Rapsölpreis
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Autor Thema: Wundersamer Rückgang des Möl-Verbrauches  (Gelesen 3129 mal)
Rico
Pöler
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Beiträge: 300


« am: Juni 10, 2013, 15:06 Uhr »

Sali zämä

Um es gleich vorwegzunehmen, das wechseln des Simmerings wird wohl notwendig sein. Nun aber schön der Reihe nach.

Vor kurzem brauchte unser Womo zwischen 5 und 7 Liter Möl auf 1000km.
Bei den letzten drei Touren von je ca. 100km "nur" noch knapp 3 Liter auf 1000km.
Motor: PSA U25/661 2.5lt Sauger, Jahrgang ca. 1990
Der Motor wird immer schön Handwarm gefahren, d.h. Kühlwassertemperatur ca. 90 Grad.

Was habe ich in der Zwischenzeit gemacht?
- Lotussitz eingenommen und drei "OM's" gebetet [1]  Verwirrt
- Oelwechsel
- Baströcklein angezogen und dreimal ums Haus gelaufen Shocked
- WC Spülung repariert Uups . . .

Oelwechsel?  Moment, da war doch was ... Very Happy

Genau, bis jetzt hatte ich immer folgsam gemäss der Herstellerangabe 15W40 reingekippt. Mein Oelverkäufer riet mir jedoch auf 20W50 umzusteigen, das sei für diesen alten Motor besser geeignet.

Auffallend ist dass er seit der Umstellung weniger tropft, d.h. ein grosser Teil des Möl-Verlustes wird durch den Simmering am Ausgang zur Kupplung verursacht.
Ich werde nun mal mit dem Mineralischen 20W50 weitermachen, so kann ich in Ruhe abklären ob ich den Simmering eventuell selbst wechseln kann.

Nun meine Frage in die Runde:
- Kann es sein, dass der Sprung von 15W40 auf 20W50 soviel ausmacht?
- Kann es sein, dass der Oeldruck nun zu hoch wird?
gemäss Auszug aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Motor%C3%B6l
Motoröl    min. Viskosität bei 100 °C[1]
SAE 40    12,5 mm²/s
SAE 50    16,3 mm²/s
- Andere Bedenken?

Liebe Grüsse
Rico

[1] http://oneness-switzerlan...%20Erwachen%20%3A%20d.pdf

Ölkonrad
Pöler
*
Beiträge: 1799


« Antworten #1 am: Juni 10, 2013, 17:32 Uhr »

Hallo Rico,

die Benz Fraktion nimmt "Apfelschorle!". Das ist Dibutylmaleat,
oder so ähnlich. Ist in Liqui Moly Ölverluststop auch drinne.
Dieses Zeugs macht das Gummizeugs wieder weich. Die Benzfraktion
schwört drauf.
Ich würde das LM Zeugs mal ausprobieren, aber dann doppelte Ration.
Nach 5000km soll eine Besserung eintreten.

Grüsse
Konrad

P.S.. "Apfelschorle" in ", damit der Waldi jetzt im Sommer nicht die echte Schorle nimmt. Schubidu . . .

Martin Klaus
Pöler
*
Beiträge: 2524

Wer Visionen hat,soll zum Arzt gehen.(H.Schm.)


« Antworten #2 am: Juni 11, 2013, 06:13 Uhr »

