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Autor Thema: DB 270 CDI Umrüsten.  (Gelesen 9812 mal)
Funffierunswansig
Pöler
*
Beiträge: 115


« am: Juni 08, 2011, 00:50 Uhr »

Hallo "Restpölergemeinde"  Up

Ich war jetzt gut 1 Jahr nicht mehr im Forum, bepöle aber nach wie vor noch meinen BMW und den Astra meiner Frau. Da dies unproblematisch läuft und mir zum lesen im Forum im vergangenen Jahr keine Zeit blieb habe ich dies vernachlässigt.
Nachdem ich hier wieder ein bischen gelesen habe merkt man das es doch etwas "ruhiger" geworden ist. Neupöler gibt es anscheinend immer weniger, schade. Sad
Mein bekanter jedoch will wieder pölen. Wieder, weil ich Ihm seine damalige Nissan Vanette (WK-Motor) umgerüstet habe, die aber mitlerweile vom Rost aufgefressen wurde. Crying or Very sad
Jetzt hat sich mein bekanter einen ehemaligen Krankenwagen, eine DB E-Klasse 270 CDI Bj 2003 zugelegt und würde diese gerne bepölen.
Für mich bedeutet dies, das ich mich jetzt auch mit dem "neumodischen Kram" auseinander setzen muss! Verwirrt
Mein bekanter benutzt den Wagen als Werkstattwagen und hat den sehr großen Innenraum mit Werkzeugschränken usw ausgestattet.
Das Fahrprofil besteht aus überwiegend Überlandfahrten und da es bei uns im Taunus auch ein bischen bergauf/bergab geht, der Wagen mit all seinem Inhalt auch nicht gerade leicht ist, steht der Motor auch oft unter Dampf, nur so im Hinblick auf evtl. zu kühl laufender Verbrennung und damit verbundenem Pöleintrag ins Möl. Sicher, um eine Zweitanklösung komme ich nicht herrum, obwohl da ja noch eine Standheizung eingebaut ist. Von der weiß ich jetzt grade aber nicht ob die mit Diesel oder Elek. funktioniert.
Für mich stellen sich jetzt einige Fragen auf:
1.Wie war das eigentlich mit der "Innenbetankung"? ab welchem Bj. ist dies nicht mehr gestattet und zählt der vom Fahrgastraum komplett abgeschottete ehemaliger "Medizinman-bereich" auch als Innenraum? Es befinden sich ja keine Sitze und daher auch keine Personen wärend der Fahrt in diesem Bereich.

2.Sind für die zu verwendenden Teile Monopoel und Dieselumbau immer noch erste Bezugsadresse?

3.Welche Magnetventile soll ich nehmen? Ich habe noch 2 Sirai's, kann mich aber erinnern irgend was negatives über die Dinger gelesen zu haben.

4.Welche Vorförderpumpe soll ich nehmen. Beim CR brauchts doch einen höheren Druck (~2 Bar?)

5.Ist ein verzögertes Umschalten der Magnetventile unbeding erforderlich oder ist der Dieseleintrag in den Pöltank und umgekehrt bei kurzen Wegen eher zu vernachlässigen.

6.Ab welcher Pöltemperatur kann man schon von Diesel auf Pöl umschalten?

Vielleich kann mir auch der ein oder andere eine Skizze von seinem CR- Umbau zur verfügung stellen. Ich denke wegen der Ausfallsicherheit mit 2 Filtern zu arbeiten. Entweder Diesel und Pöl seperat oder zwei Filter parallel zuschaltbar von beiden Treibstoffen durchströmen zu lassen.

Ich bedanke mich schon mal im vorraus für eure Anregungen und Hilfe.  Very Happy

Gruß, Dennis.


Frankenpöler
Pöler
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Beiträge: 668


« Antworten #1 am: Juni 08, 2011, 08:34 Uhr »

Moin Dennis,

schön, dass Du wieder da bist.

1. Laut meiner Info eines TÜV-Stellenleiters gilt hier nicht das Baujahr des Fahrzeugs, sondern das Jahr 2005.
Mit dem kam eine Novelle die besagt, dass in Pkws keine Tanks im Fahrgastraum sein dürfen.
bei dem abgeschlossenem Raum könntest Du Glück haben, denn da sitzt kein Fahrgast.
Der Umsatnd einer LKW-Zulassung wird das sciher begünstigen.
Ich denke BErnd schreibt dazu noch was, weiß grad nicht genau wie ers im Sprinter gelöst hat.

2. Ja.

3. keine Sirais! Die halten den höheren Drücken nicht stand, nimm die von Dieselumbau

4. Pierburg #xy, weiss grad nicht genau müsste ich gucken oder Bernd hat die im Kopf.
Du musst nur drauf achten, dass die Pumpe nicht nur den Druck schafft sondern vor allem den Volumenstrom (!).
Sonst ist der unterzuckerte Notlauf vorprogrammiert.

