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Autor Thema: T4 TDI 110 Ps ACV UMBAU Österreich  (Gelesen 3323 mal)
MaxBus
Pöler
*
Beiträge: 16


« am: Februar 25, 2014, 15:26 Uhr »

Grüß euch Pöler,

Ich war ja mit meinem T4 TDI Moter ACV 110 Ps beim Ösi Pöler Treffen und bin immer noch in der planungsphase, es gibt folgende möglichkeiten:

1. Vorhandene Standheizung, vorm wegfahren vorwärmen, Düsen von Henzo, KGR, Poel im original Tank, dickere Leitungen, Soganzeige (und diese 2te Anzeige wie hieß sie nochmal) usw...

2. 2 Tank system mit kleinem diesel Tank zum starten und durchspülen

3. 2 Tank system mit großem Poel Tank im Auto (Angst wegen Poel im Auto)

Bitte um Ideen, Vorschläge, Meinungen damit ich den bestmöglichen Umbau für mich machen kann und die Teile bald bestelle! Ich fahre auch immerwieder Kurzstrecken deshalb find ich Variante 1 ganz gut und dabei erspare ich mir das elektrische Klimbim.

Einige von euch haben den Bus ja schon gesehen und Tips gegeben bzw kontrahere Dinge gesagt  Razz

Freu mich auf Feedback und baldige Umbausession  Very Happy
lg Max
pitnight
Pöler
*
Beiträge: 285


« Antworten #1 am: Februar 26, 2014, 15:18 Uhr »

Hallo Max,

letztlich ist es schwierig eine Emfehlung auszusprechen, weil alles seine Vor und Nachteile hat.

Ich habe bei meinem WM ein Zweitanksystem und ich finde das echt super, lief bislang immer.
Allerdings im Vergleich zum Eintanksystem weniger für Kurzstrecke geeignet.
Aber dafür klappt starten auf Diesel halt immer!

Eintanksystem hatte ich auch schon in vielen Fahrzeugen aktuell auch in meinem A4, läuft auch super.
Allerdings brauchte ich mehr Modifikationen am "Motor" um bei jedem Wetter ein ausreichendes Startverhalten zu haben und
den Pflanzenöleintrag ins Motoröl zu reduzieren usw..
Aber ich glaube die Investition war trotz modifizierter Düsen etwas günstiger.
Natürlich ist die Wirtschaftlichkeit dann höher, erstens man fährt immer auf Pöl  (Pölmischung) und zweitens weniger Invest.
Dafür muss man im Winter immer aufpassen genug Diesel zu tanken - zu mischen um auch bei richtig kalten Temperaturen Starten zu können.

Ich personlich habe die letzten Fahrzeuge die auf ein Tanksystem umgerüstet wurden folgender Maßen modifiziert:

- große Kraftstoffleitungen
- Handpumpe (ist sehr Empfehlenswert)
- Manueller Vorglühschalter
- Stereopotie
- großer Filter (inkl. Filterkopf)
- Wärmetauscher natürlich
- modifizierte Einspritzdüsen
(- Kurzgeschlossener Kreislauf (Filter modi mit Steigleitung bzw. tiefer Ansaugung))
- modifizierten Tankgeber (Tanksieb durchlöchert)

- Standheizung ist natürlich auch sehr hilfreich und erleichtert das Kaltstarten deutlich, aber nicht unbedingt notwendig.

Ich fahre akutell im Kurzgeschlossenen Kreislauf und habe beim Filter das "Saugrohr" um etwa 5-6cm verlängert,
damit er das Pöl aus der mitte des Filters saugt, somit hat man oberhalb einen kleinen Luftpuffer.
Dort sammelt sich dann ggf. die Luft die man mal mit einsaugt, durch minimalste Undichtigkeiten oder
einfach die im Kraftstoff eingeschlossene Luft. Ich entlüfte dann immer alle paar tausend KM oder beim Tanken
den Filter mit der Handpumpe. Ist aber immer nur "minimal" Luft drin.

Hatte aber auch schonmal vor längerer Zeit das pech im Winter,
ich glaube irgendwas war nicht 100%ig dicht und hatte sehr zähes zeug im Tank,
dass ich alle 3-400km entlüften mussten, da war ich froh das ich diese modifikation hatte.

Der Vorteil des KGR ist sicher, dass das System sich schneller erwärmt und weniger Masse aus dem Tank angesaugt werden muss,
der Nachteil ganz klar keine selbstständige Entlüftung mehr und der Tank wird nicht aufgeheizt.

Dann mal viel Erfolg
Gruß
Peter



waldi
Pöler
*
Beiträge: 738


« Antworten #2 am: März 04, 2014, 11:18 Uhr »

Moin Männer,

tataaa... und jetzt kommt mein Einsatz:

Ich sage immer drei Magnetventile! Genau drei müssen es sein  Very Happy.
Eines für den Vorlauf, eines für den Rücklauf und eines für den KGR.
Damit hat man beim Zweitank das Beste aus beiden Welten.
Schneller warm, und auf Knopfdruck die Entlüftung.
Wenn alles schön warm ist, fährt man mit offenem Rücklauf. Wenn er dann anfangt unter Last zu ruckeln, kriegst Du ganz schnell mit, dass der Filter so langsam zu geht. Bzw. wer 'ne Soganzeige hat sieht es sehr Komfortabel daran, dass der Sog zurückgeht, sobald man den KGR schaltet.
Ist natürlich ein MV mehr, welches verkabelt und angeschlossen und untergebracht sein will, aber IMHO lohnt sich der Aufwand allemal.

