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Autor Thema: Weshalb vertragen Lucas ESP pölen schlechter?  (Gelesen 3917 mal)
Rico
Pöler
*
Beiträge: 300


« am: November 05, 2012, 15:45 Uhr »

Sali zämä

Weshalb vertragen Lucas ESP pölen schlechter?

Eine Antwort wird sein:
Bauartbedingt!

Trotzdem möchte ich das genauer wissen, denn ich habe irgendwo gehört das es einen Taxifahrer gibt der schon seit langem mit einer Lucas und Pöl rumfährt.
Bei den heutigen Dino-Preisen ist es blöd das selbstgesammelte zu verfeuern.

Kann es sein, dass man einige Dinge zwingend beachten muss?
z.B.
zwingend 2 Tank
Keine schnellen Temperaturwechsel (langsam umschalten)
Pöl zwingend vorwärmen
Es kommt darauf an welche Lucas verbaut ist
Nie Altpöl pur, sondern immer mindestens 20% Dino beimischen
etc.

Motor:
Modell         Motorcode        PS     kW     ccm
2.5 D     CRD93 (U25/661)    73     54     2500

ESP müsste folgende sein (logischerweise so eingebaut das man(n) das Typenschild nicht lesen kann):
Lucas CAV DPC 260
Typbezeichnung:
MA DPC R8443 B 111 A

Liebe Grüsse
Rico
Ölkonrad
Pöler
*
Beiträge: 1799


« Antworten #1 am: November 05, 2012, 16:00 Uhr »

Hallo Rico,

den Taxifahrer den du meinst, fährt seit 4 oder 5 Jahren dieses Lucasauto nicht mehr.
Wenn du einmal mit ihm gefahren wärest, wüsstest du, warum die Lucas so lange
gehalten hat. Du brtauchst einfach kein Gas geben. Shocked
Meine Frau ist mit ihm mitgefahren. Mit dem Fahrrad wäre sie schneller gewesen. Schubidu . . .
Und das auf DINO. Nach schätzungsweise 40km hat er vorsichtig angefangen,
Pöl beizugemischen. 100% Pöl hat die nie gesehen.
Die Lucas ist eine Radialkolbenpumpe und bedingt dadurch entsteht extrem viel
Reibungswärme, da die Lucas sehr passgenau gearbeitet ist. Wer einmal eine
Lucas ESP gefahren ist , weiß was ich meine. Der Motor läuft seidenweich.
Bedingt durch die Paßgenauigkeit , kann die Lucas halt klemmen. Die ist bei
unterschiedlichen Temperaturen auch der Fall.
Da es eine Radialkolbenpumpe ist, werden die Kolben durch den Kraftstoff
gedämpft. Wenn man einen Luftwatz, der bei fast jedem Pöler da ist,
hat, wird der Kolben nicht gedämpft, sondern schlägt durch, was in zerstören
kann.
ich glaube, das wars.

Gruss
Konrad

Diesel Daniel
Pöler
*
Beiträge: 1228

Klimazone 7a


« Antworten #2 am: November 05, 2012, 20:07 Uhr »

Hallo Rico und Konrad

Na Rico wiedermal am hirnen.

Genug Pöl vorhanden
und Dino tanken ist hart.

Doch der eine von uns hat a) die Lucas-Pumpe drin, der andere von uns b) Commonrail und DPF.
a) Lucas auf dem Schrott wir kaum findbar sein, also neu oder Camper weg.
b) 4 Inektoren ca. 1600.- CHF und DPF ca. 800.- CHF

Und dann diese Variante:
Hallo Rico,

Meine Frau ist mit ihm mitgefahren.


Du kannst ja nicht immer Monika einladen wenn du einen Ausflug machen willst.
Was würde deine Frau wohl sagen, geschweige denn: Was meinte Monika dazu.


Beim anderen hier, habe ich keinen Bedenken,
Wenn man einen Luftwatz, der bei fast jedem Pöler da ist,
hat, wird der Kolben nicht gedämpft, sondern schlägt durch, was in zerstören
kann.
ich glaube, das wars.

