse Thorsten
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bulli789
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Vorbeugen ist besser als auf die Schuhe kotzen
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« Antworten #11 am: Januar 31, 2008, 13:26 Uhr » |
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Hallo Thorsten, . Fussbodenheizung ist bei mir nur noch im Wohnzimmer möglich, die anderen haben schon Estrich, den ich eigentlich nicht mehr anfassen wollte, das Wohnzimmer (30m2) muss noch.
In dem Fall das ein nachträglicher Einbau von FBH nicht mehr möglich ist, kann ich nur die Installation einer Wandheizung empfehlen. Einfach, preisgünstig, Niedertemp.-fähig. Ich spreche aus eigener Erfahrung, alles selbst verlegt und angeschlossen. Gruß Peter
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auditiusavanti
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« Antworten #12 am: Februar 09, 2008, 13:13 Uhr » |
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Hallo Thorsten,
jetzt komme ich endlich dazu, noch etwas zu deinem Vorhaben zu schreiben.
Zunächst zu Dämmung: Das Dach und die Decke zum Dach sind in der Regel imm er die schwächsten Punkte. Beide Bauteile sollten mit 200 mm (lambda 040) gedämmt werden. Das ist auch heute schon üblich in Bestandsbauten. Den Raum für die Dämmung erhält man mit einer Aufdickung der Dachbalken. Wichtig ist auch der luftdichte Abschluß der Dachkonstruktion. Die Luftschicht könnte man mit Dämmpartikel füllen. Da nur eine begrenzte Dicke zur Verfügung steht, sollte man ein hoch dämmendes Material verwenden z. B. Polyurethan mit lambda 030 oder 025.
Die Kellerdecke spielt noch eine große Rolle. Wie sieht es damit aus? Auch der Kelleraufgang muß beachtet werden.
Die Heizverteilung ist mit Niedertemperatur am besten auf erneuerbare Energien vorbereitet. Fußbodenheizung und Wandheizung, wie Peter schon richtig vorschlägt sind gute Voraussetzungen. Meine Fußbodenheizung kommt im kältesten Winter mit 39° im Vorlauf aus.
Der Vorschlag von Martin wird wohl auf eine elektrische Fußbodenheizung hinauslaufen. Die Heizung ist mit Energiesparen nicht vereinbar. Für spezielle Zwecke hat sie natürlich ihre Berechtigung.
Bei mir im OG gibt es einige spezielle Fb-Heizungsaufbauten, die mit 3-5 cm Bauhöhe auskommen (mit WW betrieben). Das hat sich bestens bewährt.
Die Speicher sollten nacheinander erwärmt werden. Bei einer begrenzten Wärmemenge ist es besser einen Speicher auf Temperatur zu bringen, als beide nur lasch auf etwas mehr als Raumtemperatur zu heizen.
Wenn noch weitere Fragen offen sind, sollten sie auch beantwortet werden.
Viele Grüße
Hartmut
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bulli789
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Vorbeugen ist besser als auf die Schuhe kotzen
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« Antworten #13 am: Februar 10, 2008, 11:05 Uhr » |
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Hallo Hartmut, ich muß nochmal zu deinen einleitenden Ausführungen zurückkommen. 2. Bei 20 m2 Kollektorfläche ist ein großer Speicher nötig, wenn möglich in mehreren 1000 l-Speichern. Hier muß beachtet werden, dass die Anlage im Sommer meistens steht, weil nichts mehr gespeichert werden kann. Dann geht der Kollektor ganz schnell bis zu 180 °C hoch.
