Rapsölpreis
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Autor Thema: Schurmischung  (Gelesen 9835 mal)
julei1234
Pöler
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Beiträge: 128


« am: Juni 06, 2010, 22:48 Uhr »

hallo,

im poelwiki ist unter schurmischung ein link, leider ist der link nicht mehr erreichbar, hat jemand von euch ein pdf, in dem das wesendliche über die Schurmischung drinnen steht?

Link zu poelwiki:
http://poelwiki.de/index.php?title=Schur-Mischung

mfg
Jürgen  
speeny
Pöler
*
Beiträge: 266

Citroën - Französisch für Fortgeschrittene


« Antworten #1 am: Juni 06, 2010, 23:16 Uhr »

Guggst Du.
Fendel
Pöler
*
Beiträge: 42


« Antworten #2 am: Juni 07, 2010, 03:43 Uhr »

Hallo Juergen

In meinem archiv habe auch folgendes gefunden, und die quelle ist nicht mehr aktiv.
Vor ein par jahren habe mahl einen telefon kontact mit dem Hern Schur gemacht, und er berichtete weiteren erfolg.

Beste gruesse
Fendel


Pflanzenöl in Dieselmotoren ohne Umrüsten
Pflanzenöl ohne Umrüsten
Beimischen von Dieselkraftstoff / Benzin
Die Schur Mischung
Plantanol Diesel (DX 52 Additiv)

Schur-Mischung für Pflanzenöl in Dieselmotoren
80% Pflanzenöl
10% Benzin
10% IPA ( Isopropylalkohol)

Bezug:
Benzin gibt es bei ihrem freundlichen Erdöllieferanten
IPA ist bei dem Apotheker ihres vertrauens erhältlich. (Oder bei Industrie Zuliefer-Betrieben.)



Die Schur-Mischung (oder Schurmischung) ist nach H. Schur benannt, der etwa ab 1993 ein Verfahren suchte, reines Pflanzenöl (Pöl) durch Zumischung anderer Stoffe in relativ geringem Anteil in herkömmlichen (nicht modifizierten) Dieselmotoren verfahren zu können. Reines Pöl hat eine wesentlich höhere Viskosität, als herkömmlicher Dieselkraftstoff. Ferner liegt der Flammpunkt deutlich höher, was bei kalter Witterung und kaltem Motor Startprobleme verursacht.

Der im Oktober 2000 veröffentlichte Bericht beschreibt die Ergebnisse seiner Experimente mit "SCHUR-ECOFUEL", wie er sein Diesel-Kraftstoff- Substitut nannte.

Einige Pflanzenölfahrer mit Direkteinspritzer-Dieseln nutzen heute solche Mischungen, um ihren modernen Motor trotz der Probleme mit 100% Pflanzenöl im 1-Tank Prinzip oder gar ohne Umbauten zu betreiben.

Herstellung, Komponenten
Den größten Teil der Schurmischung bildet mit etwa 80% natürlich das Pflanzenöl. Die zwei weiteren Komponenten Benzin und IPA füllen die übrigen 20% zu etwa gleichen Teilen. Das Mischungsverhältnis kann je nach Witterung und individuellen Erfahrungen mit dem eigenen Motor angepasst werden um eines der Grundprinzipien (s.u.) zu verstärken.

Prinzip
Zwei Komponenten, zwei Ziele: Das Benzin hat sich als geeigneter Zusatz erwiesen, um das Pflanzenöl dünnflüssiger zu machen. Schon 10% Benzin im Pöl bringen einen erheblichen Unterschied. Dadurch kann der Kraftstoff bei der Einspritzung in den Brennraum feiner zerstäubt werden und zündet entsprechend besser. Ein weiterer Effekt ist eine sog. Kaskadenzündung. Auch wenn Benzin ein schlechter Selbstzünder ist, unterstützt der flüchtige Brennstoff nach der Zündung des Gemisches die Verbrennung.

Die weitere Komponente Isopropylalkohol ist dagegen im Vergleich zum Benzin ein idealer Selbstzünder mit einem Flammpunkt von 12°C und bewirkt eine Zündung des Gemischs bei geringerer Kompressionstemperatur als mit reinem Pflanzenöl (Flammpunkt ca. 300°C).

Im Zusammenspiel ergeben diese Faktoren ein Kraftstoffgemisch, dass ohne aufwändige Veresterungsprozesse wie bei Biodiesel den Eigenschaften von fossilem Diesel relativ nah kommt.

Was ist IPA
IPA ist die Abkürzung für Isopropylalkohol

Isopropylalkohol ist: 2-Propanol
2-Propanol, auch als Isopropylalkohol oder Isopropanol (abgekürzt IPA) bekannt, ist der kleinste sekundäre Alkohol. Es ist eine farblose, brennbare Flüssigkeit und hat einen leicht süßlichen, angenehmen Geruch ("Krankenhausgeruch").

Physikalische Eigenschaften
Schnell verdunstende, farblose, brennbare Flüssigkeit. Ist mit Wasser in allen Verhältnissen mischbar und bildet ein konstant siedendes (azeotropes) Gemisch bei 80,4 °C und 12,1 % Wasseranteil .

Toxikologische Eigenschaften
Die Dämpfe wirken betäubend. Der Kontakt verursacht Reizungen der Augen und der Schleimhäute. Beim Umgang für ausreichende Lüftung sorgen. In Tierversuchen wurden keine Hinweise auf sensibilisierende oder mutagene Eigenschaften gefunden.

