Anfängerfragen

Pflanzenöl tanken hört sich technisch erst einmal schwierig an. Als Anfänger steht man vor vielen neuartigen Problemen die es zu lösen gilt.
Ist mein Fahrzeug geeignet dafür? Wo bekomme ich Pflanzenöl her? Was muß ich am Auto umbauen und welche Risiken gehe ich ein?
All das ist Thema in diesem Board. Stellt Eure Fragen und wir werden gemeinsam Antworten finden.

Rapsölpreis
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Autor Thema: Welches Auto ist für mich das richtige  (Gelesen 2370 mal)
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Pöler
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Beiträge: 14


« am: Februar 07, 2016, 19:57 Uhr »

Hallo liebe Leute,

Ich möchte mich nun meinen Pölerträumen mal von der anderen Seite nähern.

Ich schreibe einfach mal welche Bedingungen mein zukünftiges Auto erfüllen sollte. Wer Lust hat, kann ja mal erklären welches Auto er unter diesen Prämissen wählen würde.

Also:

-4 Wd
-Untersetzungsgetriebe
-4 Türig
-Dachrehling
-Tempomat
-AHK
-Größtmögliche Verträglichkeit für Altpöl
-so jung wie möglich
-Fluxkompensator

In einem anderen Thread erhielt ich zwar schon gute Anregungen, will hier aber nochmal gezielt darauf hinaus.

Habe sicherlich etwas übersehen und vergessen, aber zum Anfang soweit.

Vielen Dank im voraus

Lg Markus
Martin Klaus
Pöler
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Beiträge: 2524

Wer Visionen hat,soll zum Arzt gehen.(H.Schm.)


« Antworten #1 am: Februar 08, 2016, 12:08 Uhr »

Moin...
Nettes Lastenheft,wenn auch weitgehend ohne Sinn.
Allradantrieb und Untersetzungsmöglichkeit...
Das schliesst schonmal den größten Teil dieser Pussy-Tussi-Kindergartentransportpanzer aus.
Raffhaken...
Reling...
Beides Dinge zum selber bauen bzw selber montieren.
Tempomat...
Kann,muß aber nicht..
Flux-Was???
Ok,wenn ich mal deinen bisher verzapften Mickymouse-Bullshit rausfiltere und zum Substanzgehalt deiner Schreiberei schreite,sehe ich nen Geländewagen,von Mercdes oder auch Toyota.
Dann bliebe noch zu erörtern,ob es nen Langfahrgestell oder nen kurzer Radstand sein soll...
Umweltveräppelplakette oder H-Kennzeichen?
Und dann noch ne entscheidende Frage:
Bist du ein Sachbearbeiter,für den der Umgang mit Werkzeug eine sichere Möglichkeit für einen gelungenen Suizid darstellt oder kannst du nen Schraubendreher vom Schraubenschlüssel umterscheiden?

LG Martin
waldi
Pöler
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Beiträge: 738


« Antworten #2 am: Februar 08, 2016, 21:43 Uhr »

Hallo Markus,

Ich weiß ja nicht, wieviel Du für Deinen Pöltraum ausgeben bzw. investieren willst.
Alles ist machbar, fragt sich nur, wie.
Wenn Du die Geländegängigkeit und den Haken wirklich brauchst, führt kein Weg an 'nem G oder Was aus der Toyota-Ecke wie z.B. 'nem HJ60 vorbei. Was sowas kostet, kannst Du selbst ermitteln. Je älter die Karren, desto stabiler und Pöltauglicher sind sie, den Fluxkompensator kannste dann aber vergessen.
Neu, und elektronischer Bimbam und stabile Pöltauglichkeit schließen sich aus, wenn man selbst nict schraubt, bereit zu schrauben ist, oder Konsequent umrüsten will oder kann.
Nimm richtig Geld in die Hand und hol Dir einen G von Bj. 2005!
Rüste ihn um und Du wirst glücklich.
Hoffentlich hast Du elektronisch mehr drauf als ich und manch andere hier.

Ich weiß, dass dieser Beitrag nicht wirklich hilfreich für Dich sein dürfte, denn ich nehme an, dass Du Dir solch einen G nicht leisten kannst, technisch, mechanisch und elektronisch zu wenig Ahnung hast, das zu stemmen.
Warum? Einfach Bauchgefühl. Ich kann mich auch täuschen.
Ich möchte einfach nur sagen, dass nach Pölers Weisheit letztem Schluss das nicht so einfach wird.
Nochmal: Das was Du vorhast, kostet Geld, Zeit, Nerven, Geduld, Wochenenden, vielleicht den einen oder anderen Urlaub, je nach LAG auch 'ne Beziehung.

Ein Geschäft machst Du nicht mehr damit. Das macht hier schon lange keiner mehr.
Tu was für's Gewisssen, aber geh's langsam an.


Viele Grüße

Waldi
Strichachtpöler
Pöler
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Beiträge: 292


« Antworten #3 am: Februar 09, 2016, 09:11 Uhr »

Moin.


Das einzige, was nen G preislich und im Gelände toppen könnte, wäre ein Tempo Trax Gurkha bis ca 2007. Danach wurde daraus die Firma Force India und Direkteinspritzer hielten Einzug in die Karossen. Vorderachse vom alten Harburger abgeschaut und im Gelände viel verwindungssteifer...

Netter aufgeblasener OM616 Lizenzbau mit Turbo und 95PS. Leider völlig ohne Rostschutz. Da sollte man zuallererst Hand anlegen.

