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Autor Thema: Sirai hängt, Schlauchleitung undicht  (Gelesen 3935 mal)
Arlo Guthry
Pöler
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Beiträge: 562


« am: März 22, 2010, 12:49 Uhr »

Moin,

die Karre will nicht mehr!

Zunächst war ne Pölunterversorgung auszumachen, Filter wurde gewechselt und es ging wieder.

Ich wollte den Schlonz bei den tiefen Temp. auf Kurzstrecke aber nicht weiter verfahren, daher die letzten Monate nur fast ausschließlich Dieselbetrieb.
Doch auch damit ist nun Schluss. Feststellbar war dauernder Lufteinschluss. Aber keine Undichtigkeit!

Jetzt am WE wurde es jedoch sichtbar: der Vorlaufschlauch zur Vorföderpumpe war mittendrin undicht! Ich vermute Marderbiss, der jedoch nur unter bestimmten Bedingungen Luft herein ließ.

Schaltgeräusche der beiden Sirais sind deutlich unterschiedlich!
Wahrscheinlich schaltet das erste nicht oder nur manchmal!

War jedenfalls kein Vergnügen die Teile auszubauen. Und gekleckert habe ich natürlich auch!












benötige dringend ein Sirai Ventil (siehe An- und Verkauf)

pölige Grüße
Kurt
Ölkonrad
Pöler
*
Beiträge: 1799


« Antworten #1 am: März 22, 2010, 18:46 Uhr »

Hallo Kurt,

es müßte sich doch mittlerweile rumgesprochen haben, daß Sirai und Nachbauten nicht unbedingt
zuverlässig schalten.
Nimm eines von http://www.dieselumbau.de und gut ist. Seit das bei mir drin ist, klappts auch mit Pöl.
Nimm es mal auseinander und entferne den Schlonz hinterm Kolben. Shocked

Gruß
Konrad

Arlo Guthry
Pöler
*
Beiträge: 562


« Antworten #2 am: März 22, 2010, 21:59 Uhr »

Hallo Kurt,

es müßte sich doch mittlerweile rumgesprochen haben, daß Sirai und Nachbauten nicht unbedingt
zuverlässig schalten.
Nimm eines von http://www.dieselumbau.de und gut ist. Seit das bei mir drin ist, klappts auch mit Pöl.
Nimm es mal auseinander und entferne den Schlonz hinterm Kolben. Shocked

Gruß
Konrad


Moin Konrad,

die beiden Sirais sind seit 2006 im Einsatz, bislang ohne Fehler!
Habe sie heute im ausgebauten Zustand geprüft, also mit Atemtechnik jeweils die Durchgängigkeit geprüft: sie funzen doch!  :itwas'ntme:
Das Luftproblem lag eindeutig am kurzen Zuleitungsstück zwischen original Dieselvorlauf und dem Anschlusspunkt am Ventil (ca. 30cm!)
Ist ein Gummigewebeschlauch, genauso wie alle anderen auch. Muss ich damit rechnen, dass ich die komplett tauschen muss?
Richtig blöd fand ich die Tatsache, dass das eindeutig drucklos leckende Stück Schlauch, mit Druckluft beaufschlagt wie ein Aquariumbegaser  reagierte: auf 3cm Länge wurde die Oberfläche feucht. Scheint völlig porös zu sein.

Warum im Oktober die letzten 50l Pöl nicht mehr vorn ankamen, bleibt mir ungeklärt. Ich schiebe es auf den Filter, der wohl mit der zweiten Wahl nach nur 3000km überfordert war?
Pölbetrieb war danach zwar möglich, wurde aber mangels längerer Strecken kaum genutzt. Der jetzt aufgetretene Ausfall stand aber in direktem Zusammenhang nach einem Pölbetrieb, daher zunächst der Rückbau auf reinen Dieselbetrieb, der ja zunächst unauffällig war mit dem gleichen Stück Schlauch durch den ausschließlich Dino fließt!
Aber ein Ersatzventil ist nun geordert, Stefan hat jetzt jedoch nur noch 4 davon im Angebot.  Wink

Es freute mich natürlich noch ein wenig mehr Input zu erhalten, bzgl. meiner Materialwahl!  Up

Ach und Konrad, wenn ich das Ventil zerlege, benötige ich dann neue Dichtungen? Oder können die gebrauchten bedenkenlos wieder eingebaut werden?

Noch was, fast vergessen:
beim jährlichen Frühjahresputz hatte ich den Steuergehäusedeckel entfernt und nicht schlecht gestaunt:
der Zahnriemen hat ca. 15000km auf der Uhr. Ist der Abrieb normal?


die Marken stimmen


pölige Grüße
Kurt 
Ölkonrad
Pöler
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Beiträge: 1799


« Antworten #3 am: März 23, 2010, 08:06 Uhr »

Hallo Kurt,

ich hab das Sirai mehrmals auseinander gehabt. Funzte nach dem Ausbau wieder für eine kleine Weile,
bis es von vorne los ging. Dichtungen habe ich wieder verwendet, da keine neuen zur Hand.

