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Autor Thema: Patentlösung für das 25%-Satteltank-Problem?  (Gelesen 25300 mal)
PÖliminator
Pöler
*
Beiträge: 117


« am: Oktober 25, 2006, 14:01 Uhr »

Hallo Mercedes- und BMW-Satteltankfahrer,

natürlich kann man dem 25%-Problem auch mit einer Hardi und einer elektronischen Steuerung, wie Basti eine entwickelt hat, zu Leibe rücken. Ich habe mir überlegt, ob es nicht einfacher geht. Natürlich sollte die Lösung robust, zuverlässig und kostengünstig sein. Ansatzpunkt war der Gedanke, daß der Rücklauf noch thermische und vor allem potentielle bzw. kinetische Energie hat, die sich nutzen ließe. Ich sehe mehrere Möglichkeiten. Die vielversprechendste (meistversprechende?) scheint mir die folgende:



Der Rücklauf geht bei Mercedes in die linke ("tote") Tankhälfte. Dort passiert er ein Rückschlagventil und füllt ein elastisches Gefäß, ähnlich einem Luftballon, nicht so groß, dafür stärker. Beim Auslaß befindet sich ein Druckventil. Im Gefäß baut sich also ein Druck auf. Ist er groß genug, öffnet sich das Druckventil, und das zurückgelaufene PÖl läuft mit Druck in einen darunterliegenden Schlauch. Der hat zwei Eingänge. Der zweite Eingang ist normalerweise geöffnet, so daß sonst "unerreichbares" PÖl hineinlaufen kann. Entlädt sich nun das elastische Gefäß, schließt sich das am zweiten Eingang befindliche Rückschlagventil. Ergebnis: Das aus dem elastischen Gefäß ausströmende PÖl befördert nicht nur sich selbst, sondern auch das im Schlauch befindliche in die rechte Tankhälfte. Ist der Druck abgebaut und hat sich das elastische Gefäß geleert, schließt sich das Druckventil, die beiden Rückschlagventile öffnen sich, neues PÖl aus der linken Tankhälfte füllt den Schlauch, der Rücklauf füllt das elastische Gefäß von neuem, und das Spiel beginnt von vorn.

Was meint Ihr dazu, insbesondere die Physiker und Strömungsdynamiker unter Euch? Welche Mengen laufen durch den Rücklauf? Mit welchem Druck? Welche Temperatur hat das zurücklaufende PÖl? Sind durch einen möglichen Rückstau im Rücklauf negative Auswirkungen auf die ESP zu befürchten? Wo gibt es geeignete Ventile? Und ein elastisches Gefäß? Wie groß müßte es sein?

Ein Nachteil sei nicht verschwiegen, aber der ist eh offensichtlich: Für Fahrzeuge mit KGR klappt das natürlich nicht. Aber für alle anderen?

Wenn mir einer sagt, wie ich ein Bild von meiner Festplatte hier rein krieg, könnt Ihr alle mein Kunstwerk bewundern  Wink

Allzeit gut PÖl wünscht Euch
Der PÖliminator
falupe
Global Moderator
*
Beiträge: 1911


« Antworten #1 am: Oktober 25, 2006, 15:34 Uhr »

Hallo Pöliminator,

##Wenn mir einer sagt, wie ich ein Bild von meiner Festplatte hier rein krieg, könnt Ihr alle mein Kunstwerk bewundern  Wink##

Du hast Mehl!

Schöne Grüsse

Lutz
PÖliminator
Pöler
*
Beiträge: 117


« Antworten #2 am: Oktober 25, 2006, 18:27 Uhr »

Hallo Falupe,

danke für den Tip. Hat im ersten Anlauf geklappt (siehe oben) Very Happy

PÖlergruß
PÖliminator
SamHotte
Global Moderator
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Beiträge: 4791

Vollgaspöler - Klimaschutz durch "global dimming"


« Antworten #3 am: Oktober 25, 2006, 19:55 Uhr »

N'Abend!

