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Autor Thema: Langes Differential  (Gelesen 4015 mal)
waldi
Pöler
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Beiträge: 738


« am: Januar 27, 2014, 13:27 Uhr »

 Moin zusammen,

Im Grünen habe ich das auch schon gepostet.
Ich bin mir nicht so sicher, ob so ein Doppelpost gut ist, aber hier die interessanten Themen außen vor zu lassen, ist es irgendwie auch nicht.

ich habe mir am WE ein 2,65er Differential in der Bucht geschossen.
Verbaut ist an meinem Stern ein 3,07er Differential.
Wenn ich mich nicht verrechnet habe, müsste ich bei gleicher Geschwindigkeit theoretisch eine Drehzahlreduzierung um 343 U/min erreichen, was sich ebenso reduzierend auf den Kraftstoffverbrauch auswirken sollte. So dachte ich mir das.

Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das auch wirklich so hinhaut.
Zwischen Motor und Differential verrichtet ein Automatikgetriebe seinen Dienst.
Erreiche ich nun wirklich die gewünschte Drehzahlabsenkung, oder erhöht sich der Schlupf?
Und noch viel schlimmer. Was passiert im Anhängerbetrieb? Kommt mein Getriebesteuergerät gar auf die Idee, den 4. Gang gar nicht mehr verlassen zu wollen? Dann ginge der Schuß nach hinten los.

Was könnte ich dagegen tun? Maschine tunen, damit mehr Drehmomment anliegt?

Oder gibt es eine Möglichkeit dem Getriebesteuergerät (EGS) andere Schaltschwellen zu flüstern. Evtl mit Star-Diagnosis, bzw. dessen chinesischem Abklatsch?

300 U/min sind ein Haufen Holz, sodass mir langsam Bedenken kommen, dass die ganze elektronische Abstimmung diese Toleranzen noch verträgt

Kann man eigentlich mit Star-Diagnosis auch den Tacho manipulieren?
Nein, nicht zurückdrehen (und wenn, ich verkaufe meinen Hobel sowieso nicht), sondern an den Radumfang anpassen?

Viele Grüße

Waldi

pitnight
Pöler
*
Beiträge: 285


« Antworten #1 am: Februar 01, 2014, 21:31 Uhr »

Moin,

sehr interessant ich bin gerade auf der Suche nach einem kürzen Diff für meinen Zetti..
Der Zetti ist mir zu lang übersetzt und es gibt die Möglichkeit mit einem anderen Differential 10 oder 13% mehr Drehmoment
an der Hinterachse zu bekommen. Also besser Elastizität, bessere "gefühlte" Beschleunigung usw.. natürlich dafür höheres Drehzahlniveau.
Wahrscheinlich aus Marketing gründen hat BMW ihn für "mich" zu lang übersetzt, 2. Gang über 100 und 5. Gang über 250...

Aufjedenfall schreiben die Experten in verschiedenen Foren, dass der Verbrauch gar nicht zwangsweise höher wird,
da es sehr stark auf das Fahrprofil ankommt.
Beispielsweise viel Stadt und Überland Fahrten und kaum Autobahn, kann es sein, dass der Verbrauch sogar sinkt, da
man schneller im 5. Gang ist usw.

Zu deiner lange Übersetzung, heißt dass fährt du viel Überland und Autobahn, kann es wirklich was bringen.
Aufjedenfall würde ich mir das bei meinem älteren Auto auch wünschen, dass er länger übersetzt wäre.
Schon wegen der Akustik wäre es manchmal angenehm.
Zu deinem Bedenken mit dem Automatikgetriebe würde ich dir empfehlen, es einfach mal zu testen, Umbauen
ist ja jetzt nicht der Mega Aufwand. Außerdem hast du es ja eh schon gekauft und vielleicht hast du ja Glück,
dass das Automatikgetriebe da gut mit klar kommt.

Grüße
Peter
waldi
Pöler
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Beiträge: 738


« Antworten #2 am: Februar 04, 2014, 16:58 Uhr »

Servus Peter,

ja, gekauft habe ich es, und ich werde es auch testen, denn nur der Versuch macht kluch  Very Happy .
Ich habe angefangen es zu entrosten, und bevor ich es einbaue sollte es optisch wieder Akzeptabel sein.
Technisch muss es natürlich auch OK sein. Aber so, wie es ausschaut, ist es das wohl, da es zumindest mal trocken ist.

Ich werde auf jeden Fall berichten, wenn ich es eingebaut habe.

