Rapsölpreis
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Autor Thema: Alt(p)möl filtern  (Gelesen 4239 mal)
poeler2007
Pöler
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Beiträge: 8


« am: Oktober 18, 2012, 20:26 Uhr »

Hallo an alle

Bin seit 2007 Altpöler und wollte mal meine Erfahrungen hier einbringen (habe im grünen/gelben mir das Wissen dazu herausgefiltert)  Wink.

Fahrzeug: 250 DT, Bj 1989, 2 Tank, Seriendüsen u. Glühkerzen, EP Vitondichtungen, 3° vorgestellt, Plattenwärmetauscher, KW beheiz. Pölfilter, 220 V Motorvorwärmung, SIS in Planung(Winterbetrieb)
ca. 20000 km/J 30% kurz.

Filter: Schwerkraft kalt, längs halbiertes 200 Ltr Fass feines Drahtgitter auf Haltebügel, dann 1 Lage Bettlaken (ohne Löcher :razz:oä.) Fassunterseite Ablauf.
Konsistenz meines Altpöls ist flüssig mit Fettanteil, nach durchlauf (kalt)des selben im oben beschriebenem Fass bleibt Fettschicht zurück die lass ich solange austropfen (2 Tage) bis sich Risse bilden die werden mit einem Spachtel geschlossen und das Fett gleichmäßig an den Seitenwänden verspachtelt (ca.2cm dick).
Da hinein schütt ich mein Altmöl (Motorenöl, Hydrauliköl), kommt wie ein dunkler Rose oder ein heller Rotwein raus (keine Trübstoffe mehr sichtbar).
Meine Testvorrichtung am Anfang des möhlens sah wie folgt aus: 10 Ltr Rapsölbehälter, Trichter ,Monopölfilterflies (ohne Fett)  Motorenöl rein kam ohne sichtbahre Reinigungswirkung durch das 1mü Flies
dann das gleiche mit Fettschicht. Die Reinigung war wie oben beschrieben.
Ich habe bisher min. 300Ltr Rabenschwarzes Motorenöl und hydrauliköl verfahren zuletzt im Verhältniss 50/50 voher weniger. Kein Leistungsverlust gegenüber Pöl oder Dino spürbar.

mit freundlichen Mölgrüßen aus Thüringen
...esst trotz allem mehr Pommes Wink


Ölkonrad
Pöler
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Beiträge: 1799


« Antworten #1 am: Oktober 18, 2012, 20:49 Uhr »

Hallo,

da in Möl Aschebildner drinne sind, bin ich mal gespannt,
wie dein Brennraum aussieht. Scheinbar schluckt ein Benz alles.

Beim Chinesen hatte ich nach 10 Std. probeweise mit Möl
riesige Ascheberge um das Düsenloch.

Gruss
Konrad
poeler2007
Pöler
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Beiträge: 8


« Antworten #2 am: Oktober 18, 2012, 21:01 Uhr »

Hallo Konrad

Das ist gut möglich, wird aber wohl ne selbstreinigungswirkung in gewissem Grad eintreten durch den warmfahrdiesel oder/und Vorwärmung kam eigentlich auf das Möl durch nen anderen Pöler von dem ich ne Zentrifuge kaufte um mein Filterergebniss mal zu kontrolieren. Nach mehrfachem Durchlauf kein Absatz in der Zentrifuge.
Dieser fuhr schon längere Zeit sporadisch Pöl.

mfG Gerd
poeler2007
Pöler
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Beiträge: 8


« Antworten #3 am: Oktober 18, 2012, 21:02 Uhr »

... muss unten natürlich Möl sein

mfg Gerd
poeler2007
Pöler
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Beiträge: 8


« Antworten #4 am: Oktober 18, 2012, 21:34 Uhr »

Was eigentlich noch dazu zu sagen wäre, man braucht Zeit (bei "tröpfelt es 24h am Tag und 7 Tage in der Woche aus beiden Fasshälften) und Platz. Ist natürlich auch erweiterbar.

m p(m)öligem Gruß Gerd
Ölkonrad
Pöler
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Beiträge: 1799


« Antworten #5 am: Oktober 18, 2012, 21:42 Uhr »

Hallo,

naja, 300Ltr bei 50% sind 8000km. Das kann ein Benz.
Jedenfalls so lange, bis die Zylinderwände hochglanzpoliert sind
und der Mölverbrauch nach oben geht. Spart ne Menge Arbeit, da
du das Möl nicht mehr filtern musst, sondern direkt in das
Loch 710 schicken kannst.

