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Autor Thema: Peugeot 206 HDI 2.0  (Gelesen 9377 mal)
Mazda_Andi
Pöler
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Beiträge: 14


« am: September 14, 2011, 20:46 Uhr »

Hallo zusammen!

Heute will ich mal über den Umbau und die Probleme meines 206 HDI berichten. Einige von Euch kennen mich von Konrads Treffen (roter Paketkoffer-Sprinter, Greenbull-Zentrifuge).

Das Auto: Peugeot 206 SW (Kombi) HDI 2.0. Bj. 2004, Commonrailer mit 90 PS und CP1 ohne mech. VFP. Kein Partikelfilter. Ca. 124.000km gelaufen.
Der Umbau:
-Monopoel Radmuldentank
-Leitungen VL 10mm RL 6mm
-el. VFP Pierburg E3T (Zahnringpumpe 6,5 bar, 110l/h)
angesteuert wie originale Intankpumpe (Wechselrelais)
-MVs von Dieselumbau 5 bar
-Standard Filterkopf mit Baldwin Filter und Eckes WT

Heute war die Pöl-Jungfernfahrt. Ich hatte zunächst noch einen Rest Diesel im Tank und füllte ca. 10l Pöl auf. Zuerst lief er gut, mit steigendem Pölanteil -nach etwa 20km Autobahn- bockte er jedoch kurz bei 120, wenn man Vollgas gab.
Kurz darauf ging der Motor aus, mit der verwirrenden Info "ABS/ASR-Fehler". Er startete mit Diesel jedoch nicht sofort, sondern erst nach ein paar Versuchen (wie wenn Luft im System ist).
Als er auf Diesel ansprang, gab es die Info "Anomalie Abgasreinigung" und die Motorwarnleuchte ging an (und blieb bislang an). Ist aber nicht im Notlauf (volle Leistung). Ich habe es noch ein paarmal mit Pöl versucht, aber der Fehler war reproduzierbar.

Vielleicht noch als Zusatzinfo: der Eckes ist noch nicht angeschlossen - aber ich denke die Pumpe müsste trotzdem durch den Filter drücken? Das testweise angeschlossene Manometer ging bis über 5 bar im Leerlauf und ca. 2,5 bar bei 3000/min.

Any ideas and comments welcome :-)
Liebe Grüße, Andi
waldi
Pöler
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Beiträge: 738


« Antworten #1 am: September 15, 2011, 09:30 Uhr »

Servs Andi,

ich habe nicht ganz kapier, wo Du das Manometer angeschlossen hast.
Welchen Druck misst Du?

Viele Grüße

Waldi
aumag
Pöler
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Beiträge: 389

"Hängt die Schwätzer neben die Erkenntnis."M.Twain


« Antworten #2 am: September 15, 2011, 09:53 Uhr »

Hallo Andi,

Frage zu Deinem Steuergerät (MSG, ECU, ECM, SG): Geht dort der Sprit durch - zur Kühlung  Wink ??

Wenn ja, dann verbinde die Leitungen derart, dass niemals nie Pöl durch die ECU fließt.

Gruß
aumag
Mazda_Andi
Pöler
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Beiträge: 14


« Antworten #3 am: September 21, 2011, 22:01 Uhr »

So, ich bin endlich dazu gekommen, mal was nachzuschauen. Also das Manometer hatte ich an den Filterkopf angeschlossen, parallel zur Pumpe, also "Druck vor Filter". Nach dem Steuergerät habe ich noch nicht geschaut, aber was anderes gefunden:

Die Pumpe ist wohl kaputt, sie klingt als hätte sie nen Lagerschaden und läuft auch nur noch ganz langsam, schleift irgendwo. Ich weiß nicht, was ich falsch gemacht haben könnte. Zwar habe ich sie im Motorraum statt hinterm Tank montiert, aber die Förderhöhe von 0,5m eingehalten (und sie lief ja auch). Erstmal zurückschicken, dann sehen wir weiter.

Übrigens: es ist ja eine andere Pumpe als ich bestellt hatte. Ich wollte die E3L (Schraubenpumpe 5 bar, 300 l/h) und habe die E3T (Zahnringpumpe 6,5 bar, 110 l/h) bekommen - angeblich eine Ausweichlieferung. Was mir aber an dieser gut gefallen hat, ist das integrierte Überdruckventil.

Der erste Eindruck beim Fahren war auch ok - spricht was dafür, doch unbedingt die E3L zu verwenden? Dann kann ich nämlich gleich umbestellen!

Liebe Grüße
Andi
Ölkonrad
Pöler
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Beiträge: 1799


« Antworten #4 am: September 21, 2011, 22:12 Uhr »

Hallo Andy,

wo hast du die Pumpe gekauft?

Gruss
Konrad
Der Große 945
Pöler
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Beiträge: 102


« Antworten #5 am: September 22, 2011, 08:11 Uhr »

Moin Andi,
die angegebene Förderhöhe hat nichts mit der geographischen Höhe zu tun, sondern ist die Angabe über die Druckdifferenz, die die Pumpe schafft. Diese Druckdifferenz ist aus Anschaulichkeitsgründen unter Annahme einiger Vorausetzungen auf eine Förderhöhe in Metern umgerechnet. Wenn Du Palmin pumpen willst, wird die das evtl. nicht mal schaffen, wenn Du sie "bergrunter" installiert hast. Es geht also um den Druck/Sog in der Leitung und erst zweitrangig um berghoch oder bergrunter.

