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Autor Thema: Feste Senkkopfschrauben lösen?  (Gelesen 4122 mal)
Tupamann
Pöler
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Beiträge: 227


« am: Januar 13, 2013, 09:04 Uhr »

Guten morgen,

ich habe ein Problem bei unserem Gartenhäcksler.
Die Schneiden sind stumpf und ich will diese austauschen. Leider sind die Schrauben dafür komplett fest (alle) und meine Kreuzdreher passen nicht mehr, da das MAterial so schlecht ist, dass fast alles rund ist.

Ich wollte jetzt mal mit einem Linksausdreher versuchen die rauszubekommen, aber das Teil ist Grütze...hat sich bei der ersten Schraube schon verabschiedet.
Leider nichts mit reinfressen und rausdrehen.
Ich denke, wenn linksausdreher etwas taugen, dann lags hier wohl an der Qualität.

Ich möchte nicht ungedingt in jede Schraube einen Torx reinhämmern, da ich nicht soviele davon habe^^...wenns nicht anders geht, muss ich mir wohl dann doch einen Satz gaaanz Billige holen und das dann machen.

Aber vllt. hat jmd. von euch dazu einen Tipp oder eine Marke für Linksausdreher, welche was taugt?

Danke schonmal und viele Grüße,
Thorsten
editioner
Pöler
*
Beiträge: 180


« Antworten #1 am: Januar 13, 2013, 11:00 Uhr »

schweißgerät vorhanden? mutter anbrutzeln.
bei linksausdrehern muss vorgebohrt werden, sonst verkeilt sich das zu stark und geht übern jordan.
wenn die schrauben so weich sind, kauf dir nicht den billigsten torx, sondern den teuersten. wenn dein torx härter ist als die schrauben, überlebt der das schon.
grade so sachen die im dreck laufen - rostlöser, wd40 und das volle programm über nacht einweichen lassen. und mal einen schlagfesten schraubendreher aufsetzen und mal richtig hinten draufkloppen, dass sich der dreck löst.
maximale erfolge.
gruß
holger
PölTier
Pöler
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Beiträge: 1104

OM606 D30LA rockt


« Antworten #2 am: Januar 13, 2013, 11:59 Uhr »

Moin Thorsten

Schau Dir das folgende mal an.
LINK1
LINK2
LINK3

Damit bekommst fast alles lose was fest sitzt.
Mit den passenden Einsätzen auch alle Arten von Schrauben.
Und die können richtig was ab.

Viel Spaß damit. Und Qualitätswerkzeug ist durch nichts zu ersetzen!!!!
Hab Dir aber auch mal einen Billiglink dazu getan.

Gruß
PölTier
Johannes Pröfrock
Pöler
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Beiträge: 661


« Antworten #3 am: Januar 13, 2013, 12:13 Uhr »

moin moin

er muß die schneiden gar nicht lösen. er muß nur mit der flex über die schneiden gehen und er kann weiterhäckseln.
wenn alles nicht hilft->aufbohren.

gruß johannes
Ölkonrad
Pöler
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Beiträge: 1799


« Antworten #4 am: Januar 13, 2013, 15:39 Uhr »

Hallo,

einmal mit der Flamme kurz warm machen, langsam erkalten lassen
und dann mit einem schönen kleinen scharfen Meißel auf den Schraubenrand
und los ist sie.

Mach und Berichte!!

Gruss
Konrad
waldi
Pöler
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Beiträge: 738


« Antworten #5 am: Januar 14, 2013, 11:07 Uhr »


Moin Konrad,
einmal mit der Flamme kurz warm machen, langsam erkalten lassen
und dann mit einem schönen kleinen scharfen Meißel auf den Schraubenrand
und los ist sie.

Kommt drauf an, würd' ich mal sagen. Und zwar sowohl auf die Flamme, als auch auf die Strategie.
Wenn's nur 'ne Lötlampe ist, dann würde ich die Messer knackig war machen, und die Schrauben im heißen Zustand mit Meißel oder den von Pöltier verlinkten Schlagschraubern rausdrehen.
Ist's ein Autogenbrenner, dann kann man obige Verfahrensweise probieren, oder auch punktuell nur die Schraube heiß machen.
Diese dann aber mit Wasser abschrecken (Spritzflasche mit Punktstrahl).
Stellt sich hier lediglich die Frage ob der Häcksler das abkann.
Linksdreher gibt es unterschiedliche. Die, mit konischen Linksgewinde, wo man die Schraube anbohren muss, oder die Schraubendreherartigen, die sich beim Linksdrehen verbeißen. Letztere hab' ich noch nie eingesetzt.

