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Autor Thema: Diesel / Altpöl-Emulsion  (Gelesen 13174 mal)
pully
Pöler
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Beiträge: 31


« am: August 26, 2012, 09:40 Uhr »

Hallo

Ich mache nun mit nem Versuchskandidat (Peugeot 306 1.9 dt) versuche mit der Emulsion.
bis jetzt ist er ca 7 Stunden gelaufen mit bis zu 40% Wasseranteil.
Mein Problem ist das ich nicht weiss Wann die Pumpe ein Schmierproblem bekommt, denn das ist ja das einzige was passieren kann, den laufen tut er klaglos mit der brühe!

Bitte keine Diskusionen über die Funktion des Wasseranteils, kurz und vereinfacht gesagt, das Wasser nimmt wärme von der Verbrennung und macht Dampfdruck, in den Abgasen ist einfach eine niedrigere Temperatur Messbar.
Es geht mir um die Standfestigkeit der ESP nichts anderes!

Ist hier jemand der sich Technisch mit der ESP auskennt, der mir sagen kann wie das mit dem Schmierfilm ist, beziehungsweise ob das mit einer feinen Emulsion gelöst werden kann?

würde mich über fachliche Hilfe freuen, denn lesen kann man ja leider nichts darüber dank der verbreiteten Öl-Lobby

gruss Markus
Manuel (ER)
Pöler
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Beiträge: 251


« Antworten #1 am: August 26, 2012, 10:23 Uhr »

Hi,

wann der Schmierfilm reißt kann ich dir nicht sagen, aber deine Einspritzpumpe ist jetzt schon am rosten. Sieh zu das du das Wasser restlos aus der ESP, und Einspritzdüsen  und alles was aus Metall ist rausbekommst. Sobald die beweglichen Teile sich nicht mehr gegeneinander bewegen fängts an mit dem Rost.

Grüße,
Manuel
pully
Pöler
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Beiträge: 31


« Antworten #2 am: August 26, 2012, 10:30 Uhr »

Hi

Zum Rosten brauchts Sauerstoff, je wärmer das Wasser umso weniger Sauerstoff ist drin Enthalten.
Zudem hat auch niemand über Rostprobleme berichtet was die Emulsionsversuche betrifft.

War aber nicht meine Frage!

gruss Markus
Johannes Pröfrock
Pöler
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Beiträge: 661


« Antworten #3 am: August 26, 2012, 13:40 Uhr »

moin moin

du kannst als schmierstoff natürlich auch wasser nehmen wenn die lager und die belastungen entsprechend ausgelegt sind, das ist genauso ne newtonsche flüssigkeit wie diesel oder pöl.

ob die sache hält wird dir keiner mit absoluter sicherheit sagen können weil keiner den zustand deiner lager kennt.

gruß johannes
aumag
Pöler
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Beiträge: 389

"Hängt die Schwätzer neben die Erkenntnis."M.Twain


« Antworten #4 am: August 26, 2012, 14:01 Uhr »

ich war Besucher Nr. 39:

http://www.youtu.be/3hMOnSiLdyA

Schubidu . . . Razz Very Happy
aumag
Martin Klaus
Pöler
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Beiträge: 2524

Wer Visionen hat,soll zum Arzt gehen.(H.Schm.)


« Antworten #5 am: August 26, 2012, 15:04 Uhr »

Hallo Leute Wink Wink

Es wird zu keinem Schmierproblem kommen,solange es sich um ne Emulsion handelt.
Die Probleme enstehen erst bei längerem Stillstand der von der Emulsion beaufschlagten Baugruppen..
Da passt der Spruch:
Wer rastet,der rostet...
Ne 2-Tank-Geschichte würde da erfolgreich Abhilfe schaffen
Ok,vordergründig wären da Reihenpumpen besser geeignet,aber diese Aussage zu tätigen,würde auf mangelhafte Kenntnisse der Gesamtsituation schliessen lassen.
Ich glaube vielmehr,das sich die dargestellte Form der Kraftstoffdarreichung durchaus durch verbesserte Ringspaltschmierfähigkeit auszeichent.
Von verbesserter Druckstabilität im Rahmen der Steuerung des FB bei VP´s ganz abgesehen...

