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Autor Thema: MB V-Klasse V220 CDI  (Gelesen 36324 mal)
Frankenpöler
Pöler
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Beiträge: 668


« am: September 23, 2009, 14:41 Uhr »

Hoi ihr Helden des güldenen Pflanzensaftes,

längst überfällig das Ganze, aber dennoch möchte ich meinen Nachfolger des „Lackstiftschadens“ nicht unerwähnt lassen und hier mal nach und nach den Umbau anführen. Auch wegen erneuten Hinweisen beim Pit.
Viele kennen den Umbau und/oder haben ihn bereits live gesehen oder haben sogar schon mit dran gebastelt ;)

Abgeholt und zugelassen habe ich meinen Dicken am 30.12.08 mit sagenhaften „echten“ 96.831 km, is ja immerhin EZ 04/01!
Genauer gesagt handelt es sich um eine V-Klasse V220 CDI, W638/2 mit 122 PS und 2148 ccm.

Noch nicht mal bezahlt kam auch der erste Mangel zu Tage, Glühstift der Standheizung – wurde aber per Gebrauchtwagengewährleistung getauscht.
So, ganze 20 Tage und 1619 km auf ~70 l Diesel sollten vergehen *brrr* bis der Tag des Umrüstens gekommen war. Tatort sollte eine fränkische Doppelgarage sein, leider mit knapp -15 °C an diesem Tag – das hier nicht weiter als ein Provisorium stattfinden konnte war klar, wurde aber von den Umrüstern zielstrebig verdrängt und komplett ignoriert!
Seither quälte dem V nach einiger Zeit ein ständiger von sporadischer Zufälligkeit kaum zu überbietender Luftwatz der sich gewaschen hat. Naja und wie das eben so ist, war immer alles wichtiger als die Erlegung selbigen und Vollendung des Umrüstens…

Es sollte bis in die scheidenden Iden des Mai dauern, bis der Luftwatz erlegt wurde.
Genauer gesagt wurde in Meisenheim am 30.5. bei 118.465 km der Umbau runderneuert, der Pölfilter besser platziert, ordentliches Material von Jochen verbaut und der Entnahmebecher modifiziert. Eine ganze Menge wie ich finde.
Seither railt er ohne Probleme und zuverlässig wie ein Uhrwerk.
Ölwechsel wird alle 10.000 km gemacht und der Pölfilter wurde bisher lediglich 2 mal auf Verdacht gewechselt, aufgesägt und außer der gewohnten Pölverfärbung war nichts festzustellen. Daher ist es eines der nächsten Sachen auf der Liste eine Soganzeige zu verbauen.
Weiters auf der Liste wäre ein besserer Dieseltank weiter vorne und Betankung übern Motorraum.

Dies Statistik werde ich bringen sobald ich meine Zettelwirtschaft ordentlich gesichtet und zusammengeschrabselt habe ;)

Ready for questions or flexxing  Rhanie mit der Flex
SamHotte
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Vollgaspöler - Klimaschutz durch "global dimming"


« Antworten #1 am: September 23, 2009, 19:56 Uhr »

Hi,

Zitat von: Frankenpöler
Ready for questions or flexxing  Rhanie mit der Flex
hhmm...einige hätten sicher Interesse daran, wie sich der Umbau im Detail überhaupt darstellt, denke ich. Uups . . .

Schöne Grüße
Sam
Frankenpöler
Pöler
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Beiträge: 668


« Antworten #2 am: September 24, 2009, 09:01 Uhr »

Moin,

oh weh, das schmerzt - ausgerechnet das Wichtigste ist nicht beschrieben *AscheaufmeinHauptstreu*

In guter Kürze:
Das Reserverad kam runter und an die Stelle ein 44 l Kunststoffradmuldentank, welcher als Dieseltank genutzt wird. Bis zum Haupttank normale Gummispritleitungen, ab da die orig. Dieselleitungen genutzt. Der orig. MB Dieselfilter mit Knackfrosch wurde beibehalten.