Übrigens Peter, die Idee mit der Saugverlängerung in den Filter finde ich genial  Wink .

Viele Grüße

Waldi
MaxBus
Pöler
*
Beiträge: 16


« Antworten #3 am: März 04, 2014, 12:54 Uhr »

Geduldig gelesen und versucht alles zu verstehen meine zusammenfassende Idee und offene Fragen zu euren Post (auch im FMSO Forum):

Umbau: 2 Tank system mit 3 magnetventilen (KGR), Sog Anzeige (und verdammt da gibts noch eine 2te Anzeige die mir empfohlen wurde, hab den Zettl nicht bei der Hand, was gibts da nochmal), dickere Leitungen, Eckes (Schraube tiefer in den Filter damit mögliche luft nicht angesaugt wird), Düsen zu Henzo schicken, Förderbeginn-Menge anpassen (hilfe benötigt), Haupttank Pöl-kleiner 2Tank 20l diesel-die Sauerei geb ich mir nicht+platzgründe, kein elektrisches vorheizen, hab ich was vergessen??

Warum 2ter Filter und Vorfilter?
Wo am besten Bestellen, Monopoel?
Was denkt ihr kostet der Spaß?

Lg, der Frühling kommt (jedenfalls in Österreich ;)
waldi
Pöler
*
Beiträge: 738


« Antworten #4 am: März 04, 2014, 17:03 Uhr »

Hi Max,

Um eine komplette Redundanz zu haben, sind 2 Kraftstoffilter sinnvoll.
Einer für Diesel, der andere für Pöl.
Ich meine festgestellt zu haben, dass die Kraftstoffilter im abwechselnden Betrieb schneller zu gehen. Möglicherweise, weil irgendwie das Filtermaterial quillt. Schon gar, wenn Du Altes fahren willst.
Weiterhin verkürzt Du damit die Spülzeiten, und auch die Spülverluste, weil Du das Filtervolumen nicht austauschen musst. Magnetventile nach den Filtern plazieren macht hier Sinn.
Ein Vorfilter ist gerade bei Altpöl sinnvoll, denn an diesem erkennst Du, die Qualität der getankten Brühe, und er schützt den Hauptfilter vor zu schneller Verschmutzung. Bei mir war es so gewesen, dass sich der WT zugesetzt hatte, und damit den Filter vor Verschmutzung bewahrt hatte.
Schon verrückt, aber es war so. Hätte ich zwischen Tank und WT 'nen Vorfilter gehabt, wäre mir einiger Ärger erspart geblieben. Ich habe 'nen Eckes-WT verbaut, der bekanntlich direkt über dem Kraftstoffilter sitzt. Der Eckes ist übrigens mein Favorit. Eigentlich ist ein Wassermantelheizer für Pölfilter das Optimum, aber sowas gibt es nicht zu kaufen. Ich habe mir mittlerweile einen gebaut, aber eingesetzt habe ich ihn noch nicht. Kommt noch.

Was der Spaß kostet, kannst Du auf der Monopöl-Seite rausfinden. Ich habe noch vor dem Krampustreffen 'nen Vorfilter bei Stefan geholt. Der hatte mit auswaschbarem Ersatzfiltereinsatz zusammen um die 35,- € gekostet.

Filterkopf, 22,- €
Eckes-WT 65 €
Vorfilter 35 €
Sirai-MVs kriegste für um die 70 € , bei Monopoel sind sie IMHO zu teuer. Obwohl ich meine von dort habe.
Ich weiß nicht, wieso die mittlerweile so teuer geworden sind.

Naja, Tank, Schellen, Kraftstoffleitungen, Kabel Schalter Soganzeige, T-Stücke Kühlwasserschlauch in entsprechenden Abmaßen musst Du halt schauen.
Die KW-Schläuche von Monopöl sind nicht schlecht.
Es gibt Leute, die behaupten, dass es bessere gibt. Mag sein.

Ganz grob würde ich jetzt mal rund 500,- € ohne Tank veranschlagen.

So, und jetzt darfst Du auch noch ein bißchen recherchieren  Wink .

Viele Grüße

Waldi

PS: bei uns sieht es so aus, dass es gar keinen richtigen Winter gegeben hat.
MaxBus
Pöler
*
Beiträge: 16


« Antworten #5 am: März 15, 2014, 18:50 Uhr »

Einiges an teilen hab ich noch von meinem VWT3 1Tank umbau, also, Eckes, Leitungen, Soganzeige, absperrhahn...am teuersten werden wohl die magnet ventiele
ach und dann noch die modifizierten Düsen von Henzo..
Fördermenge/beginn sollte man auch einstellen, vllt beim nächsten Pöler Treffen

Na dann kanns ja los gehen  Schubidu . . .
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