Gruss
Konrad

denn in der Schweiz gibt es D A S  g a r  n i c h t .

Den Luftwatz haben wir nach Germany exportiert.
In den Foren haben immer nur die aus Germany einen Luftwatz oder hast du das schon von einem Helvetier gelesen? Ich also nicht.
Übrigens: Wo kämen wir den dahin, wenn sich der Luftwatz in die Banken verirren würde also musste er wegexportiert werden.

Herzhafte Grüsse Daniel
Martin Klaus
Pöler
*
Beiträge: 2524

Wer Visionen hat,soll zum Arzt gehen.(H.Schm.)


« Antworten #3 am: November 05, 2012, 20:46 Uhr »

Hallo Leute Wink Wink Wink

Mein erster Gedanke war,einfach ne Bosch an den Schneckenkübel ranzukuscheln..
Hier wären die Adaptierexperten gefragt...
Ist ja imho ob der exzellenten Ressourcenlage fast kein Thema des Geldes,sondern vielmehr der Machbarkeit...

Naja,das mit den Injektoren ist nicht wirklich ne Frage des Betriebsstoffs,sondern vielmehr ne Frage der gesamtqualitativen Darstellbarkeit des jeweiligen Motors sowie deren jeweiligen Baugruppen.
Nicht umsonst und schon garnicht gratis finden diese Injektorenextraktionsvorrichtungen reißenden Absatz...

@ Daniel:

Du weißt schon,was du mir für eine exzellente Steilvorlage mit dem Luftwatz in Banken und anderen von mafiösen Strukturen gestützten subversiven Organisationen bittest??
Da juckt mein fremdsprachenbegabter Schreibfinger wie verrückt...
Derer Fremdsprachen mächtig:
Ironie...
Sarkasmus...
Zynismus...

Liebe Grüße

      Martin
Manuel (ER)
Pöler
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Beiträge: 251


« Antworten #4 am: November 05, 2012, 21:33 Uhr »

Hallo Rico,

der scotty-utb aus dem FMSO hat einen Renault Kangoo von Lucas auf Bosch umgebaut. Ich denke schon das sich das realisieren lässt, man müßte halt eine Bosch Pumpe finden die möglichst für einen ähnlichen Motor gebaut wurde (Leistung und Drehzahl) und möglichst unkompliziert an den Motor passt. Soweit ich mich erinnere war beim Kangoo notwendig andere Einspritzleitung zu verbauen. Vieleicht gab es ja einen Motor aus der baurreihe in einem anderem Fahrzeug mit Bosch Pumpe ? Das wäre die einfachste Lösung. Das komplizierteste vom ganzen Prozeder wird die Spritzbeginneinstellung sein, aber wenn man sich eine Blitzlampe borgen kann kein Problem. Man müßte vorher mit der CAV Pumpe messen, und dann die Boschpumpe genau so einstellen. Sobald das geschafft ist kann man andere Referenzpunkte messen, wie zum Beispiel Förderkolbenhub im 1. Zylinder O.T., wie es auch jeder Golf 2 oder Bullyfahrer macht.

Grüße,
Manuel
Ölkonrad
Pöler
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Beiträge: 1799


« Antworten #5 am: November 05, 2012, 23:14 Uhr »

Hallo Manuel,

die Schweizer nehmen es sehr genau.
Da hat eine Bosch nicht in einem Peugeot zu suchen ergo nicht erlaubt.
Ja ich weiß, in D kräht da kein Hahn nach, aber die sind alle in der Schweiz
und wachen über die Lucas.
Ich denke, daß Rico nicht das geringste Interesse daran hat, gegen eine Bosch
zu tauschen.

Gruss
Konrad

Nebelwerfer_TDI
Pöler
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Beiträge: 473


« Antworten #6 am: November 06, 2012, 12:59 Uhr »

Hi,

das Hauptproblem bei den Rotorpumpen liegt in dem relativ großen Verteiler(rotor)durchmesser, bei gleichzeitig geringem Schmierspalt. Dazu kommt die reine Rotation ohne Axialbewegung.
Es verhält sich mit kaltem Pöl in etwa so wie die Gleitlager eines Euro5 PKW Motors, wenn man ihn kalt mit SAE50 Motoröl fahren würde.
Der Schmierfilm reißt ab weil das Medium zu hochviskos ist, um in kritische Bereiche schnell genug nachzuströmen.