Ob die Pumpe deswegen kaputt gegangen ist, kann ich nicht sagen.

Gruß

Sebastian
Mazda_Andi
Pöler
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Beiträge: 14


« Antworten #6 am: Oktober 06, 2011, 12:26 Uhr »

Hallo Leute!
Mal wieder was Neues von mir. Also die Pierburg ist anscheinend kaputt, auch ausgebaut läuft sie nur langsam, als ob sie irgendwo schleift.

Ich habe inzwischen eine neue Pumpe gekauft, und zwar die E3L Schraubenpumpe. Was soll ich sagen... eingebaut, lief wunderbar. Erste Testfahrt 70km Autobahn, kein Problem... Dann Auto für 45min abgestellt. Wieder losgefahren, auf einmal zeigte die neue Pumpe exakt das gleiche Verhalten wie die alte..
läuft langsam, Schleifgeräusche, kaum noch Fördermenge!  Shocked

Könnte es ein elektrischer Defekt sein? Z.B. Unterspannung oder so? Ich habe mal gelesen, dass Facet oder Hardy das nicht mögen. Die Pumpe wird bei mir wie die originale Intankpumpe angesteuert (Wechselrelais). Reicht evtl. die Spannung bzw. Kabelquerschnitt nicht aus? Wie kann ich das überprüfen?

Danke schonmal und liebe Grüße
Andi
Rico
Pöler
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Beiträge: 300


« Antworten #7 am: Oktober 06, 2011, 14:21 Uhr »

Sali Andy

Schleifgeräusche reihe ich unter mechanischen Eigenschaften ein.
Was soll das mit Unterspannung zu tun haben?
Zudem, die Spannung an der Pumpe messen und mit dem Datenblatt vergleichen.

Ich will dir ja nicht zunahe treten, aber zwei Pumpen nacheinander mit dem gleichen Defekt:
Was für Pöl verfährst du?
Hört sich an, als wäre darin Schleifpaste aufgelöst  Verwirrt


Liebe Grüsse
Rico
Mazda_Andi
Pöler
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Beiträge: 14


« Antworten #8 am: November 05, 2011, 10:57 Uhr »

Ich habe die beiden Pumpen eingeschickt. Das ist mittlerweile gut 3 Wochen her. Leider dauert die Bearbeitung der Reklamation bei Pierburg wohl 6-8 Wochen, so dass ich noch keine neuen Informationen habe.

Zu Rico: ich denke an meinem Pöl liegt es nicht, das verfahre ich seit mehreren 10.000km in meinem CDI-Sprinter auch. Habe jetzt natürlich keine Möglichkeit, die Pierburgs auf eigenes Risiko zu zerlegen :(
Die sind ja so konstruiert, dass beim Öffnen das Gehäuse zerstört wird. Ich denke, man kann sie nur durch Auftrennen des Blechmantels öffnen, oder gibts da einen Trick?

Das Merkwürdige ist ja, dass beide Pumpen zunächst einwandfrei liefen. Erst als das Auto mit warmem Motor abgestellt und später wieder gestartet wurde, gab sie ihren Geist nach wenigen Kilometern auf.

Also folgendermaßen:
Kalten Motor gestartet auf Diesel. Nach ca. 3-4km Umschaltung auf Pöl. Autobahnfahrt mit mittlerer Last für 20 bzw. 70km. Dann ca. 500m gespült. Auto abgestellt und nach ca. 8 Stunden bzw. 1 Stunde wieder gestartet. Start einwandfrei, da mit Diesel. Nach 3-4 km wieder umgeschaltet, auf die Autobahn gefahren. Nach etwa 10km Druckabfall, Motor bleibt stehen. Pumpe dreht nur noch langsam und macht merkwürdige Schleifgeräusche.

Als ob beim Abkühlen des Motors in der Pumpe etwas kaputtgeht? Klingt für mich unlogisch. Die VFP pumpt nur kaltes Pöl und wird selbst auch nur handwarm.

Ratlose Grüße,
Andi
Manuel (ER)
Pöler
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Beiträge: 251


« Antworten #9 am: November 05, 2011, 12:08 Uhr »

Servus,

zum Thema, PÖL herumpumpen, abstellen und dann nochmal pumpen wollen habe ich letztens folgende Erfahrung gemacht:

Mit einer Zahnradpumpe den Tankinhalt in einen Kanister gepumpt. Kanister voll, Pumpe warm, Pumpe abgeschaltet, Kanister in den Keller getragen, Pumpe wieder an: nichts, drehte sich nicht mehr. In der Pumpe waren Plastikteile vom Anker geschmolzen und haben beim erstarren die Pumpe blockiert. Ich habe die Plastikteile rausgepopelt, und dann lief die wieder. Vorsorglich habe ich dann mittels Drehzahlregler die Leistung gedrosselt, und das Problem mit geschmolzenem Plastik blieb aus.

Möglicherweise hast du die Pumpe überlastet.Solange das Plastik noch geschmolzen ist merkt man das erstmal nicht.

Grüße,
Manuel
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