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Autor Thema: S124 250 TD 2-Tank-Umbau  (Gelesen 5445 mal)
udolamberty
Pöler
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Beiträge: 29


« am: Februar 13, 2011, 20:48 Uhr »

Hallo Gemeinde,

gehöre jetzt auch zu den Sternfahrern.

Zum Fahrzeug :

S124

250 TD

390 tkm

Bj. 1990

Jetzt kommt die Frage " Warum 2-Tank ? "

Ich will das originale System so belassen wie es ist, hat sich im Sierra 2,3 D bewährt.

Für das " Geheimfach " im Kofferraum des T-Modells habe ich einen Tank geschweißt,

Fassungsvermögen ca. 35 l. ( Bilder folgen )

Vor- und Rücklauf sind unten angeschlossen an einer ca. 10 qcm großen Vertiefung des Tanks.

Durch diesen " Becher " ergibt sich ein 2 cm hoher Hohlraum unter dem Tank, der für eine mögliche Beheizung

durch Kühlwasserschläuche genug Platz bietet.

Vor- und Rücklaufleitungen habe ich im Innenraum verlegt.

Vorlauf 13 mm elektrisch beheizt mit 1mm Edelstahldraht Leistung ca. 130 Watt auf 4 m Länge.

Rücklauf 9 mm

In Fahrtrichtung gesehen habe ich links vorne ein Loch in das Geheimfach geschnitten ganz oben, damit ist ein Durchgang

in Richtung Ersatzrad offen, beide Schläuche könne hindurchgeführt werden.

Weiter nach vorne geht es unter der Plastikabdeckung des Radlaufes bis unter die Rücksitzbank und darunterliegendem Teppich.

Dort nutzt man den Kabelkanal der bis in den Fahrerfußraum führt, Ausgang liegt ganz vorne an der Spritzwand an der Plastikfußablage.

Unter dieser hindurchgeführt nach oben kommt man unter dem Sicherungskasten heraus.

Sicherungen mit Halter herausschrauben, darunter ist genug Platz um die Leitungen durchzuführen.

Eine vorgesehene Gummidurchführung für Kabel ergibt den Ausgang aus dem Sicherungskasten, sowie in den Motorraum.

Vorwärmung des Pöls übernimmt ein A8, angeschlossen an der Wischwasserbeheizung.

Von dort geht es in einen elektrisch beheizten Vorfilter mit Knackfrosch, umgebauter Heizölfilter. ( Bilder folgen )

Nun folgt das 1. MV für Dino / Pöl - Umschaltung.

Die MB-Vorwärmung für Diesel ist ausgebaut.

Originalfiltersystem habe ich belassen wie es ist.

Rücklauf ist schaltbar über ein 2. MV, zurück in den Pöl-Tank oder KGR vor die Förderpumpe.

Dieselrücklauf ist verschlossen, damit kein Pöl in den Tank kommt.

Habe keine Lust auf alten Dieselschlonz der durch Pöl gelöst wird, auch Sieb ausbauen will ich nicht.

Erster Startversuch ohne Probleme, vorhandene Luft im Pölschlauch kein Problem mit Rücklauf offen, Motor nicht einmal ausgegangen.

Zieht selbst Pudding ( Halbfestes ) ohne Probleme nach vorne durch, ohne Schlauchheizung.

Jetzt nach einer Woche habe ich mal die Tanktemperatur gemessen, Sensor liegt auf dem Tank und wird durch die Klappe

auf den Tank gedrückt.

Bei Fahrtantritt 9,5 °C, nach ca. 25 km Fahrt 19,9 °C mit Rücklauf offen.

Fahrprofil täglich 12 km zur Arbeit und zurück.

Die ersten 2 km mit KGR und Pöl dann offener Rücklauf.

500 m vor Fahrtende mit offenem Rücklauf Diesel.

Gruß Udo




ulf r.
Pöler
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Beiträge: 720


« Antworten #1 am: Februar 14, 2011, 08:50 Uhr »

na ja, brei und ähnliches zieht ein 124er auch ohne schlauchhzg. mit dicker leitung etc. durch, aber jedem das seine und viel wege führen nach rom. Schubidu . . .
ciao
ulf
waldi
Pöler
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Beiträge: 738


« Antworten #2 am: Februar 14, 2011, 10:26 Uhr »

Moin zusammen,

also die Idee mit der elektrischen Schlauchheizung mittels Draht finde ich gar nicht schlecht.
Der Overkill wäre dann SiS mit elktrischer Innenheizung. Vielleicht kriegt man mit Kombination aller auschöpfbaren Mitteln den 100% Fett/Pöl CDI hin  Verwirrt  Wink. Also Zoschma-Poti, Heizen, was irgendwie zu heizen geht, und Pöl im Zweittank, und wenn Manuel die Pölstandheizung fertig hat ...

Ach was, vergesst diesen Beitrag einfach!  Very Happy

Viele Grüße

Waldi
ulf r.
Pöler
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Beiträge: 720


« Antworten #3 am: Februar 14, 2011, 10:46 Uhr »

du bist doch elektrisch nicht schlecht, waldi, wieviel watt schluckt solche hzg.? ich könnte mir vorstellen nicht wenig.
ciao
ulf
waldi
Pöler
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Beiträge: 738


« Antworten #4 am: Februar 14, 2011, 14:25 Uhr »

Servus Ulf,

das kommt natürlcich auf den verwendeten Widerstandsdraht an.
Ich schätze mal, dass bei 5 Metern zwischen 60 und 130 Watt zusammen kommen.
Das ist prinzipiell nicht besonders viel. mit zwei Sitzheizungen, Nebelscheinwerfer und evtl. der Heckscheibenheizung bist du wesentlich drüber.
Der Vorteil dieser In-Schlauch-Heizung besteht im Wesentlichen aus 2 Punkten:
1. Das Fett/Pöl wird nahezu sofort auf der gesammten Leitungslänge flüssig(er), sodass die Strömungswiderstände der VL sofort herabgesetzt werden.
2. Das Ding arbeitet fast verlustfrei, denn weil der Draht vollständig vom Pöl umgeben ist, gibt er seine Wärme auch direkt daran ab.