Ein befreundeter Umrüster hat schon etliche Motoren mit Rotorpumpe umgebaut. Er startet mit Diesel, und schaltet erst bei rel. hoher Kraftstofftemp. (~70°C) um. Bisher bis auf 2 undichte Pumpen kein Pumpenschaden. Auf ausreichend Vordruck wird dabei natürlich auch nicht vergessen (Luft!).

Zitat
der scotty-utb aus dem FMSO hat einen Renault Kangoo von Lucas auf Bosch umgebaut. Ich denke schon das sich das realisieren lässt, man müßte halt eine Bosch Pumpe finden die möglichst für einen ähnlichen Motor gebaut wurde (Leistung und Drehzahl) und möglichst unkompliziert an den Motor passt.

Bisher hab ich erfolgreich umgebaut:

PSA 1,9TD
IVECO 8045 (neuere haben bereits Bosch)
Perkins 3.152
Perkins 4.203

Laufen tun die problemlos, allerdings erlaubt der notwendige Aufwand (Sonderzusammenstellung Pumpe, Prüfstandsläufe, Sonderanfertigung Stirnräder bzw. Anpassung des Stirnrades, Sonderanfertigung Hochdruckleitungen, Förderbeginnermittlung,.....) soetwas nur als Hobby zu betreiben. Andernfalls wäre so ein Umbau unbezahlbar.

Fazit: wenns nicht unbedingt _der eine_ Motor sein soll der mit Pöl laufen soll, dann einen geeigneteren suchen Wink

Rico
Pöler
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Beiträge: 300


« Antworten #7 am: November 06, 2012, 15:46 Uhr »

Sali zämä

die Schweizer nehmen es sehr genau.
Da hat eine Bosch nicht in einem Peugeot zu suchen ergo nicht erlaubt.
Ja ich weiß, in D kräht da kein Hahn nach, aber die sind alle in der Schweiz
und wachen über die Lucas.

Diese krähenden Hähne bei der Motorfahrzeugkontrolle sind einer der zwei Hauptgründe weshalb ich keine andere ESP erbauen will (der andere: Mir ist der Umbau zu aufwändig).
Wenn ich eine andere ESP einbaue entspricht der Motor nicht mehr dem was im Typenschein steht. Dann müsste ich den neu machen lassen, was nicht nur Aufwändig sondern auch teuer ist.

Fazit nachdem ich Eure Ratschläge durchgelesen habe:
Umbau kommt nicht in Frage
Lucas risikolos zu bepölen zu aufwändig
Ergo:
Meine Heizung bekommt das Pöl, mein Womo bekommt Dino.

Liebe Grüsse aus der Schweiz
Rico
Martin Klaus
Pöler
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Beiträge: 2524

Wer Visionen hat,soll zum Arzt gehen.(H.Schm.)


« Antworten #8 am: November 06, 2012, 19:48 Uhr »

Hallo Leute Wink Wink

Hm,und ich dachte,die Prüf(Straf)verfolgungsbehörden in der BRD hätten als einzigste staatlich protegierte Organisation privatrechtlichen Prüfunwesens ihr Monopol auf bedarfsorientiert ausgelegte Kokain-Plantagen...
Aber wie ich grad lese,geht es in He(h)lvetia noch ne Runde besser...
Ja,ja,die Schweizer sind aber auch vor nix fies..
Nicht nur diverse Blutmilliarden diverser Massenmörder verbunkern,sondern auch noch vom Drogenkuchen der Nachbarfirma partizipieren...
Anders  lässt sich diese Art der Prüfauslegung nicht mehr erklären.
Denn da stösst Alkohol definitv an die Grenzen seiner Möglichkeiten.

Schöne Grüße

  Martin
Rico
Pöler
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Beiträge: 300


« Antworten #9 am: November 06, 2012, 21:45 Uhr »

?
Egal, ich muss ja nicht alles verstehen.

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