Gruß
Konrad
auditiusavanti
Pöler
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Beiträge: 342


« Antworten #4 am: März 23, 2010, 08:15 Uhr »

Hallo Kurt,

die Erfahrung mit den Gummigewebeschläuchen habe ich auch gemacht.
Die sind offensichtlich für den Pölbetrieb nicht geeignet.
Sieh mal hier nach
Das ist die gleiche Geschichte. Die Leitungen sind mir unter der Hand zerbröselt.

Grüße

Hartmut
falupe
Global Moderator
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Beiträge: 1911


« Antworten #5 am: März 23, 2010, 08:32 Uhr »

Hallo Kurt!

Ist ein Gummigewebeschlauch, genauso wie alle anderen auch. Muss ich damit rechnen, dass ich die komplett tauschen muss?
Richtig blöd fand ich die Tatsache, dass das eindeutig drucklos leckende Stück Schlauch, mit Druckluft beaufschlagt wie ein Aquariumbegaser  reagierte: auf 3cm Länge wurde die Oberfläche feucht. Scheint völlig porös zu sein.

Wenn Du sicher gehen willst, daß Du nicht andauernd Probleme mit der Spritzufuhr bekommst, dann solltest Du an einen Tausch der Leitungen, zumindest aber an eine Überprüfung derselben (z.Bsp. mit Druckluft) denken!

Der jetzt aufgetretene Ausfall stand aber in direktem Zusammenhang nach einem Pölbetrieb, daher zunächst der Rückbau auf reinen Dieselbetrieb, der ja zunächst unauffällig war mit dem gleichen Stück Schlauch durch den ausschließlich Dino fließt!
Pöl hat bei gleicher Temperatur höhere Viskosität, deshalb
lagen höhere Sogwerte vor.
Mit Diesel ging es noch.



Noch was, fast vergessen:
beim jährlichen Frühjahresputz hatte ich den Steuergehäusedeckel entfernt und nicht schlecht gestaunt:
der Zahnriemen hat ca. 15000km auf der Uhr. Ist der Abrieb normal?

Ein solcher Abrieb ist im Prinzip garnicht normal!
Schau Dir die Zähne und Laufspuren am Steuerriemen und auf den Zahnrädern genau an. Wahrscheinlich wirst Du da Anzeichen für den Verschleiß feststellen!
Das solltest Du baldigst überprüfen!

Schöne Grüsse

Lutz
Arlo Guthry
Pöler
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Beiträge: 562


« Antworten #6 am: März 23, 2010, 20:01 Uhr »

Moin,

ersteinmal besten Dank für die Infos!  Up

Die Verschlauchung habe ich vorsorglich gewechselt, machten sämtlich alle noch einen hochflexiblen Eindruck!
Die Ventile wurden zerlegt und bestaunt: nix Auffälliges zu sehen!  Surprised

Die für mich logische Erklärung des Schlamassels: Marderbiss in alles was er kriegen konnte! Die kleinen spitzen Zähne machen dabei ein Löcher, die sich wieder verschließen, daher leckt nichts raus. Wird jedoch der Unterdruck zu groß, kann Luft gezogen werden.
Zeitlich passt es auch: auf dem Rückweg von Korsika im letzten Oktober war es schon etwas frischer als gewohnt, daher konnte der Eindruck entstehen, der Filter sei dicht. Mit Dino gings ja wieder wie gewohnt.
Keine Erklärung habe ich für die danach problemlosen Pölfahrten. Waren zwar nur wenige, aber da war nix!  Shocked

noch ein paar Bilder:





















mal sehen ob ich morgen das Gelumpe wieder zusammenfrickeln kann...

pölige Grüße
Kurt
Arlo Guthry
Pöler
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Beiträge: 562


« Antworten #7 am: März 23, 2010, 20:50 Uhr »

Zitat
Ein solcher Abrieb ist im Prinzip garnicht normal!
Schau Dir die Zähne und Laufspuren am Steuerriemen und auf den Zahnrädern genau an. Wahrscheinlich wirst Du da Anzeichen für den Verschleiß feststellen!
Das solltest Du baldigst überprüfen!

Schöne Grüsse

Lutz

Moin Lutz,

der Zahnriemen beim 300Tdi läuft in einem komplett gekapselten Gehäuse, da kann nix heraus! Dafür aber eben auch nix hineingelangen.
Gewechselt hatte ich natürlich nicht nur den Riemen, sondern auch die Umlenk- und Spannrolle, sowie das untere Zahnriemenrad mit Bordscheiben.
Dort war früher der Knackpunkt verborgen: die ehemals blechernen Bordscheiben hatten die Riemen seitlich angefressen und so zu einigen vorzeitigen Ausfällen geführt (war ab 45000km mit zu rechnen).