Schicke Idee. Up
Selbst auf die Gefahr hin, dass ich hier bald die Binde des "Ideenkillers" trage, will ich nicht verschweigen, dass Ich dabei ein paar Haken sehe:
Am "zweiten Eingang" unterhalb des dehnbaren Gefäßes befindet sich ein Rückschlagventil. Das ist auch erforderlich, damit bei der Entleerung des dehnbaren Gefäßes über das "Duckventil" der Kraftstoff in den Entnahmetank und nicht in die "tote" Tankhälfte gedrückt wird. Dieses Rückschlagventil müsste aber einen Öffnungsdruck gleich Null haben, sonst könnte hier kein Kraftstoff drucklos eindringen. Üblicherweise öffnen Rückschlagventile aber erst gegen Überwinden einer Federkraft, wofür hier leider nicht vorhandener Druck erforderlich ist. Es müsste also ein Rückschlagventil ohne Feder sein, damit hier überhaupt erstmal etwas eindringen könnte.
Gehen wir mal davon aus, wir hätten so ein Ventil (könnte man ja selber basteln), würde in dem Verbindungsschlauch zum Entnahmetank der Kraftstoff auf den gleichen Pegel ansteigen, der im "toten Tank" aktuell ansteht. Strömt nun über das dehnbare Gefäß mit dem Öffnungsdruck des Ventils am Ausgang Kraftstoff in diesen Schlauch, müsste zum Erreichen des Druckausgleichs genau die Menge verdrängt werden, die das dehnbare Gefäß verlassen hat. Das im Schlauch befindliche Volumen würde sich also niemals ändern. Je nach Dehnbarkeit des (auf dem Boden befestigten) Gefäßes könnte man den Pegel im "toten Tank" und somit auch im Verbindungsschlauch zwar ansteigen lassen, hätte in dieser Zeit aber auch keine Fütterung des Entnahmetanks.
Damit das zur echten Alternative zu der Version mit elektrischen Pumpen werden kann, fehlt meiner Ansicht nach noch etwas Feinschliff. Wink
So einfach ist es offenbar doch nicht. Sad

Schöne Grüße
Sam

*Edit: Wie wäre es mit einer Blase im "toten Tank", die über einen an Bord befindlichen Druckluftkompressor aufgeblasen werden könnte? Very Happy
retfred
Pöler
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Beiträge: 15


« Antworten #4 am: Oktober 26, 2006, 01:48 Uhr »

Warum nicht ein klappen ventil aus dem sanitaets oder baumarkt
verwende n, (bei uns heisst so ein stueck "butterfly valve " sollte
einseitig drucklos oeffnen
viele gruesse
Fred
PÖliminator
Pöler
*
Beiträge: 117


« Antworten #5 am: Oktober 26, 2006, 22:13 Uhr »

Hallo SamHotte, retfred und alle Interessierten,

bei den Ventilen sehe ich das kleinste Problem. Ich weiß nicht, ob Sam recht hat, aber ich kann es auch nicht ausschließen. Es ist schon möglich, daß nur jeweils der Inhalt des Ballongefäßes in den Schlauch und in die andere Tankhälfte befördert wird und kein PÖl aus der linken Tankhälfte nachströmt. Aber wer wird sich denn so schnell entmutigen lassen Wink Hier also Version 2.0:



Das Funktionsprinzip nochmal von vorn: Der Rücklauf strömt wie gehabt durch ein sich drucklos öffnendes Rückschlagventil in ein elastisches Gefäß, dessen anderer Ausgang von einem Ventil verschlossen wird, das sich nur bei einem gewissen Mindestdruck öffnet (Druckventil). Und zwar dann, wenn das elastische Gefäß annähernd voll ist. Dieses befindet sich neu in einem starren Gefäß, an dessen Eingang sich ebenfalls ein druckloses Rückschlagventil befindet. Dehnt sich nun das elastische Gefäß mit zunehmender Füllung aus, vermindert sich das mit PÖl aus dem Tank gefüllte Volumen des starren Gefäßes. Das PÖl fließt also durch das (Ihr ahnt es schon: sich drucklos öffnende) Rückschlagventil am Ausgang in den Schlauch. Entlädt sich nun der Überdruck aus dem elastischen Gefäß, wird nicht nur dessen Inhalt, sondern auch der Schlauchinhalt in die rechte Tankhälfte gedrückt. Hoffe ich zumindest. Das elastische Gefäß zieht sich dabei zusammen, was dadurch erleichtert wird, daß PÖl aus dem Tank in das starre Gefäß nachströmen kann. Fortsetzung siehe oben. Ob das klappt? Bin gespannt, ob wieder jemand einen Haken findet.