Der 80 l Originaltank wird als Pöltank verwendet, der modifizierte Entnahmebecher ermöglicht die Entnahme bis auf den sprichwörtlich letzten Liter - ebene Straße und keine gähe Kurvernfahrt vorausgesetzt.
Am Haupttank sind ordentliche Tüllen und Winkel vom Jochen  verbaut und münden in 13 mm ID Vorlauf und 10 mm ID Rücklauf.
Das Pöl kommt zuerst in einen Vor-Rücklauf A8 WT und geht ab da isoliert weiter zu einem KW A8 WT und schließlich in den Pölfilter.
Das kühlere KW aus dem A8 geht dann in einen Filterkopfheizer am Pölfilter und ist bei Bedarf absperrbar, anschließend wird das KW wieder eingeschleift. Vorteil hierbei ist die Pölfiltervorwärmung bereits bei Dieselbetrieb.
Der Pöl- und Dieselvorlauf treffen sich am 1. MV knapp oberhalb der HD-Pumpe, somit ergibt sich sehr geringe Spülstrecke.
Rücklauf der Pumpe führt zum 2. MV unterhalb der Ansaugbrücke, welche den Rücklauf in die entsprechenden Tanks regelt.
der Pölfilter wurde mehrmals versetzt und verbessert und schließlich hinter dem Luftfilterkasten verbaut. Nachteil ist, wenn man das so sagen kann, dass beim Filterwechsel erst dieser weg muss; schafft man aber in weniger als 30 Minuten. Vorteil ist, dass er aufrecht in einem Totraum untergrbracht ist und im Motorraum weder stört, gar nicht auffällt und vor allem absolut windgeschützt ist. Nebenbei hatte ich bisher die Filter nur prophylaktisch gewechselt (~15.000 km) da sich kein Filterdicht einstellen wollte.

Nochmals dank all die fleißigen Helfer, die mit Rat und Tat zur Seite standen.  Up

so weit so gut, hab ich was vergessen oder unklar ausgedrückt, dann melden - Bilder folgen

Gruß
Frankenpöler
Pöler
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« Antworten #3 am: November 23, 2009, 10:12 Uhr »

Moin,

also so ganz nebenbei und unbemerkt, tse.
Hatte nicht mal ne Chance das digital festzuhalten.
naja seis drum, ich hab heute mit Erschrecken festgestellt, dass die 50.000 er Grenze geknackt wurde ohne es a) zu bemerken und b) das Jahr noch nen Monat hat - eiei

Einzigstes Manko bisher am Dicken sind die nicht eingestellten Bilder sowie das Auswechseln beider Spurstangen.

Grüßle
weichei65
Pöler
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« Antworten #4 am: November 28, 2009, 21:31 Uhr »

Na, mal interessant zu lesen. Ich habe ja neuerdings auch so ein Auto (genauer einen 110er cdi-Transporter aus 12/02 mit 162tkm), die kaputten Spurstangen(köpfe) kann ich bestätigen, die hatte meiner schon beim Kauf. Dafür hat allerdings der Preis auch (Seeeehr) gepasst. Hattest bisher also keinerlei Probleme? Ich denke nämlich auch ernsthaft über einen Umbau nach, vor allem seit wieder einiger Liter im Lager sind...

Thorsten
Frankenpöler
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Beiträge: 668


« Antworten #5 am: November 29, 2009, 17:34 Uhr »

Hi ja klar,
kannst Dir den Dicken bei nem Treffen oder so gerne mal anschauen is kein Thema.
Und wie gesagt bisher keine Ausfälle und pölbedingt schon gar nicht. Außer dem anfänglichen Luftwatz und da bin wohl einig und allein ich schuld ;)
Frankenpöler
Pöler
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Beiträge: 668


« Antworten #6 am: April 27, 2010, 09:56 Uhr »