Hallo Rico Wink Wink

Dibutylmaleinat ist ein Weichmacher,der dafür sorgt,das noch existierende Dichtung(sfragmente) aufquellen und diese etwas anschmiegsamer werden lässt.
Die relativ breitbandig empfohlene Dosis beträgt 1% des Ölvolumens.
Vor dem Hintergrund der Viskositätssteigerung deines aktuellen Möls und der damit erheblich verringerten Leckölrate scheint das eine sinnvolle Investition zu sein.
Einen Mölüberdruck hast du nicht zu befürchten.
Längerfristig gesehen,ist das allerdings eine Symptombehandlung,die einen grundsätzlichen Eingriff lediglich hinauszögert.
Wenn du  allerdings Pech hast,kann es passieren,das der Weichmacher dir den Rest an "Gummi" dergestalt auflöst,das dann die innenliegende Feder des Simmerings auf der Kurbelwelle anliegt und diese quasi "bearbeitet",was eine Einlaufspur auf dem Kurbelwellenstumpf zur Folge haben könnte.
Dieser Umstand hätte zur Folge,das ein neu installierter Simmering nicht dichten würde.
Da würde dann nur eine Aufschrumpfhülse helfen,die auf den beschädigten Stumpf aufgeschoben würde,um eine einwandfreie Lauffläche etablieren zu können.
Ergo würde ich erstmal in Ruhe schauen,in wie weit es sich denn mit der Leckölrate durch das dickere Öl verbessert hat..
Und dann erstmal nen Rudel Hummelschnitten backen,dabei nochmals sinnieren.. Laughing Laughing
Dann verkosten,Kaffee dabei trinken und nochmals sinnieren.. Very Happy Very Happy
Dann zu dem Schluß gelangen,das es zwar a bisserl kleckert,aber noch lange nicht von ner Ölpest gesprochen werden kann.. Laughing Laughing
Im Postkasten schauen,ob sich schon nen Scheich um die Bohrrechte an deiner "Quelle" beworben hat.. Laughing Laughing
Und dann erfassen,das alte Motoren und alte Menschen  gelegentlich halt etwas inkontinent sind.. Schubidu . . . Schubidu . . .
Für Menschen gibts dafür Pampers..
Für Autos gibts Kuchenbackbleche..
Hab mal son Teil unter nen VW Porsche 914 druntergefummelt.. Wink Wink
Der war sowas von am sabbern.. Schubidu . . . Schubidu . . .

Schöne Grüße

 Martin
waldi
Pöler
*
Beiträge: 738


« Antworten #3 am: Juni 11, 2013, 14:22 Uhr »

Moin Männer,

P.S.. "Apfelschorle" in ", damit der Waldi jetzt im Sommer nicht die echte Schorle nimmt.  Schubidu . . .

Das wird mich noch ewig verfolgen, aber ich find's gut  Laughing  Laughing

Viele Grüße

Waldi
Horest
Pöler
*
Beiträge: 330


« Antworten #4 am: Mai 26, 2014, 01:06 Uhr »

Hallo Leute, Hallo Ölkonrad,

ich schließe mich hier mal 'etwas' verspätet an.
Vor drei Monaten habe ich mir mal wieder ein
Fahrzeug gekauft.
Meine Art entsprechend, wieder eine alte Karre.
Renault Trafic, 30 Jahre, 250 000 auf'er Uhr.

In meiner Sammlung fand ich noch einen Kanister
mit 5W40 in goldfarbenem Kanister. Hinein!
Nun ölt die Karre wie Sau.
Vorher war 15W40 drin. Macht das so viel aus?

Nun dachte ich mir in meinem schlichten Gemüt -
kippe ich doch einfach ein 'SAE 40 HD' Einbereichs-
öl beim Nachfüllen ein.
Geht das problemlos durch den MÖL-Filter?

Ich muss immer eine Wanne unterstellen.
Der Verlust ist also erheblich, und damit die
Nachfüllmöglichkeit auch.

THX for answher.
Horest

PS: Konrad, ich meine zu erinnern, dass du mal
schreibtest, Einbereichsöl verdünnisiert sich nicht
nach längerer Laufzeit. Ich Gegensatz zu
Mehrbereichsöl.
Ölkonrad
Pöler
*
Beiträge: 1799


« Antworten #5 am: Mai 26, 2014, 08:27 Uhr »

Hallo Horst,


schön das du noch lebst, Alter! Wink

Mehrbereichsöl(SAE) wird, wenn es lange gefahren wird, immer dünner, da die Molekülketten zerschlagen werden.
Bei Einbereichsöl(HD) passiert das nicht so schnell.
Was du mit dem 5er Öl gemacht hast, daß sämtliche Schwebstoffe, welche in deinem Fall Dichtstoffe sind, weggeschwemmt wurden und die Kiste undicht wird.
Die einzige Sache, welche vielleicht funktionieren könnte wäre von Liqui Moly Öldichtungsmittel.
Darin befindet sich Dibutyldelaminat, oder so ähnlich.
Dieser Stoff macht eventuell die Dichtungen wieder weich. Nennt sich auch im 124er Forum "Apfelschorle"
Kannst ja da mal nachfragen, vielleicht gibt einer was ab. Wird mit 2% zum Möl gefahren und entwickelt nach ca. 5000km seine Wirkung.

Gruss
Konrad
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