Ansonsten wäre ja vielleicht ein Lada Niva mit Gasanlage eine Alternative. Bekommt man in Niegelnagelneu und mitlerweile auch als Langversion für um die 15 Kiloeuro in Neu....
Weiß aber nicht, ob die da noch Dieselmotoren im Angebot haben. Zuerst Rostschutzvorsorge ist da auch angesagt....



Gruß
Jörg
Martin Klaus
Pöler
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Beiträge: 2524

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« Antworten #4 am: Februar 10, 2016, 10:57 Uhr »

Moin,moin Wink Wink
Der Niva hatte in der Dieselversion den XUD-9SD von Peugeot verbaut.
Gab es als Sauger und mit Luftpumpe mit 64 bzw 75 PS Leistung.
Lada hatte 5000 Motoren erworben,die ursprünglich als Standmotoren konzipiert waren. Die Ölwanne musste wegen der VA geändert werden sowei die Getriebeglocken,damit die Lada-eigenen Getriebe weiter verwendet werden konnten..
BJ 1995-1997.
Bei Toyota hast du ne breite Auswahl an Fahrzeugen...
Kurzfahrgestelle,Langfahrgestelle,echte Eisenschweine oder etwas mehr Komfort...
Das musst du für dich ermitteln.
Was Toyota und Mercedes gemeinsam haben,ist der sehr hohe monetäre Einsatz,der für nen vernünftiges Auto aufgerufen wird,das nicht ne Mischung aus nen rollenden Küchensieb und ner Geräuschkiste voller separat vor sich hin tanzender Bauteile darstellt.
Hier sehe ich Mercedes allerdings schon deutlich im Vorteil,was die Beschraubbarkeit und die wohl weltweit einmalige Ersatzteilversorgung betrifft.
Der G wird seit 1979 fast unverändert gebaut,die Motoren kommen alle aus dem PKW-Sektor.
Auch hier gilt:
Je älter,desto einfacher.
Lizenzbauten gibts von Puch und von Peugeot.
Puch G und Peugeot P4 VLTT
Die Schneckenschüssel hat nen XD3 155 verbaut.
2,5 Liter Hubraum mit 70 PS
Da finden sich u.a. auch Teile vom W115 wieder....
Der Glühüberwacher stammt aus der Serie...

In diesem Sinne

  Martin
gregork
Pöler
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« Antworten #5 am: Februar 10, 2016, 12:31 Uhr »

Ich weiss nicht für was genau du geländewagen brauchst.
Bei mir ist es "daily driver", Zugfahrzeug, für Reise mit Familie(3 Kinder), auch in Karpaten-echtes offroad,  also bischen komfort muss es sein, klimaanlage
Bei mir war Kriterium noch drei echte Sitze hinten(alo drei Kopfstutzen), aber keinen passenden Geländewagen mit vorkammer gefunden


Rexton 2.9 ( relativ neu, mercedes motor, selten in D, kaum zubehorteile-wie hoherlegung usw.. ),
Terrano 2.7  (war zuerst mit Rexton mein Favorit, motor mit Gusskopf, fast unkaputbar)
Toyota KZJ 95 3.0td (überhitzungsprobleme)
Mitsubishi Pajero (sport) 2.5td (auch hier geht ab und zu ein Kopf kaputt)

Weil ich ab und zu in echte Gelände bin und keine lust mehr habe so oft Manschetten und andere Fahrwerksteile zu erneuern(bis jetzt fahre ich Lada Niva mit om616 motor), hab ich am ende etwas mit starachsen gekauft.
Toyota LC 80 oder 105  zu teuer
G auch zu teuer oder hat keine Kopfstutzen hinten
Grand Cherokee  2.5 oder 3.1 VM motor hat viele probleme mit Zylinderköpfe
Am ende einen gut erhaltenen Patrol 2.8 y61 gekauft


mfg, Gregor
Martin Klaus
Pöler
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« Antworten #6 am: Februar 10, 2016, 20:10 Uhr »

Hi Gregor.

Der Niva mit dem OM616,hat der ne Zulassung?
ich weiß ja,das es sowas im UAZ 469 gibt,aber im Niva ist mir das neu.

LG Martin
gregork
Pöler
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Beiträge: 2


« Antworten #7 am: Februar 10, 2016, 23:21 Uhr »

Hallo Martin,

ja, motor ist eingetragen. Aber nicht in D. Ich bin aus Slowenien.
Vor 10-15 Jahren war bei uns viel mehr möglich als heute.
Es gibt hier noch ladas mit fiat 1.7d und 1.9td, vw 1.6d, mb  2.0D aus 190, alles eigenbau und eingetragen.

Gregor
Martin Klaus
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« Antworten #8 am: Februar 11, 2016, 04:16 Uhr »

Hallo Gregor.
Ja,genau das ist das Problem...
Ne Eintragung in D.
Nen OM 615 hab ich ja auch schon in nen Jeep CJ2A,CJ3A und Hotchkiss M201 gesehen...
Der passte ja von der Leistungsabgabe zum Willys L134 (Go Devil)....
Später dann u.a. im Jeep CJ3B den OM616,ne passenden Adaption zum F4-134 (Hurricane)
Da unterschieden sich nur die Kraftstoffart.
Erstaunlicherweise sind diese Adaptionen sogar H-Fähig.

LG Martin
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