Der Riemen und die Bauteile selbst sahen ganz manierlich aus!
Übrigens, um nur mal drauf schauen zu können vergeht ne Stunde, verbunden mit emsiger Turnerei! Und denne muss es ja auch noch wieder zusammengebaut werden.  Shocked
Nächstes Jahr, gleiche Zeit werde ich da wieder hinschauen! Mit Bildern...

Tschüß
Kurt
waldi
Pöler
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Beiträge: 738


« Antworten #8 am: März 24, 2010, 08:38 Uhr »

Hallo Kurt,

ein solches Steuergehäusenbild habe ich auch schon beim Escort gehabt. Ich bin mir nicht sicher, ob dieser Abrieb tödlich ist. So, wie ich das sehe, kam er bei meinen Motoren von den Flanken der Zahnriemenzähne. Eine andere Vermutung war, dass der Riemen wandert, und sich irgendwo an der Seite abscheuert. Aber dann hätte man am Steuergehäuse Spuren davon entdecken müssen.  Nach genauerer Betrachtung stand für mich fest, dass es alleine auf den Verschleiß der Zahnflanken zurückzuführen ist. Ich gehe von einer zu hohen Zahnriemenspannung aus. Trotzdem hätte das nicht sein dürfen, da der Riemenspanner federbelastet ist, und diese Feder den vordefinierten Druck auf den Riemen ausübt. Das würde aber bedeuten, dass die Feder werksseitig zu stark dimensioniert ist  Verwirrt . Leider lässt sich der Zustand der Zähne auf deinen Bildern nicht geanu erkennen. Das wäre eher was für 'ne Makro-Aufnahme  Wink . Falls Du  das Steuergehäuse noch offen hast, schau Dir den Riemen nochmal genauer an. Sowas ist nicht wirklich tragisch. Beim Escort sind mir halt nur zwei Motoren wegen Riemenriss gestorben, aber ob es alleine daher rührt, wage ich mal zu bezweifeln.

Viele Grüße

Waldi
Arlo Guthry
Pöler
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Beiträge: 562


« Antworten #9 am: März 24, 2010, 22:21 Uhr »

Hallo Kurt,

ein solches Steuergehäusenbild habe ich auch schon beim Escort gehabt. Ich bin mir nicht sicher, ob dieser Abrieb tödlich ist. So, wie ich das sehe, kam er bei meinen Motoren von den Flanken der Zahnriemenzähne. Eine andere Vermutung war, dass der Riemen wandert, und sich irgendwo an der Seite abscheuert. Aber dann hätte man am Steuergehäuse Spuren davon entdecken müssen.  Nach genauerer Betrachtung stand für mich fest, dass es alleine auf den Verschleiß der Zahnflanken zurückzuführen ist. Ich gehe von einer zu hohen Zahnriemenspannung aus. Trotzdem hätte das nicht sein dürfen, da der Riemenspanner federbelastet ist, und diese Feder den vordefinierten Druck auf den Riemen ausübt. Das würde aber bedeuten, dass die Feder werksseitig zu stark dimensioniert ist  Verwirrt . Leider lässt sich der Zustand der Zähne auf deinen Bildern nicht geanu erkennen. Das wäre eher was für 'ne Makro-Aufnahme  Wink . Falls Du  das Steuergehäuse noch offen hast, schau Dir den Riemen nochmal genauer an. Sowas ist nicht wirklich tragisch. Beim Escort sind mir halt nur zwei Motoren wegen Riemenriss gestorben, aber ob es alleine daher rührt, wage ich mal zu bezweifeln.

Viele Grüße

Waldi


Moin Waldi,

hmmm, zu hohe Riemenspannung könnte natürlich eine Ursache sein; habe micht aber streng an die Einbauvorschrift gehalten (Spannrolle wird beim neuen Riemen mit 15Nm vorgespannt (wieder eingebauter Riemen 12Nm) und ich habe tatsächlich einen analog anzeigenden Drehmomentschlüssel dafür benutzt.
Wie beschrieben, der Riemen sieht ordentlich aus, das untere Zahnriemenrad wurde damals auch endlich gewechselt. Alles läuft seit ca. 15000km.
Kann ja auch durchaus sein, dass ich mir mal wieder ins Hemd mache...  :itwas'ntme:

Die Ventilabteilung ist neu verschlaucht und isoliert

Beim Einbau machten die nun dickeren Schläuche reichlich Probleme! Will sagen: es passt nimmer!  Rhanie mit der Flex
Morgen bin ich schlauer...

Tschüß
Kurt
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