Meines Erachtens arbeitet eine Kollektoranlage nur effektiv, wenn das Verhältnis Kollektorfläche- Speicherkapazität eingehalten wird. Eine Überdimensionierung der Kollektorfläche führt zu den von dir angegebenen Problemen (bei mir haben sich in dem Fall schon mehrfach die Kollektorfühler verabschiedet). Vor allem in sonnenreichen Sommertagen wird weniger Heißwasser entnommen, sodaß die Pufferspeicher schnell gefüllt sind. Diese Speicherkapazität jedoch zu erhöhen ist imho ineffektiv, da sie wie gesagt nur wenige Tage im Jahr abdeckt, wenn überhaupt. Die in diesen Tagen gespeicherte Wä rme ist schnell verbraucht und das System arbeitet wieder auf "normalem" Niveau. D.h. ein Gebäude sollte nach seinem Heiz-und Warmwasserverbrauch berechnet und die Heizung inkl. Solaranlage danach ausgerichtet werden, evtl. leicht überdimensioniert. Sonnige Grüße Peter
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weichei65
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« Antworten #14 am: März 02, 2008, 16:20 Uhr » |
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Hallo Hartmut!
Danke für deine Ausführungen, ich hab leider erst seit heute wieder einen Online-Zugang (Telekom eben). FB- Heizung wird mittelfristig auch im Bad zur Verfügung stehen, da ich den Boden dort auch noch machen werde. An Wandheizung hatte ich auch schon gedacht. Einen Keller gibts nicht, lediglich einen angebauten Schlachtekeller, der mittelfristig abgerissen wird, weil er mir das Fachwerk der Scheune dort zerstört (der Beton liegt direkt am unteren Balken!!!). Das Fundament ist Kalksandstein, und jetzt kommt meine grösste Sünde: Ich habe im Flur und der Küche (mitten im Haus, geht von vorn bis hinten durch) einen alten Terazzoboden, den ich erhalten möchte. Wie soll ich da eine brauchbare Bodenisolierung hinbekommen? Geht wohl eher nicht, oder gibt es da technische Möglichkeiten??
Fragen über Fragen.
Die nacheinander stattfindende Aufheizung der Puffer hatte ich auch angedacht, womit kann ich mir da eine halbwegs günstige Steuerung bauen??
Grüsse Thorsten
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Martin Klaus
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Nur nicht existente Politiker sind gute Politiker.
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« Antworten #15 am: März 02, 2008, 18:39 Uhr » |
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Hallo Thorsten  Kannst du den Terazzo-Boden schonend erntfernen??? Wenn ja,würde ich Schaumglas einblasen.. Das Zeug isoliert und ist absolut verrottungsfrei... Diese Ferndiagnosen sind immer recht problembehaftet... Schöne Grüße Martin
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weichei65
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« Antworten #16 am: März 14, 2008, 01:39 Uhr » |
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Schonend entfernen ist leider nicht, wenn dann nur rausreissen, würde dem Haus einiges nehmen. Ich denke drüber nach aber will nicht....
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Martin Klaus
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« Antworten #17 am: März 14, 2008, 11:35 Uhr » |
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Hallo Thorsten  Wie tief geht denn deine KS-Fundamentierung?? Unter dem Terazzobelag,hast du da nen Stahlbetondecke?? Ich denke da an ne grabetechnische Geschichte,ziemlich abenteuerlich,aber evtl erfolgreich.. Schöne Grüße Martin(der auch schon Keller von Zechenhäusern tiefer gemacht hat..)
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bulli789
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Vorbeugen ist besser als auf die Schuhe kotzen
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« Antworten #18 am: März 14, 2008, 21:03 Uhr » |
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Martin(der auch schon Keller von Zechenhäusern tiefer gemacht hat..)
Hallo Martin, Aha! Du bist also derjenige zu verklagen wegens die Bergschäden  Rissige Grüße Peter
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Martin Klaus
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« Antworten #19 am: März 14, 2008, 21:20 Uhr » |
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Hallo Peter  Ich lebe in ner Zechensiedlung,da gibt´s nur Kriechkeller... Und gelegentlich,wenn nen Kumpel sich sone Hütte zugelegt hat,wurde der Kriechkeller zum "Gehkeller" umgebaut,s.h.,das Ding hatte anschliessend Raumhöhe... Wir haben immer nen Stück des Fundament unterhöhlt und dann mit Beton unterfangen.. Schöne Grüße Martin
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