Moin allerseits,

ich hatte am WE eine Begegnung der sagen wir unangenehmen zum Haare ausreißenden Art mit erkenntnisreichen Anklängen von den Zufällen ganz zu schweigen.
Während der Fahrt EDC, hmm rechts ran, anorgeln, Sichtkontrolle der Leitungen, keine Luft.
Ich fuhr zu meinen Eltern, bergab ins Tal. Ein Hund schlenderte über die Fahrbahn, ich hielt an - Motor aus und nicht wieder zum Laufen zu kriegen.
Also Umschalten auf Diesel - niente.
In die Dorfmitte gerollt und siehe da, er sprang an. Erster Verdacht = Filter.
Vater hat gerufen zur Waldarbeit und ab ging es in selbigen, doch mitten im Wald geparkt musste ich ihn dann wegen Fällarbeiten umsetzen - ab da ging nix mehr. Also Pause gemacht und alles zerlegt. Pöl war genug da, aber kein Diesel?!? Was war passiert?
Ich überbrückte auf Pöl, da er warm war konnte ich so heimfahren.

Theorie:
Mir wurde der Dieseltank leergefahren, Schaltstellung vermeindlich auf Pöl. Während der Fahrt ging er mal aus ->Kurve. Sichtkontrolle ohne Ergebnis, da die Pölleitungen ja voll waren ;)
Zu meinen Eltern bergauf ging er tadellos, Entnahme ist hinten, da floß der Diesel hin, bergab kein Diesel aus aus und bleibt aus.
Im Tal stand er gerade, zum Anspringen reichts. Ansaugen per Mund auf Pölstellung brachte die Erkenntnis dass der Sogwiderstand gegen Null ging und nur Luft kam. Auch blubberte es in der LEitung am DiFi - auf Pöl.
Der Verdacht: Vorlauf MV kaputt, aber warum wurde mein Pöltank nicht voller?
Zweiter Verdacht - RücklaufMV auch kaputt.
Ausgebaut und Verdacht bestätigt - bei MV kaputt - kein gewohntes Klacken.

Frage: beide MVs hängen über + an einem Schalter, kann hierbei ein totes MV das andere "mitreißen"?

Alles in allem bin doch zufrieden mit den MVs, da sie im Doblo 166.000 km und im V schlussendlich 58.500 km gedient haben.
Ich hatte die Magnetventile von ATG verbaut. Ich vermute es sind nur die Spulen, muss ich aber noch näher anschauen.

Werde mir jetzt erstmal Ersatz besorgen und dann gehts fröhlich weiter.

Gruß
waldi
Pöler
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« Antworten #7 am: April 27, 2010, 16:01 Uhr »

Servus Dominik,

dass eine Spule die andere killt, kann ich mir nicht so recht vorstellen.
Es wäre zwar hilfreich parallel zur Spule 'ne schutzdiode zu schalten, aber ich denke nicht, dass das wirklich nötig ist.
Ich hab auch keine drin, und die MVs tun schon Jahrelang ihre Dienste.
Dass die Spulen empfindlich gegen Selbstinduktion sind, fände ich jetzt schon  krass.

Viele Grüße

Waldi
Frankenpöler
Pöler
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Beiträge: 668


« Antworten #8 am: April 28, 2010, 12:17 Uhr »

Mahlzeit,

also ich revidiere!
Es hat nicht die Spulen durchgehauen wie im ersten Moment gedacht, hätte mich auch gewundert!
Ich hatte ein Elektrikproblem - der Schalter zeigte fröhliches Pölen an, gab jedoch kein geschaltetes + weiter  Shocked
Ergo bau ich die MVs wieder ein und weiter gehts.
Man(n) denkt einfach vieeel zu kompliziert...
Ricardo
Global Moderator
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Beiträge: 1671

Achtung veraltete Technik, bitte nicht übernehmen!


« Antworten #9 am: April 28, 2010, 13:00 Uhr »

Moin
Zitat
Der Verdacht: Vorlauf MV kaputt, aber warum wurde mein Pöltank nicht voller?
Zweiter Verdacht - RücklaufMV auch kaputt.
Ausgebaut und Verdacht bestätigt - bei MV kaputt - kein gewohntes Klacken.
Wie bestätigt sich der Verdacht im ausgebauten Zustand wenn man die MVs nicht testet?
Manchmal schreibt ihr sehr verwunderlich! :itwas'ntme:

Pölige Grüße
Bernd
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