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Autor Thema: Altpöl in 200l Metallfaß mit Induktionsplatte erhitzen ?  (Gelesen 2491 mal)
eXodus
Pöler
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Beiträge: 643


« am: August 05, 2011, 08:51 Uhr »

Nachdem der Sommer langsam wieder zu ende geht und mein im Carport stehendes Metallfass sich langsam wieder der 15° Marke näher wo die Kerzenfilterung fast zum erliegen kommt will ich jetzt auch mal heizen ;)

Tauchsieder sind mir irgendwie persönlich unsympathisch. Ein glühendes Metall in einen haufen Brennbare Flüssigkeit stecken. Das wiederstrebt meiner Feuerwehrmann Seele.
Tjo da ich in der Küche so eine kleine Induktionsplatte habe die innerhalb von wenigen Minuten einen 20L Kessel Weißwürste auf Temperatur bringt - denk ich mir
Warum sollte das nicht auch im Fass funktionieren ?
Die Platte hat 2200W und das schöne ist - man hat auch Temperatureinstellung ;) die Brät dann mit maximum bis eine Temperatur erreicht ist.

natürlich weis ich das die Platte die 200kg von dem Behälter nicht aushält- aber ich könnte das Ding ja auf ein paar Steine stellen und die Platte einfach von unten dran drücke und solang unterlegen bis es berührt.

Was haltet ihr von der Idee ?

gruß Sebastian
Ölkonrad
Pöler
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Beiträge: 1799


« Antworten #1 am: August 05, 2011, 09:19 Uhr »

Hallo,

Mach und Berichte!!

Gruss
Konrad
waldi
Pöler
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Beiträge: 738


« Antworten #2 am: August 05, 2011, 09:57 Uhr »

Hallo Fuerwehrmann,

als ein solcher solltest Du wissen, dass für ein Feuerchen Sauerstoff gebraucht wird.
Wenn Du den Tauchsieder ins Pöl tauchst, ist da aber kein Sauerstoff. Passieren tut da solange nix, solange der Tauchsieder im Pöl höngt.
Zweitens denke ich nicht, dass Du den Tauchsieder erst zum Glühen bringst Shocked, und dann in die Pampe hängst Shocked.
Drittens sollte das bei intakten Tauchsiedern eh nicht funktionieren, da die normalerweise eine temperaturgeführte Notabschaltung haben.
Viertens wissen wir Pöler, dass zu hohe Heiztemperaturen sowieso nicht gut sind für Pöl.

Sebastian, ich denke, dass Du mit der Induktionsplatte nicht wirklich weit kommst.
Was mit speziellen Topfböden (entsprechend plan und dick) funktioniert, wird mit einem Ölfass nur suboptimal gehen.
Du bräuchtest mindestens einen massiveren Teil im Boden des Fasses. Mindestens 8mm sollte der dick sein, und absolut plan.
Optimal wäre, wenn der ganze Boden so ausgeführt wäre.
Die Effizienz der Induktionsheizungen basiert vor allem auf die Passgenauigkeit zwichen Platte und Topfboden. Und eben, dass der Topfboden eine entsprechende Dicke hat, dass Wirbelströme auch entsprechend entstehen können.
Ein maximal 2mm dicker Fassboden, der noch nicht mal optimal auf der Induktionsplatte aufliegt senkt die Effektivität erheblich.
Da ist ein Tauchsieder sinnvoller.

Viele Grüße

Waldi
Friesenpöler
Pöler
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Beiträge: 33


« Antworten #3 am: August 05, 2011, 10:13 Uhr »

Hi,
dem Waldi kann ich mich nur anschließen.
Hinzu kommt, dass die Induktionsplatten nur in gewissen Bereichen heizen. Also stufenweise.
Die Platte kann meist klein oder groß (hat zwei Induktionskreise) und in etwa die Temperatur regeln.
Das funktioniert aber nur bei ausreichend dicken Platten, damit ein Regelkreis zustande kommt. Ansonsten haste nen total instabilen Regelkreis.
Zu heiß- aus-zu heiß - aus - zu heiß-usw.

Fett ist nicht der beste Wärmeleiter, wird also nicht gehen und ewig funzen.
Pack ne dicke Metallplatte rein.

Aber mal im ernst, Strom ist ne ziemlich teure Energieform, um Wärme zu erzeugen.

Ciao Claas
eXodus
Pöler
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Beiträge: 643


« Antworten #4 am: August 05, 2011, 14:10 Uhr »

Als Feuerwehrler und Elektriker weis ich das auch Abschaltungen gerne mal durchbrennen ;) haben viele Durchgebrannte Tauchsieder im FFW Museum.
Hab ne Groß PV aufm Dach - Strom ist bei mir zumindest "billig"  PV eigenverbrauch und so. Also mach ich mir darum keine Gedanken.

Ihr solltet euch mal so ein Teil zulegen. Die Töpfe die am besten Funktionieren sind die Emailierten aus Omas Zeiten - mit maximal 1-2mm Wandstärk.
Je Dicker der Topf wird desto langsamer. Meine 4mm Induktionspfanne hats als erstmal direkt verbogen beim einschalten :P 

Die Induktion funktioniert auch mit etwas Abstand - hab da schön öfter mal ein Küchentuch oder sonstiges zwischen Topf und Platte gehabt.
Der Fassboden dürfte Plan genug sein.

Ich sehe halt den Vorteil der großen Oberfläche - weil halt die Komplette fläche des Feldes wirkt- Und somit ein relativ großer bereich des Fasses erhitzt wird.
Ein Tauchsieder kriegt doch die Wärme gar nicht erst los oder ? das zähe Öl dürfte doch relativ wenig konvektion haben.

Keine Ahnung wenn ich 15L auf die PLatte knalle - dann regelt die gar nicht - das Ding bleibt volle Pulle an.
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