Und in Kombination mit ener Temperaturreglung kann man das Ganze auch abschalten, wenn's warm genug ist.

... 

Auweia. Männer, jetzt helft mir mal bitte!
Zwischen den ersten Zeilen und dem Text hier, liegen ca. 2,5 Stunden, eine Mittagspause und 'n paar Berechnungen, die wahrscheinlich nicht so ganz korrekt sind.
Ich gehe mal von einer Heizdrahtlänge von 5 Metern, und einem Querschnit von 1 mm² aus.
Dann komme ich auf eine Elektrische Leistung bei Kupfer von ca. 1670 W  Shocked
und bei Edelstahl auf ca. 40 W  Neutral.
Was hab ich da falsch gemacht? Die 40 W sind aus dem Bauch raus OK, aber die 1,6 kW kann ich nicht ganz glauben.

Quellen:

http://de.wikipedia.org/w...rische_Leitf%C3%A4higkeit
http://de.wikipedia.org/w...i/Elektrischer_Widerstand
http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrischer_Leitwert

Viele Grüße

Waldi
ulf r.
Pöler
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Beiträge: 720


« Antworten #5 am: Februar 14, 2011, 15:18 Uhr »

40 watt hört sich nicht an, als wenn da was heizen würde, waldi. Laughing
ich denke mal, daß eine SIS das alles besser kann.
ciao
ulf
waldi
Pöler
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Beiträge: 738


« Antworten #6 am: Februar 14, 2011, 15:49 Uhr »

Nee Ulf, das stimmt so nicht.
Kennst Du die Zubehörsitzheizungen? Die haben so um die 50 Watt. Und die machen schon schön warm, also rein subjektiv Wink.
Ich denke aber, dass genau die 40 Watt das Mittel der Wahl ist. Denn diese 40 Watt belasten die Batterie in überschaubarer Größenordnung und haben den Vorteil, dass die Kontaktfläche nicht zu heiß wird. Deswegen ist ja auch der SH-Heizer wesentlich besser, als der direkte GK-Kontakt mit dem Pöl.
Ich vergleiche das jetzt nicht leistungsmäßig, sondern allein vom direkten Einfluss auf's Öl.
Und vom Sicherheitstechnischen Aspekt fackeln bei 40W weniger ab, als beim 40-fachen der Leistung.
Falls da mal die Spritleitung trocken geht, schmilzt der Kontaktdraht nicht unbedingt durch die Spritleitung.
Außerdem sind 40 Watt schon recht viel, wenn sie nahezu vollständig das Pöl und nicht die Umgebung heizen.

Viele Grüße

Waldi
dj8ds
Pöler
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Beiträge: 40


« Antworten #7 am: Februar 14, 2011, 16:01 Uhr »

Hallo Waldi,
nimmst Du halt 2-4 isolierte Edelstahldrähte in einen Vorlauf mit etwa größerem Querschnitt.
Mit einem PWM Baustein vom "hohen C" für unter 20 Euronen und ein paar 10A Mosfets für 50 ct dahinter kannst Du das Ganze
dann auch noch prima von 0 - 160 W regeln  Up

Bei mir wirds genau dieses System im T4 geben,

wenn ich denn mal fertig werde . . . .

Gruss Dieter
Ölkonrad
Pöler
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Beiträge: 1799


« Antworten #8 am: Februar 14, 2011, 17:07 Uhr »

Hallo Ulf,

das hat der A-klasse Pöler schon seit Jahren in seinem AKlasse CDI.
brauchste nur alles lesen.

Habe ich sogar mal nachgebaut. Ging richtig gut.
Ist einfacher Kupferlackdraht für 20 Cent. Die Endstücke haben es in sich.
Vielleicht schreibt der A-Klasse Pöler noch etwas dazu, oder es gibt hier nen Link.

Gruss
Konrad
udolamberty
Pöler
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Beiträge: 29


« Antworten #9 am: Februar 14, 2011, 21:49 Uhr »

Hallo zusammen !

Erst mal die versprochenen Bilder :



Der Tank mit 3 Zoll Einfüllverschraubung.



Nochmal, die Gurte sind zum Herausziehen des Tanks.



Hier die Unterseite des Tanks, zu  sehen ist der Ansaugbecher. Das grün-gelbe Kabel gehört zur Schlauchinnenheizung.



Nun noch der beheizte Vorfilter. Den habe ich von Sierra23 aus dem Grünen, über Leistung kann ich keine Angaben machen.

Innenleben ist ein üblicher kleiner Metallfilter.



Das sind Vor- und Rücklauf wie sie aus dem Sicherungskasten kommen.



So noch ein paar Worte zur Schlauchinnenheizung, es handelt sich um üblichen 1 mm Edelstahlschweißdraht.

Ich habe zwei 2m-Schläche genommen, in der Mitte Spannung angelegt und die Ende auf Masse.

Es werden 10 Ampere Strom gezogen, dh. bei Bordspannung von 13-14 Volt ergibt sich eine Heizleistung von ca. 135 Watt.

Nähere Testergebnisse Temperaturen usw. werde ich noch nachreichen.

Gruß Udo
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