Rapsölpreis
   Übersicht   Gallery Einloggen Registrieren  
Seiten: [1] 2   Nach unten
 
Autor Thema: SUCHE T4 oder T5 mit PÖL-Umrüstung  (Gelesen 3470 mal)
franknofish
Pöler
*
Beiträge: 4


« am: Januar 15, 2014, 17:32 Uhr »

Hallo zusammen,
bin auf der Suche nach einem Bulli (am besten Multivan) oder Caravelle (jedenfalls mind.5 Plätzer) , der auf PÖL (2-Tank) umgerüstet ist und technisch + optisch in gutem Zustand ist. 
Wer einen Tipp hat, oder vielleicht selbst anbietet, möge sich bitte melden ! Danke + Grüsse
Frank
Ölkonrad
Pöler
*
Beiträge: 1799


« Antworten #1 am: Januar 15, 2014, 18:53 Uhr »

Hallo,

wer bist du denn?

erzahl mal ein wenig von dir.

Gruss
Konrad
franknofish
Pöler
*
Beiträge: 4


« Antworten #2 am: Januar 22, 2014, 11:33 Uhr »

Hallo Ölkonrad,
nach meinen (schlechten) Erfahrungen mit CNG-Autos, bin ich auf der Suche nach einem möglichst nachhaltigen Treibstoff beim Altspeiseöl fündig geworden. In meiner Heimatregion am schweizer Bodenseeufer kann man das aufbereitet kaufen. Siehe www.regioil.ch oder faboil.ch
Da ich mir den Umbau nicht selber zutraue, suche ich ein schon umgerüstetes Fahrzeug.
Ansonsten nutze ich im Nahverkehr lieber eins meiner Fahrräder, das ist immer noch das Beste für gesundheit und Umwelt !!
Gruss
Frank
Ölkonrad
Pöler
*
Beiträge: 1799


« Antworten #3 am: Januar 22, 2014, 12:27 Uhr »

Hallo,

sicherlich möchtest du nicht vom Regen in der Traufe kommen.

Fahren mit Altspeiseöl zerstört definitiv das Einspritzsystem - ist nur eine Frage der Zeit!
Früher (2003) hab ich bei meinem Direkteinspritzer alle 3500 - 25000km neue Einspritzdüsen gebraucht.
Bei VW orginal bist du dann bei 2500€. Shocked Ob das sinnvoll ist?
Schau dir mal die Fotos vom Diesel Daniels Einspritzpumpe aus der Schweiz an. Da bekommst du das
koXXen. Feinstes Schweizer Pöl.  Verwirrt

Da du nicht selber schrauben kannst, würde ich an deiner Stelle lieber CNG fahren.
Das soll wesentlich Anwenderfreundlich sein, hab ich gehört.

Gruss in die Steuerflüchtlings Schweiz.
Konrad


franknofish
Pöler
*
Beiträge: 4


« Antworten #4 am: Januar 22, 2014, 14:23 Uhr »

Aber Hallo, die Referenzen auf den genannten Seiten sprechen eine andere Sprache. Demnach verkaufen die das aufbereitete Altspeiseöl sogar an Grossverteiler , die es anscheinend in ihren modernen LKW verwenden. Vielleicht sollte ich die mal nach ihren Erfahrungen befragen....
Das wäre jedenfalls schade, wenns nix taugt, denn sonst wüsste ich keinen Pflanzenöl-Lieferanten hier in der Gegend. Was empfiehlst Du dann eigentlich für eine Art von Pflanzenöl für VW-Tdi - Motoren (oder überhaupT)?
Gruss vom Bodensee
frank
Ölkonrad
Pöler
*
Beiträge: 1799


« Antworten #5 am: Januar 22, 2014, 16:56 Uhr »

Hallo,

wenn du selber schrauben kannst, kannst du fast alles versuchen zu verfahren. Shocked

Wenn du keine Ahnung und kein Schrauber bist, kannst du sehr sehr viel falsch machen.
Ich kannte mal einen, der 3 TDI Maschinen mit Pöl geschreddert hat und das im Zweitank. Shocked
Hat alles über eine Werkstatt repariert und die Schäden haben sich auf ca. 7800€ summiert.
und das in 40000km Gesamtlaufzeit mit Pöl. Ein teures Vergnügen!