Viele Grüße

Waldi
Tupamann
Pöler
*
Beiträge: 227


« Antworten #6 am: Januar 15, 2013, 17:48 Uhr »

Hallo,

schonmal Danke für die Antworten.

Leider ist weder Schweißgerät noch Bunsenbrenner vorhanden...die Ideen sind aber auf jeden Fall einen Versuch wert (Wenn ich das Equipment auftreiben kann)

@Pöltier: Mit so einem Schlagschrauber liebäugel ich irgendwie auch schon länger, aber "nur" für das Problem einen kaufen wollte ich eigentlich nicht. Das muss ich mir dann gründlich überlegen. Schubidu . . .

@Holger: Das mit dem teuersten Torx...will ich eigentlich nicht, denn wenn der dann über den Teich geht, nehme ich lieber die billigsten und wenn ich den wieder rausgezogen bekomme, dann gut, sonst egal  Uups . . .

@Johannes: Ja, das mit der Flex klappt leider nicht, da ich dafür nicht gut genug an die Schneiden komme.
Wobei mich das auf die Idee bringt, es mal mit nem Dremel zu probieren. Da weiß ich, dass ein Kollege auf jeden Fall einen hat.

Trotzdem werde ich mich mal umhören, wer aus der Umgebung was zum heißmachen hat und probiere es mal so.
Oder ich bohre den Kopf ab, nehme die Klingen runter und schaue dann, ob ich von dort weiterkomme.

Wie gesagt, schonmal danke für die Anregungen.

Einen schönen Abend und viele Grüße,
Thorsten
PölTier
Pöler
*
Beiträge: 1104

OM606 D30LA rockt


« Antworten #7 am: Januar 15, 2013, 19:18 Uhr »

Hi Thorsten

Irgendwie komm ich da grad nicht mit. Ich versteh deine Vorgehensweise nicht.

Nur so ein Gedankenspiel. Du hast nen Gartenhäcksler der stumpfe Schneiden hat.
Da gibt's 2 Möglichkeiten. 1. Das ist ein totales Billigteil und nach dem 3. Ast schon total verschlissen, dann
mach dem Leiden ein Ende und wirf den Plunder weg. Da ist jeder Cent rausgeworfenes Geld zumal du dann wahrscheinlich nicht mal Ersatzklingen bekommen wirst.
2. Möglichkeit wäre, dass der Hobel was Ordentliches ist und die Reparatur lohnt, weil eben auch die
Ersatzteilversorgung gewährleistet ist. Was spricht dann dagegen sich ein Werkzeug oder ne preiswerten Lötlampe zu
kaufen um das Gerät anständig reparieren zu können?

Der erste Link den ich eingestellt hatte, da kostete der Schlagdreher gerade einmal 13€
Eine Lötlampe mit 2 Kartuschen Gas geht meist auch für unter 10€ über den Tisch.
Also wo ist jetzt das Problem, dass du in Erwägung ziehst in nem Häcksler mit nem Dremel
rumzufuhrwerken? Oder da was kaputt zu bohren und dann mal weiter zu sehen.
Beide "Investitionen" wirst du später mal wieder benutzen können.
Also nicht mal rausgeschmissenes Geld, wenn der Häcksler evtl. irreparabel sein sollte,
weil du womöglich doch keine Ersatzteile bekommst.

Und nun kommst du. Klär uns doch bitte mal auf.

Nicht vergessen! Ist nur ne Frage und keine Kritik.

Gruß
PölTier
Tupamann
Pöler
*
Beiträge: 227


« Antworten #8 am: Januar 16, 2013, 07:35 Uhr »

Guten morgen,

Keine Sorge, ich nehme es nicht persönlich, habe ich mich wohl wieder etwas ungeschickt ausgedrückt /  ein paar Informationen für mich behalten Schubidu . . .

Der Häcksler ist ein Gebrauchter, den ich übernommen habe. Zustand vorher: unbekannt.
Hat aber den Sommer über gute Dienste geleistet.

Dann ging irgendwann fast nix mehr und ich hab das Teil aufgemacht. Dabei gemerkt, dass die Klingen stumpf sind.
die sind aber auf beiden Seiten "scharf", also habe ich diese umgedreht.

Wie alt die Schrauben waren, weiß ich nicht, auf jeden Fall war auch dort eine, die nicht ging und die ich erst mit nem Torx rausbekommen habe --> Torx nicht mehr zu gebrauchen.