5. Das kommt drauf an wie die VErschlauchung aussieht. Ich machs nicht, weil z.B. ein separater Pölfilter schon enrome Spülmenge nimmt.
Ein MV kurz vor der HP reduziert die Spülmenge dann auf ein Minimum.

6. Pöltemperatur kannste so nicht sagen, denn dann musste spezifizieren wo Du hier misst!
Ich machs sobald sich meine Kühlwassernadel im Kombiinstrument zuckt. Dann sägt er nimmer und läuft rund,
Sommer wie Winter.

Gruß
Dominic
SamHotte
Global Moderator
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Beiträge: 4790

Vollgaspöler - Klimaschutz durch "global dimming"


« Antworten #2 am: Juni 08, 2011, 08:49 Uhr »

Moin.

Zu den Punkten 3 und 4:
Wie ist denn das, wenn an der HP möglicherweise bereits eine mechanische Förderpumpe installiert ist? Schubidu . . .

Schöne Grüße
Sam
waldi
Pöler
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Beiträge: 738


« Antworten #3 am: Juni 08, 2011, 09:11 Uhr »

Hi Dennis,

Ich nehme mal an, dass Du von der Baureihe W210 sprichst.
Die Standheizung arbeitet bei dem Fahrzeug mit Diesel, aber das rettet Dich nicht davor, 'ne 2-Tanklösung zu verbauen. Im Gegenteil, mindestens für die SH brauchst Du einen separaten Höltank.
Zu 1. Innenbetankung kannste bei dem Fahrzeug vergessen. Das nimmt Dir mittlerweile kein TÜV mehr ab.

Zu 2: Sowohl Stefan, als auch Jochen sind noch im Geschäft.
Zu 3: Sirais sind OK, wenn Du Frisches oder Altes in guterQualität verfährst. Bei Halbfestem oder gar Fett sind die Pevekoil-Ventile besser.
Zu 5. Das kommt drauf an. Gerade bei kurzen Wegen würde ich akribisch umschalten. Ich persönlich mag kein Pöl im Dieseltank. Die Standheizung produziert mit Piesel beeindruckende Rauchzeichen, und auf Dauer bekommt es ihr eh nicht. Außerdem, wenn Schon 2-Tank, dann will ich auch wirklich mit Diesel starten. Das wäre mir die Betriebssicherheit wert.
Zu 6: Sobalt das Pöl flüssig genug ist, kannste erfahrungsgemäß nach wenigen hundert Metern umschalten.

Taunus?
Das ist jetz nich soo weit von Meisenheim entfernt ...


Viele Grüße

Waldi

Frankenpöler
Pöler
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Beiträge: 668


« Antworten #4 am: Juni 08, 2011, 09:17 Uhr »

Hallo Sam,

naja ich hab das jetzt nicht näher überprüft, aber recht hast Du.
Wenn dort schon ein Zahnradpümpli werkelt, was gar nicht so abwegig ist,
dann brauchts keine Zusatzpumpe.
Waldi, die Sirais drückts unter Umständen durch, daher meine Nicht-Empfehlung.
Außerdem, seit wann fährst Du nen Railer, als dass Du so ne Aussage wie zu 4. triffst?
Hast Du schon mal die Volumenströme im CR beobachtet, da wird Dir aber ganz schnell anders.
Vor allem im Winter kanns da ganz schnell ganz flott in den Notlauf gehen, weil der Vordruck zu gering is.
Woher ich das wohl weiß?
Oder ist bei Dir ausreichend groß ein zölliger Schlauch  Laughing?

Gruß
Dominic
waldi
Pöler
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Beiträge: 738


« Antworten #5 am: Juni 08, 2011, 09:27 Uhr »

Hi Dominik,

nein, zum Railer hab' ich meinen noch nicht umgebaut. Du hast sicherlich recht, dass der Volumenstrom wesentlich größer ist, als bei den klassischen ESPs. Möglicherweise ist der zöllige tatsächlich die Lösung. Ich habe einen Bekannten, der nicht im Forum Aktiv ist. dieser hat seinen Railer auch umgerüstet auf 2-Tank. Allerdings mit SiS.
Und der kommt gut ohne VFP aus. Ich bin mir aber nicht sicher, ob er nicht ab und zu 'nen Schluck Diesel beigibt.

Viele Grüße

Waldi
SamHotte
Global Moderator
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Beiträge: 4790

Vollgaspöler - Klimaschutz durch "global dimming"


« Antworten #6 am: Juni 08, 2011, 09:35 Uhr »

Hi,

Zitat von: Frankenpöler
Waldi, die Sirais drückts unter Umständen durch, daher meine Nicht-Empfehlung.
zu diesen "Umständen" gehört dann aber auch das (Nicht-)Vorhandensein einer mechanischen Förderpumpe, oder?
Für den Fall, dass es eine gibt, wird das Vorlauf-MV mit gar keinem und das Rücklauf-MV mit kaum nennenswerten Überdruck zu kämpfen haben. Daher sollten die Punkte 3 und 4 in Abhängigkeit voneinander betrachtet werden, denke ich. Wink

Schöne Grüße
Sam
Frankenpöler
Pöler
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Beiträge: 668


« Antworten #7 am: Juni 08, 2011, 09:47 Uhr »

Hallo Sam,

ja auch hier gebe ich Dir recht.
Denken, schreiben, posten!

Gruß
Der Große 945
Pöler
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Beiträge: 102


« Antworten #8 am: Juni 08, 2011, 10:08 Uhr »

Moin Dennis,
zur 4.: Wenn es der W210 ist, dann hat er das System der 1. Generation drin und  damit eine Intankpumpe, die Du durch was brauchbares ersetzen solltest bzw. musst. Ich meine, Ricardo hat mal die Pierburg E3L mit der Nummer 7.00228.51.0 empfohlen.

Wenn es ein W211 ist, dann hat er das System der 2. Generation drin mit angeflanschter Zahnradpumpe (=VFP) an der Hochdruckpumpe. Die sollte es eigentlich tun. 2003 war die Umstellung; das müsstest Du mal genau raussuchen (Bosch ecat) oder am Auto nachgucken, was in dem Auto verbaut ist. Mein Peugeot hat das gleiche System drin und ich sehe mich derzeit zunehmend genötigt, zu überprüfen, warum der Kaltstart immer schlechter funktioniert; ein möglicher Grund sind hohe Sogwerte, die die Zahnradpumpe aus derzeit unvorstellbaren Gründen nicht packt. Deswegen brauche ich evtl. doch noch eine zusätzliche VFP. Ich will aber auch mit 100% Pöl starten. Normalerweise klappt das im Sommer, nur jetzt grad nicht... Mehr zu meinem Umbau findest Du hier:
http://www.fmpo.de/fahrze...mit-cr-im-eintank-teil-1/ Gerade vor ein paar Tagen aktualisiert.

Jetzt bin ich grad ein bisschen unsicher, aber je nachdem, ob das System der 1. oder der 2. Generation verbaut ist, hast Du auch entweder große Volumenströme (1.) oder deutlich kleinere (2. Generation). Oder wird bei der niederdruckseitigen Regelung trotzdem von der ZR- Pumpe ein vielfaches der notwendigen Menge im Kreis gepumpt? Das müsste ich nachher mal nachlesen...

Wie Du in meinem Bericht lesen kannst, bin ich auf einem etwas anderen Weg unterwegs als die anderen Zweitanker; ich fahre Eintank mit Krücke sozusagen und will dichter ran an Eintank ohne Krücke, also mit noch weniger Standheizungsbetrieb für den Kaltstart.

Wenn das Auto schon eine Thermo Top C oder so drin hat, dann wäre es für mich relativ naheliegend, das Auto so umzubauen wie ich meinen Peugeot umgebaut habe. So ein 12l- Tank für die SH fällt nicht groß auf und den kann man zum Tüvbesuch auch mal zu Hause lassen.

Schöne Grüße

Sebastian
Frankenpöler
Pöler
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Beiträge: 668


« Antworten #9 am: Juni 08, 2011, 10:41 Uhr »

Hallo,

Jetzt bin ich grad ein bisschen unsicher, aber je nachdem, ob das System der 1. oder der 2. Generation verbaut ist, hast Du auch entweder große Volumenströme (1.) oder deutlich kleinere (2. Generation). Oder wird bei der niederdruckseitigen Regelung trotzdem von der ZR- Pumpe ein vielfaches der notwendigen Menge im Kreis gepumpt? Das müsste ich nachher mal nachlesen...

Sebastian, Du meinst mit Generation sicher den Schwenk von CP1 auf CP3 oder? Dann stimmt das und der Volumenstrom nimmt drastisch ab,
da die CP3 quasi nur noch eine Mindermenge mehr unter Druck setzt als tatsächlich gebraucht wird.
Die CP1 drückt drehzahlabhängig kontinuierlich einfach durch.
meine Aussagen betreffen immer die CP1  da ich das verbaut hab.
Ich hatte im Doblo Bj. 03 die VErsion mit Intankpumpe respektive Pierburg und habe jetzt mit dem V220 Bj. 01 die Zahnradpumpe dran.
Da bei beiden die CP1 den Druck erhöht(e) hatte ich demnach auch die gleichen Volumenströme.
Soll heissen die Volumenströme scheren sich nicht um die Vorförderung, außer Du bastelst nen KGr ein, das hat auch drastischen Einfluß.

Gruß
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