Rapsölpreis
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Autor Thema: Wo liegt der Hund begraben ?  (Gelesen 4360 mal)
oldschoolgolfer
Pöler
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« am: Februar 23, 2012, 18:39 Uhr »

Hallo Forum,

seit knapp einem halben Jahr betanke ich meinen uralten  Golf (Jr-Motor) mit Pflanzenöl. Den Umbau habe ich nach einschlägiger Lektüre selbst bewerkstelligt, nur  beschäftigt mich ein Problem, das ich bisher auch nach mehreren Anpassungsversuchen  nicht selbst lösen konnte. Am besten hier mal vorab die Daten des Umbaus zur besseren Einschätzung.

Eintank, 185er Düsen, Vorwärmung, angepasster (pumpenfreundlicher) Kraftstoff (Herbst 10 % Diesel, momentan 25 % Diesel und 5% Benzin,  was die Kiste selbst bei unter -15 °  hat anspringen lassen ;-),  Förderbeginn derzeit 1,05 VOT (gutes Drehmoment). Soweit so gut nun das Aber:

Der Motor klingt im unteren Drehzahlbereich (Herbst und Winter) wie eine Nähmaschine (ich übertreibe vielleicht etwas), man hört ein metallisches Geräusch, das nicht gesund klingt. Am möglichen Erklärungen schwebt mir so einiges vor: die Mischung hat keinen einheitlichen Zündzeitpunkt ; trotz Dieselbeimischung zum Altpöl ist die Ketanzahl so lausig, dass ein Nageln entsteht ; Pölunabhängig: die Hydrostößel müssten getauscht werden. Aber das sind eben alles Theorien, die jemand mit gefährlichem Halbwissen und wenig Erfahrung aufgestellt hat.

Es sind  einige Komponenten die in Frage kommen und ich habe keine Lust per try and error weiterzuwurschteln. (den hiesigen Kfzlern braucht man auch nicht mit 25 Jahre alten Autos und schon gar nicht mit Pöl zu kommen). Wenn ich mal weiß was ich zu tun habe, krieg ichs bestimmt gelöst. Seht euch das Youtube Video mal an und wenn ihr eine Idee habt was ich anders stellen soll lassts mich wissen. Danke im Voraus

Gold 2 GTD mit bisher ungeklärtem Motorgeräusch

Ölkonrad
Pöler
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« Antworten #1 am: Februar 23, 2012, 19:11 Uhr »

Hallo,

ist ganz einfach, du hast einen sehr frühen FB. Bedingt dadurch ist der Spritzbeginn bei 100% Pöl noch etwas früher als mit DINO.
Nun aber hast du noch Angstdino und Bäähnzin drinne. Klar, das der Spritzbeginn noch früher mit dieser Mischung ist.
Dazu noch die 185 DÖD.
Diese akustische Vorstellung hat einen Namen. Es nennt sich nageln.
0,98 mm nach UT sollten vollkommen reichen. Es kann sonst passieren, daß der Kolben nicht mehr über den OT kommt. Schubidu . . .

Gruss
Konrad
aumag
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"Hängt die Schwätzer neben die Erkenntnis."M.Twain


« Antworten #2 am: Februar 23, 2012, 19:19 Uhr »

moin,

mmh, vllt. ein bischen "Tickern" von den Hydros.

Ich würd nicht weiter drüber nachdenken und fahren  Schubidu . . .

Und der Kolben kommt immer über den OT und dann zurück über UT wenn das nicht mehr so ist dann ist ernsthaft etwas kaputt.

Gruß
aumag
oldschoolgolfer
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« Antworten #3 am: Februar 23, 2012, 19:47 Uhr »

2 Antworten und gleich 2 Meinungen, da bin ich ja schon mal nicht der einzige der nicht im Besitz der vollkommenen Wahrheit ist;-) Ich denke ich folge dem ersten Ratgeber  und stelle mal 0,98 ein. (Die Verstellerei geht ja eigentlich flux wenn mans mal gemacht hat.) Sollte dann das Nageln immer noch da sein, das Drehmoment aber weg, halte ich mich an die 2. Antwort. Momentan  zieht die Kiste nämlich genau so gut wie mit original, wie nanntest du das noch gleich.....? "Dino". 
Johannes Pröfrock
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« Antworten #4 am: Februar 23, 2012, 20:15 Uhr »

moin moin

lass den diesel und das benzin ganz weg. dann ist das gut.
durch das benzin UND dem wt schafst nur tolle vorraussetzungen für dampfblasen im vorlauf. erst recht wenn der spritfilter ein wenig zu ist.
stichworte hierfür sind:
siedetemperatur und druck vom benzin

gruß johannes
oldschoolgolfer
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« Antworten #5 am: Februar 23, 2012, 20:33 Uhr »

@Johannes

Ist das schlimm mit den Dampfblasen ? Die hab ich nämlich auch schon bemerkt. Benzin hat halt den nicht zu verachtenden Vorteil, dass es die Suppe im Winter enorm verdünnt und der Kaltstart bei unter -10° gut funktioniert. Ich wollte bei den gegenwärtigen Temperaturen nicht meine Pumpe schrotten.
oldschoolgolfer
Pöler
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« Antworten #6 am: Februar 23, 2012, 20:46 Uhr »

Ich antworte mal selber: klar, eine Konsequenz muss ja sein, dass der Motor unter Vollast nicht genug Sprit bekommt und man nicht die Maximalgeschwindigkeit erreicht, aber ich denke, damit könnte ich während der  paar kalten Monate zurechtkommen. Ich habe halt diese Uraltseite "pumpenfriedhof.tk" im Sinn und das wollte ich bei mir wirklich vermeiden.
Johannes Pröfrock
Pöler
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« Antworten #7 am: Februar 23, 2012, 21:21 Uhr »

moin moin

das pumpenfressen hat mit benzin oder nicht recht wenig zu tun.
wenn du dir die texte zu den schäden durchließt wirst du feststellen das ca. 90% an hoher drehzahl bei kalter pumpe gestorben sind.
dann gibst noch welche mit unsauberem fliterwechsel, langen stillstandzeiten, grottemschlechen pöl (frag mal den konrad wieviel der in einer woche verbraucht hat und warum), welche die einfach so kaputtgegangen sind und welche bei denen alles zusammen kam.

es gibt jedoch genauso viele gegenbeispiele, von denen hört mann nur nichts.
ich hatte meinen 1,6d im t3 mehr als nur einmal ungewollt mit -10°c auf 4000 1/min gebracht ( scheiß füße beim anschleppen wegen kaputtem starter) und die hat nicht gefressen.
davon berichtet nur niemand weil eigendlich total langweilig Wink.

lass das benzin lieber weg. als verdünnung reicht diesel völlig aus.
du kannst dir natürlich auch kerosin besorgen. das zeug geht bis - 60°c Laughing

gruß johannes
editioner
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« Antworten #8 am: Februar 23, 2012, 21:32 Uhr »

moin,
jetzt die frage - wann ist eine pumpe kalt und wann warm? kann mans in km ausdrücken?
gruß
oldschoolgolfer
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« Antworten #9 am: Februar 23, 2012, 21:44 Uhr »

wenn der Pumpentod nur mit
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