Dann habe ich alle Schrauben beim Drehen gleich mit ersetzt (ausm Bauhaus, nicht weiter beachtet).
Jetzt kommt wieder der Zustand gebraucht ins Spiel, denn ein paar Wochen später waren die Schneiden wieder stumpf.

Hier will ich nicht eine unsachgemäße Bedienung ausschließen, da es mein erster Häcksler ist und ich halt erstmal rumprobiert habe, was da so alles reinpasst.

Ich wollte die Klingen rausholen und jetzt:
 Alle 4 Schrauben fest. Und irgendwie auch alle sehr weich, dass ich mit nem Kreuz-Dreher die Dinger rund machen würde.
Keine Ahnung, ob ich falsche Schrauben geholt habe / ich weiß nichtmal, ob es „passende“ Outdoor-Schrauben für Häcksler gibt
Oder ob sonst irgendeine Kosmische Kraft die Festigkeit aus den Schrauben gesaugt hat.

Ich habe mir halt zum Test sone günstigen Linksausdreher geholt, die sind aber sch…nicht so gut, weil die dann gleich kaputt waren.
Dafür musste ich aber schon die ersten Schrauben anbohren.

Ob ich jetzt mit nem Schlagschrauber weiterkomme weiß ich nicht, weil bei den „heilen“ Schrauben kann immer noch das Problem mit der Festigkeit kommen und dann sind die sowieso rund.

Mit dem Dremel hätte ich nur versucht die Klingen zu schleifen, evtl. reichts zum schärfen.

Da ich leider nur „Standardwerkzeug“ habe, muss ich jetzt schauen, ob und in was ich investiere…bzw. ob ich etwas leihweise bekomme um zu schauen, ob es so geht.
Grund hierfür ist mein von mir oft gezeigter blinder Aktionismus. Dann hab ich wieder was da, was ich bezahlt habe, was mich aber hier nicht weiterbringt und was ich auch für die nächsten Jahre nicht brauchen kann.

Ich habe ja das Glück der Jahreszeit  den Häcksler werde ich wohl für ein paar Monate nicht benötigen ^^, darum kann ich das etwas entspannter angehen.


Ich hoffe, dass ich alle Klarheiten^^ ausräumen konnte.

Danke noch mal und viele Grüße,
Thorsten
Diesel Daniel
Pöler
*
Beiträge: 1228

Klimazone 7a


« Antworten #9 am: Januar 17, 2013, 14:04 Uhr »

Hallo Thorsten

So vom meinem kleinen Einblick in die Häckslerscene.

Die "Hausgartenhäcksler" sind nur dann zufriedenstellend in der Dauerhaftigkeit der Schnittleistung,
und Reperaturfreundlichkeit

wenn dies mit häufiger Pflege gewährleistet wird.

Was heisst das.
A) Nach jedem Gebrauch gut reinigen.
Da Ablagerungen die Klingen oxidieren lässt. = Schnittleistung geht verloren beim rumstehen.
B)
Klingen mind. beim jedem zweiten Gebrauch nachscheifen, abziehen. Besser jedesmal.

Auch wenn man kaum was sieht, nützt ungemein viel. Ist auch wenig Aufwand.
C)
Das ganze Einoelen beim wegstellen.

Ist ja je offen vom putzen und nachschleifen.
Irgend so ein Oelspray nehmen. WD40, Universaloelspray oder so ähnlich.
Schütz die Messer und die Schrauben gleichzeitig. :-)

Zum Schleifstein.
Es ist ja kaum Platz vorhanden.
Habe das gleiche wie für die Gartenschere im Gebrauch.
http://www.otter-messer.d...image.php/pID/168/imgID/0
http://www1.idealo.de/pre...hleifstein-903-felco.html

Mit dem da geht es nur eingeschränkt.
http://www.allenspach-ber...dfvbqgtf1jjorvtlin04d91f0

Das mit dem Putzen und nachschleifen hat dazu noch den Vorteil,
dass du immer Kontolle oder besser gesagt Einblick hast
in deine verwendeten Materialien was die mit den Klingen machen.

Haben bei uns (2 Nachbarn und ich) den Vicking GE375 im Einsatz.
Drehrichtung kann geändert werden, somit doppelte Kantenzahl
D.h. zum Abziehen "kleiner Reinigungs-Service" 12 Kanten.
Grosser "Reinigungs-Service" 24 Kanten.
Tönt nach viel, doch mit entsprechendem Werkzeug ist das "schnell" (15Min) erledigt.
Ich musste lernen diese Zeit hinzuzurechen beim häckseln.

Nun zu den Schrauben.
Ausbohren, neue nehmen.

In Zukunft putzen und Oelen.

Grüsse Daniel
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