Herstellung
Die großtechnische Herstellung erfolgt auf zwei verschiedenen Wegen, ausgehend von Propen oder von Aceton.

Die Herstellung aus Propen erfolgt durch Hydratisierung an sauren Ionentauscherharzen als Katalysator:

Ausgehend von Aceton erfolgt die Herstellung von Isopropanol durch Hydrierung:
Durch Umkehrung dieser Reaktion wird großtechnisch Aceton aus Isopropanol durch Oxidehydrierung erzeugt, d. h. Dehydrierung mit gleichzeitiger Oxidation des entstandenen Wasserstoffs mit Sauerstoff zu Wasser.
K.B.D.
Pöler
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Beiträge: 63


« Antworten #3 am: Juni 07, 2010, 11:51 Uhr »

Hey Julei,-
hey Leute.

Es ist meines Erachtens schon richtig, wenn man  an eine Mischung denkt, wenn mann einen DI "quält".
Kammermaschinen brauchen das nicht.
Ich fahre mit meinem Polo Ale-Motor auch eine Mischung. Allerdings hab ich mein eigenes "Gebräu"
entwickelt. Zurechtgedacht hab ich mir das aus folgendem Grund, daß mann erst einmal eine gute Verbrennung haben sollte, um Kolbenklemmer(Verrußung) und weiteres zu ersparen. Hier meine Mischung,welche für den Sommer gültig  und  noch nicht zum Patent angemeldet ist:

Ca 90% abgestandene Kartoffelsuppe,
""  10 % Diesel, im Winter etwas mehr,
    eine Tasse E 85 auf einen Tank,
Pro 20 Liter 100 ccm Sprengstoffersatz! (Vertrieb: Firma RUnkel).

Diesel und Runkeladditiv vorher im Kanister mit E 85 mischen! Nicht im TAnk! Dann die Kartoffelsuppe
in den Mischbehälter( 20-40 Liter Fässchen) einlaufen lassen. Alles unproblematisch. Dann rein in den Haupttank.

Dazu sollte allerdings von einem "Fachmann der Rapsölbranche" die VP37 elektronisch nach früh verstellt werden!
Dazu braucht mann einen PC und ein Programm, - und einen der mit den Sachen umgehen kann. Diese Leute kann man sicherlich wieder auf der nächsten "Rapsölkirmes am Niederrhein" antrefen.

Bei mir "läuft" das.

Muß nicht bei jedem sein.

MfG. K.B.D.
Das nötigste wäre dann getan. Feinheiten werden noch weiter nachgerüstet
SamHotte
Global Moderator
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Beiträge: 4790

Vollgaspöler - Klimaschutz durch "global dimming"


« Antworten #4 am: Juni 07, 2010, 12:42 Uhr »

Mahlzeit!

Interessante Mischung! Surprised
Weniger wegen der Zusammensetzung, aber man kann sich drehen und wenden wie man will...man kommt immer über 100%. Respekt! Laughing

Schöne Grüße
Sam
Fendel
Pöler
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Beiträge: 42


« Antworten #5 am: Juni 07, 2010, 16:37 Uhr »

Hallo an alle gleubigen

Bei dieser kartoffel KBD mischung fehlt vol nur noch dass vater unser und dass ave maria... :itwas'ntme:

Beste gruesse
Fendel
steffen
Administrator
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Beiträge: 837


« Antworten #6 am: Juni 07, 2010, 17:54 Uhr »

Hallo Fendel,

sie funktioniert aber.

steffen
Fendel
Pöler
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Beiträge: 42


« Antworten #7 am: Juni 08, 2010, 01:00 Uhr »

Hallo Steffen

Ganz klar... und wen noch ein halbes duztent roesenkraenze dazu kommen, koenen auch die kartoffeln weg bleiben...

Andaechtige gruesse.
Fendel
RoadRunner
Pöler
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Beiträge: 81

wa ?


« Antworten #8 am: Juni 11, 2010, 08:43 Uhr »

Hi,

am Anfang der WK/VK Pölerei wollten wir den Treibstoff dem Motor/Einspritzsystem anpassen. Da war auch die Schurmischung interessant. Dann wurde das System an den Kraftstoff adaptiert. Der Rest ist bekannt. Ganzjährig 100% Altpöl bei entsprechender Qualität bis runter in tiefe Minusgrade ist Standard.

Beim Gary war der Düsenalex anwesend. Wenn man ihm Glauben schenken darf, ich tue das, ist das nun mind. mit TDI auch möglich (zumindest mit Frischpöl). Die genauen Details hab ich mir mangels tieferem Interesse (kein DI vorhanden oder kurzfristig in Planung) nicht gemerkt.

Warum dann mischen ?

ca
Roadie
Fendel
Pöler
*
Beiträge: 42


« Antworten #9 am: Juni 12, 2010, 02:27 Uhr »

Haloo Roadi

Warum mischen?

Ich denke dass mit einer wacksenden mischung, gesetzlich, die bepoelung schnelere chancen hat.
Zum beispiel hier in Brasilien ist die B5 mischung gesetlich gezwungen...
Also da were doch P5 viel viel besser? oder? und die motoren industrie wuerde gezwungen dass poel runter zu schlucken...
Poelen ist schon ueber 100 jahre bekannt... und ich hoffe dass ess nicht noch andere 100 jahre braucht, dass ess auf der strasse ordentlich benuezt wird. :itwas'ntme:


beste gruesse
Fendel
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