Schöne Grüße

   Martin
Manuel (ER)
Pöler
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Beiträge: 251


« Antworten #6 am: August 26, 2012, 15:21 Uhr »

Hi,

Zitat
Es geht mir um die Standfestigkeit der ESP nichts anderes!

Zitat
Sobald die beweglichen Teile sich nicht mehr gegeneinander bewegen fängts an mit dem Rost.

Zitat
Zudem hat auch niemand über Rostprobleme berichtet was die Emulsionsversuche betrifft.
War aber nicht meine Frage!

Vertehe die Logik dahinter nicht; aber egal, mach und berichte !

Grüße,
Manuel

PS: Von innen verrostete Einspritzpumpen hab ich schon oft genug gesehen, mit Wasser wirds nicht besser. 2 Tank hilft in der Regel Rostprobleme zu vermeiden, dann muß man auch ned so höllisch aufpassen was man reinkippt.
eXodus
Pöler
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Beiträge: 643


« Antworten #7 am: August 27, 2012, 07:52 Uhr »

was hat der Peugeot für eine Einspritzpumpe ? eine VP37 ??

Eintank oder Zweitank ?

also über die Haltbarkeit der VP37 - im 2 Tank überhaupt gar kein Problem weil die Pumpe wenn Sie steht mit Diesel gefüllt ist.
Fahre jetzt seit ka 110.000km mit Wässrigem Altpöl.  

Der Pumpe hats nicht geschadet. Wobei ich den Einspritzdüsen nicht so ganz trauen.

Du solltest auf jeden Fall eine VFP (HARDi oder Zahnrad) verwenden das sich deine VP keinen Wolf saugt. Das führt meist zum Schmierfilmabriss.
Und das kann selbst bei Diesel passieren - zb wenn Sich der Filter zusetzt
(erst neulich bei einem Bekannten gehabt - nie Pöl gefahren - Difi nie gewechselt - bei 180km/h  Filterdicht - Schmierfilmabriss - Pumpentot)
pitnight
Pöler
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Beiträge: 285


« Antworten #8 am: August 27, 2012, 09:33 Uhr »

Hallo,

Ich finde das Thema interessant, haben damit auch mal rumgespielt auch bei nem
MAN Rakettenbrenner.... sehr interessante Flammfarbe...aber das größte Probl war immer
das sich Pöl und wasser relativ schnell getrennt haben und dann hats nicht mehr funktioniert.

ich würde auch sagen das es kein Problem ist mit der Schmierung solange es eine Emulsion bleibt,
also wenn du das Auto häufig benutzt und das ganze sich nicht absetzt ist es kein probl.
Außerdem ist das Auto ja nicht sonderlich Wertvoll ;-) und sone Pumpe kriegste in der Bucht hinterhergeschmissen.

Aber wie machst du das mit dem Tank? Fügst du ein Additiv bei? Mixer?
Wie lange dauert es bis sich das Pöl und Wasser nachdem es gemischt wurde trennt bei dir?
Das probl wirst du nicht nur im Tank haben sondern in allen Bauteilen wo der Kraftstoff vorhanden ist,
also Filter, ESP usw....
Wie ist dein Startverhalten und hast du die Einspritzmenge angepasst?
Wie sind die Abgastemperaturen unter gleichen Lastbedingungen (zb 100Km/h) Emulsion vs Pöl oder Diesel?


Grüße
Peter


editioner
Pöler
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Beiträge: 180


« Antworten #9 am: August 27, 2012, 11:24 Uhr »

moin,
wenn schon wasser im zylinder, warum nicht gleich in eine wassereinspritzung investieren?
gruß
holger
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