Ich kann dir nur raten, lass die Finger davon, oder lerne selber schrauben und hab dann Spass daran.
Ich kenne hier keinen, der mit Pöl fährt und nicht schrauben kann, außer er hat so ne olle alte Benzgurke. Schubidu . . .

Gruss
Konrad
huebi
Pöler
*
Beiträge: 5


« Antworten #6 am: Januar 22, 2014, 22:21 Uhr »

Ja, was denn nun, T4 oder T5?
Vom Alter und vom Zustand her macht das einen so großen Unterschied, dass die Frage schon gewisse Zweifel an Deiner Seriosität weckt.
Und warum willst Du eigentlich Pflanzenöl fahren?
Willst Du damit Dein grünes Gewissen beruhigen? Ein schöner Gedanke, nur warum fährst Du dann fossiles CNG und warum muss es so ein großer schwerer Spritsäufer mit der Aerodynamik einer deutsch Wohnzimmereiche sein? Fünf Personen passen auch in deutlich kleinere, ökologischere Autos. Glaubwürdig ist Dein Anliegen so jedenfalls nicht.
Oder willst Du einfach nur Geld sparen? Wenn ja, dann hast Du, wie Ölkonrad schon schön ausgeführt hat, aufs falsche Pferd gesetzt.

Aber egal, Deine Glaubwürdigkeit und Seriosität mal dahingestellt, hier ein paar Ideen zu den Autos.

Beide Typen sind Direkteinspritzer und damit von Haus aus denkbar ungeeignet für den Betrieb mit Pflanzenöl.
Teure Motorschäden sind bei der Entscheidung für einen T4 oder einen T5 auf jeden Fall mit in Erwägung zu ziehen.
Die Laufleistung sollte bei maximal 100.000 km liegen, denn Verschleiß und Pflanzenöl sind keine guten Freunde. 
Bei 100.000 brauchst Du dann im Wesentlichen neue Einspritzdüsen damit der Motor unter günstigen Umständen auch noch gut verbrennen kann.

Den T4 kannst Du wegen der hohen Laufleistungen eigentlich schon mal direkt abhaken, denn da dürfte schnell viel Geld für notwendige Verschleißreparaturen mindestens am Motor notwendig werden. Und optisch ansprechende T4 findest Du wohl nur noch in alten Prospekten.  Wink

Ein T5 mit maximal 100.000 km kostet aktuell mindesten 16.000 Euro.
Wie die Preise bei Dir in der Schweiz aussehen, weiß ich nicht, macht aber auch nicht den Unterschied.

Lehrgeld wirst Du wohl mindestens im vierstelligen Bereich veranschlagen dürfen, und damit ist es deutlich mehr, als Du jemals mit CNG zahlen würdest.

Hier in Deutschland jedenfalls ist Pflanzenöl zu fahren, durch die seit 2005 immer schlechtere steuerliche Förderung, quasi tot.
Nur noch im landwirtschaftlichen Bereich lohnt es sich durch die dort noch vorhandene Förderung.
Und es gibt natürlich noch ein paar wenige Enthusiasten, die trotz heftig gestiegener Kraftstoffkosten, mehr oder weniger erfolgreich, weiter machen.
Nur viele sind das nicht mehr und Geld wird dabei, damals wie heute, immer noch reichlich verbrannt.

Fazit
Wenn schon CNG für Dich nicht funktioniert, fahre mit Benzin oder Diesel und träume lieber nur vom "nachhaltigen Treibstoff Altspeiseöl".
Nachhaltig sind bei dem Treibstoff nur die Kosten.
Jedenfalls sagen mir das die insgesamt fünf kapitalen Motorschäden, die ich mir mit dem Zeug "eingefahren" habe.
Ich fahre nach den Erfahrungen im letzten Jahrzehnt aktuell jedenfalls wieder einen Benziner.