Mach und Berichte!!

Gruß
Konrad
poeler2007
Pöler
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Beiträge: 8


« Antworten #6 am: Oktober 18, 2012, 22:10 Uhr »

Hallo Konrad

Ich mach ja schon und berichtet hab ich oben.
Vielleicht isser noch zu neu (aktuell 120tkm) um was ins möl zulassen, mein Mölstand ist seit dem ich ihn fahr konstand (hat mich auch schon gewundert nach all den Berichten hier) muss kein Möl nachschütten. Verwirrt
vieleicht verschwindet auch soviel Möl wie Pöl/Möl eingetragen wird, trotz Vorwärmung. Beim Öl wechsel vor 14 Tagen hats aber wieder nicht nach Pöl gerochen, hats eigentlich noch nie. Deshalb auch die 2 Tank Lösung (wollte unbedingt sichergehen wegen "Pudding").

mfG Gerd
poeler2007
Pöler
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Beiträge: 8


« Antworten #7 am: Oktober 18, 2012, 22:45 Uhr »

hallo Konrad

noch ne möglichkeit warum er es verkraftet:
Menge ist zu gering im Verhältniss zum Pöl, 50/50 fahr ich erst seit ca 2500km.
Sind Ascheteilchen größer/aggressiver als Rußteilchen wieviel % davon werden "Rausgeblasen"?
Noch ca 120 Ltr dann ist mein Altmölvorrat verbrannt, 420lt sind vielleicht zur bisher gefahrenen Wegstrecke zu geringum irgendwelche nennenswerten Verschleißerscheinungen zu verursachen.
kann ja aus Sicherheitsgründen wieder zurück auf 30/70 oder weniger.
Wie ist das mit militärisch genutzten Vielstoffmotoren sind dann wohl doch nicht für "Vielstoffe" konstruiert?

Gru8 Gerd
aumag
Pöler
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"Hängt die Schwätzer neben die Erkenntnis."M.Twain


« Antworten #8 am: Oktober 18, 2012, 23:04 Uhr »

Moin,

@Konrad; woher stammt das Märchen von den möligen "Aschebildnern"?  Sind die verwandt mit den pöligen Polymerisaten?
Der Schwefel im Diesel der 70iger hat der auch "Asche" gemacht?

Ist der Russ im Altmöl der die Asche bildet nicht schon die Asche vom Russ des ersten Durchlaufs? Warum kommt dann jetzt der Motor damit nicht mehr zurecht?

Erklär´s einfach - manchmal bin ich zu blöd für alles!

Gruß
aumag
Ölkonrad
Pöler
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Beiträge: 1799


« Antworten #9 am: Oktober 19, 2012, 00:02 Uhr »

Hallo Aumag,

kennst du noch den schönen weißen Belag von dem tollen
Weißöl in Meisenheim in deinem Brenner?
Genau so einen Belag erzeugt das Möl. Nicht so schnell
wie dieses schweizerische Zeugs, aber soviel, daß nach 2 bH
die Zündelektroden im Brenner verbunden waren.
Das Zeugs fühlte sich wie Kalk an. Im Hydrauliköl ist es manchmal auch drinne.
Aber nur dann, wenn es als brandhemmend ausgewiesen ist.
Liegt also der Verdacht nahe, daß es sich bei diesem Belag um
dasselbe Additiv handeln muß!
Andere hatten mit dem Zeugs Wirbelkammerdicht nach 30 Ltr.


Tschö.
Konrad
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