Viele Grüße

Waldi
Ölkonrad
Pöler
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Beiträge: 1799


« Antworten #3 am: Februar 04, 2014, 17:58 Uhr »

Hallo Waldi,

trocken sind sie irgendwann alle, wenn alles Öl raus ist. Shocked

Gruss
Konrad
waldi
Pöler
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Beiträge: 738


« Antworten #4 am: Februar 04, 2014, 20:38 Uhr »

Hallo Konrad,

vergib mir bitte meine Begriffsstutzigkeit!
Wie meinste das denn jetzt?
Ernst, oder ist das wirklich nur 'n Spruch?
Manchmal werde ich nicht schlau aus Dir  Verwirrt.

Viele Grüße

Waldi
Ölkonrad
Pöler
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Beiträge: 1799


« Antworten #5 am: Februar 04, 2014, 23:01 Uhr »

Hallo Waldi,

jeder TÜV Mensch weiß daß ein trockenes Diff ein leeres
Diff ist, da die Dinger immer feucht sind. Schubidu . . .

Gruss
Konrad
aumag
Pöler
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Beiträge: 389

"Hängt die Schwätzer neben die Erkenntnis."M.Twain


« Antworten #6 am: Februar 04, 2014, 23:23 Uhr »

Mit "ein trockenes Diff" ist ein trockenes MERCEDES Diff. gemeint.

Es gibt hundertprozentig weltweit trockene Diff´s, aber eben nicht von Mercedes.

Ein Mercedes Diff. ist naß - es schwitzt, tropft, leckt - die Sau.

Und schlimmer noch, der Rest um´s Mercedes Diff. ist ebenfalls Kernschrott - Müll, vollkommen Banane diese Kackstühle.

Und Deine Lachnummer mit dem langen Diff. was soll das??

Das bringt überhaupt nix - außer 10% Mehrverbrauch.
Wenn Du einen Antriebsstrang - auf Sparsamkeit - auslegen möchtest, dann startest Du mit dem "Muscheldiagramm".
Bei einer Automatikkrücke musst Du Dir die Drehzahlfelder "zu Eigen" machen.

Mit "zu Eigen" sind TCM (transmission control module) gemeint, wo DU bestimmst, wann das TCM welchen Gang, bei welcher Geschwindigkeit und welchem Adrenalinhaushalt des Fahrers einlegt.

Wie Du das angehst ist Scheixxe,

Gruß
aumag

gib das Teil dem nächsten Schrotti - der die Straße hochbimmelt - mit.

waldi
Pöler
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Beiträge: 738


« Antworten #7 am: Februar 06, 2014, 09:23 Uhr »

Moin aumag,

ich weiß zwar nicht, warum Du so ziemlich alles, was gepostet wird, verbal in den Staub reitest, aber einen Grund wirst Du sicherlich haben.

Mit "zu Eigen" sind TCM (transmission control module) gemeint, wo DU bestimmst, wann das TCM welchen Gang, bei welcher Geschwindigkeit und welchem Adrenalinhaushalt des Fahrers einlegt.
Genau, das ist doch der Punkt.  Daher meine Frage, ob man ins EGS kommt, und wenn ja, wie.
Und, wenn möglich sollte das Ganze halt auch noch bezahlbar bleiben.

Zitat von: aumag
Wie Du das angehst ist Scheixxe,

Mag sein, aber irgendwo muss man halt mal anfangen. Ich bin eher der Praktiker. Ich brauche was in den Händen, mit dem ich was machen kann, und dann schaue ich mir das Ergebnis an. Mich in irgendwelche Thermodynamischen Formeln zu ergehen, bringt mir nichts.
Wenn ich eine Sache am Schreibtisch ausgerechnet habe, habe ich sie noch lange nicht realisiert.
Wenn ich so ein Ergebnis dann realisieren möchte, stelle ich fest, dass es horende Summen verschlingen würde, weil es genau das Teil, was ich bräuchte, so noch nicht gibt.
Das ist akademischer Schwachsinn, der an Hochschulen und Universitäten sicherlich seine Daseinsberechtigung hat, hier aber nicht.

Zitat von: aumag
gib das Teil dem nächsten Schrotti - der die Straße hochbimmelt - mit.

Ich hätte jetzt eigentlich was konstruktives erwartet ...

Wieso rätst Du anderen, was Du selber nicht tun würdest?


@Konrad: Also das kann ich echt nicht bestätigen. Mein Diff war 480 Mm von außen trocken, und ínnen gut gefüllt.
Ich habe letztens mit Entsetzen festgestellt, dass es so langsam an der Einganswelle feucht wird. Aber bei der Laufleistung ist das IMHO 1. OK und 2. bei anderen Diffs nicht wesentlich anders.
Mag sein, dass ich da einfach nur Glück hatte.

Viele Grüße

Waldi
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