Ich habe übrigens (das ist natürlich OT) als 18jähriger Gymnasiast eine Maschine erfunden, die ohne jeden Ressourcenverbrauch unendlich viel Elektrizität erzeugen kann. Kein Witz! Zumindest theoretisch. Weder mein damaliger Physiklehrer noch ein mir bekannter promovierter Physiker und auch sonst niemand konnte bisher das Prinzip widerlegen. Wo bleibt nur der Nobelpreis... Es sei denn, SamHotte spuckt mir wieder in die Suppe Wink

Was ist dagegen schon eine Intank-PÖl-Pumpe Wink
PÖlige Grüße
PÖliminator

Olej roslinny Taxe
Gast
« Antworten #6 am: Oktober 26, 2006, 22:45 Uhr »



Ich habe übrigens (das ist natürlich OT) als 18jähriger Gymnasiast eine Maschine erfunden, die ohne jeden Ressourcenverbrauch unendlich viel Elektrizität erzeugen kann. Kein Witz! Zumindest theoretisch. Weder mein damaliger Physiklehrer noch ein mir bekannter promovierter Physiker und auch sonst niemand konnte bisher das Prinzip widerlegen. Wo bleibt nur der Nobelpreis... Es sei denn, SamHotte spuckt mir wieder in die Suppe Wink




http://www.s-line.de/homepages/keppler/

DAS nehme ich Sam gerne ab :

SamHotte
Global Moderator
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Beiträge: 4791

Vollgaspöler - Klimaschutz durch "global dimming"


« Antworten #7 am: Oktober 26, 2006, 22:54 Uhr »

N'Abend!

Die Idee mit der Verdrängung finde ich gut, das könnte klappen. Man müsste nur zusehen, dass das starre Gefäß, in dem sich die Blase befindet, möglichst großflächig und flach ist, damit es auch bei niedrigem Pegel noch voll laufen kann...drucklos. Die Blase könnte man mit einer Schottverschraubung in diesem Gefäß anbringen und über den Rücklauf speisen. Ausgang der Blase und Ausgang des starren Gefäßes münden in eine gemeinsame Leitung zur anderen Tankhälfte. Razz
Mach mal weiter, vielleicht findest Du ja irgendwo ein paar passende Teile, die sich zweckentfremden lassen. Rhanie mit der Flex

Schöne Grüße
Sam
falupe
Global Moderator
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Beiträge: 1911


« Antworten #8 am: Oktober 27, 2006, 20:41 Uhr »

Hallo Pöliminator,

bei beiden Zeichnungen fällt mir folgendes auf: Shocked

Der Ballon (elastisches Gefäß) wird vom RL über ein ( bei Version 2 drucklos öffnendes)  RSV gefüllt.

Soweit, sogut.

Wenn der Ballon sich nun beim Vollaufen soweit gedehnt hat, daß der darin aufgebaute Druck den Widerstand desAuslaßventils überwindet, wird sich doch, meines Ermessens nach, nur ganz kurz das Auslaß-Druckventil öffnen, bis der Druck wieder unter den Öffnungswert des Druckventils fällt. Dann schließt es wieder, aber auch wieder nur ganz kurz, denn der Druck im Ballon ist ja nur geringfügig unter den  Öffnungsdruck des Auslaßventils abgesunken und so wiederholt sich das Spiel: Öffnen und Schließen in Sekundenabständen (?) oder noch geringeren Zeiteinheiten , der Effekt wird annähernd derselbe sein, als wenn man den RL direkt in die rechte Kammer leitet.

Da dabei  der Ballon, einmal aufgepumpt, immer im Bereich des Öffnungsdrucks des Auslaßventils fast keine, oder besser gesagt, nur eine äußerst geringfügige Volumenveränderung erfährt, kann er demzufolge auch nicht wie in Version 2 geplant, durch Verdrängung  Sprit aus der festen Kammer pumpen, allenfalls auch nur in solchen Minimengen, die
wohl nicht im interessanten Bereich liegen.

Ich war in Physik nicht der Beste in der Klasse, ehrlich gesagt auch nicht der Zweitbeste. Deshalb bitte ich meine bescheidene Meinung zum Thema zu prüfen und eventuell zu korrigieren. Rhanie mit der Flex

Ich befürchte aber, ohne daß bei der Planung ein Quantensprung erreicht ist, wird's nix mit dem Nobelpreis,Hotte hin oder Hotte her!

Schönes WE und Grüsse Wink

Lutz

aumag
Pöler
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Beiträge: 389

"Hängt die Schwätzer neben die Erkenntnis."M.Twain


« Antworten #9 am: Oktober 27, 2006, 22:51 Uhr »

oder betätigt Ihr euch jetzt als Medizintechniker und klaut euch die Ideen aus der

Medizin:  siehe Peristaltik.

.-))

aumag

hab auch eine Idee dazu: wie wäre es denn damit: Einfach mal volltanken!
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