Noch ein Punkt
Das Beschäftigen mit Altspeiseöl führt unweigerlich zu einer unumkehrbaren erhöhten Sensibilität im Gastronomiebereich.
Wunder Dich also nicht, wenn Du als Altspeiseölfahrer ein Restaurant betrittst und nach dem ersten Atemzug wieder kehrt machst weil der Geruch ranzigen Altspeiseöls einen unüberwindbaren Ekel bei Dir hervorruft.
aumag
Pöler
*
Beiträge: 389

"Hängt die Schwätzer neben die Erkenntnis."M.Twain


« Antworten #7 am: Januar 22, 2014, 23:16 Uhr »

..Hübi, dass ist ja eine Unverschämtheit, sowas über mich zu sagen: Du empfändest ..

"...einen unüberwindbaren Ekel bei Dir"  hast Du ein Problem? Down  Shocked  Wink

Was macht Dein Cummins Diesel Projekt? Ich hoffe Du hast nicht diesen plöden Moder mit der VP44 erwixxst.

Gruß
aumag

p.s. Denke gerne an unser Gespräch auf dem verschwiegenen Parkplatz - abseits vom Meösenheim!
huebi
Pöler
*
Beiträge: 5


« Antworten #8 am: Januar 23, 2014, 07:22 Uhr »

Hehe, ich habe sogar zwei der VP44 Motoren.
Das Projekt ruht weil gerade viel wichtigere Dinge anstehen.
Wie schon auf dem Parkplatz besprochen, ist jetzt weiter ausmisten und begraben von "toten Pferden" wichtig.
Und dann sind gerade drei Alltagsautos zu reparieren.
Unter Anderem ist beim Volvo die Schreckschraube locker und dadurch die Kurbelwelle platt.
Deshalb kann ich den Wunsch nach einem T4 oder T5 überhaupt nicht verstehen.
Diesel Daniel
Pöler
*
Beiträge: 1228

Klimazone 7a


« Antworten #9 am: Januar 23, 2014, 12:31 Uhr »

Guten Tag Frank

So wie es aussieht hast du dich schon kundig gemacht wo es Stoff für den Tank gibt.

Es gibt noch einen weitere Tankmöglichkeit.
http://www.greenoil.ch/uber-uns.html

Nun von diesen Verkäuern hatte ich nie Stoff bezogen.
Ob die Ablagerungen in der Einspritzanlage weniger schnell ansetzen kann ich somit nicht beurteilen.

Hier bezog (oder bezieht immer noch) Migros Genf ihren Stoff.

Nun zum FZ betreiben mit gereinigtem Altspeiseoel.
Ist nicht einfach einen "Plug and Play and Drive forever" Anwendung.
Das erfordert Unterhalt, Kontrolle und Pflege.
Das heisst es muss immer wieder das oder diese nachjustiert werden.
Sind Einspritzdüsen, Glühkerzen Treibstoffsystem (Filter, Schlauchanschlüsse) frisch in Ordnung gebracht,
geht das ziemlich gut d.h. man kann fahren und starten wie gewohnt.
Beim Direkteinspritzer ist zwingend der Motoroelstand (Möl) oft zu kontrollieren.
In der Anfangsphase, bis man das Gefährt und sein Verhalten in der Verwendung kennengelernt hat,
ist dies Wöchentlich zu machen. Mit der Zeit kennt man das Verhalten und erweitert den Kontrollintervall des Möl.

Schau in der Familie an wie das FZ genutzt wird und wie gross die Bereitschaft ist ein 2-Tank System zu bedienen.
Stichwort abstellen mit Diesel in der Anlage.

Weiterhin gelungene Abklärungen.

Für Fragen wende dich wieder hier im Forum an uns auch wenn nicht alle Antworten
aufmuntert und direkt hilfreich waren. Doch der Kern der Sache wurde im grossen und ganzen formuliert.

Grüsse aus dem Mittelland 3315
in die Ostschweiz

Daniel
Seiten: [1] 2   Nach oben
 
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.21 | SMF © 2006, Simple Machines | Sitemap Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS