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Autor Thema: Wohin mit der vielen Abwärme !?  (Gelesen 4470 mal)
K.B.D.
Pöler
*
Beiträge: 63


« am: April 05, 2011, 15:40 Uhr »

Hey Leute.
Nun, die AKW- Nachrichten werden immer "dünner" und "normaler". Das ist gut so. Wir gewöhnen uns daran.
Und, - nun ist es bekannt, es wird auch "gesteuert" !.
Heute morgen wurde gesagt, daß in Japan nicht mehr alles über die Presse verbreitet wird.
Dies sind: Messwerte, Windrichtungen und dergleichen.Mal schaun, was wir demnächst noch zu Ohren kriegen.
So ähnlich wirds auch dann bei uns. Mann will sehr wahrscheinlich die Sache totschweigen und aussitzen.

Ich habs vor ein paar Tagen schon geschrieben, wir werden das hier nur lösen, indem wir "richtig" wählen und es schnell schaffen, im kleinen Kreis ein sinnvolles BHKW in den Keller zu bringen.
Wenn wir das nicht schaffen, wird`s in ca. ein oder zwei Jahren wieder so sein wie früher.

Nun, wie sollte ein kleines BHKW aussehen?

Ein kleiner ein- oder Zweizylinder mit 3-5 Kw, - und hinten drann eine Abwärme-Turbine oder Stirling!
So könnte mann auf ca. 50% Gewinn kommen.
Und nun hier die Frage: wer hatt sich mit so was schon mal beschäftigt? Oder, - kennt einen, der wieder einen kennt?
Die Scheibenläuferturbine vom alten Tesla soll ein "Bomben-Ding" sein. Nur wiklich gelaufen ist sie wohl noch nirgens.
Warum wohl?
Weil sie so schnell werden kann,  - und dann fliegt sie einem um die Ohren!
Stirling, - ist zu teuer in der Herstellung und bringt nicht viel.
Na, Jungs, dann schreibt doch mal was dazu.
MfG. K.B.D.

waldi
Pöler
*
Beiträge: 738


« Antworten #1 am: April 05, 2011, 16:37 Uhr »

Moin K.B.D.


Nur wiklich gelaufen ist sie wohl noch nirgens.
Warum wohl?
Weil sie so schnell werden kann,  - und dann fliegt sie einem um die Ohren!

Möglicherweise ist genau das der Grund.
Aber auch ein weiterer Grund ist in Wikipedia nachzulesen.
Ich zitiere:
Systematische Untersuchungen von Warren Rice von der Arizona State University attestierten einen zu erwartenden Wirkungsgrad im Bereich von 40%-60%, mit einem oberen Limit bei 65%.[2] Praktisch erreicht die Tesla-Turbine nicht den Wirkungsgrad heutiger Axialturbinen.

Somit wird die Geschichte wirtschaftlich uninteressant.
Was nutzen abartig hohe Drehzahlen, wennn ich über 1/3 mehr Energie reinstecken muss?
Mit heutigen Materialien wäre es mit Sicherheit möglich, die auftretenden Rotationskräfte zu beherschen. Aber diese Materialien sind immer noch sauteuer, und das dürfte zum einen die günstigen Konstruktionskosten wieder revidieren, und zum anderen ist es, wie gesagt unwirtschaftlich, wegen des vergleichsweise geringen Wirkungsgrades.

Viele Grüße

Waldi
K.B.D.
Pöler
*
Beiträge: 63


« Antworten #2 am: April 05, 2011, 23:34 Uhr »

Hey Waldi und Andere.
Tja, die Materialien, sind m.E. sehr weit vorrangeschritten. Ich will in der nächsten Zeit einmal einen Versuch mit rostfreiem Edelstahlblech wagen. Ich habe da einige Ronden einmal in der Bucht für nen ganzen Euro geschossen.
Eh  die aufem Müll gelandet wären, hab ich mich erbarmt und die schützende Hand drüber gehalten.
Die müsen dann erst einmal auf die Drehbank und zum Drahterodierer. Etwas mehr bastelei brauchen dann die Lagerstellen und die Lager. Da hab ich heute schon mit einem Bekannten bei SKF gesprochen, der meint, die nötige Sorgfallt vorrausgesetzt, könnte mann 100 000 U/ Min.  erreichen. Hoffentlich hält das Material das dann aus. Natürlich müßte das ganze einen schönen Stahlmantel rundrum haben, - es könnte ja möglich sein, daß da Vögelchen draus werden, - und fliegen lernen wollen. Auch sollte mann dann persöhnlich einen netten Abstand zur Sache haben. So etwas wäre dann nicht nur ein Vögelchen, nein , so was wäre dann auch eine richtige Streitaxt!
Was meint Ihr?
Mfg. Pließtscheibe,
          die bekanntlich auch rund läuft!
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