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Autor Thema: Erfahrungen Volvo 940 TD/ LT 6-Zylinder???  (Gelesen 15021 mal)
weichei65
Pöler
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« am: Februar 16, 2010, 12:54 Uhr »

Da ich zurzeit auf der Suche nach einem ordentlichen Kombi bin (klar möglichst Pöltauglich!), stelle ich hier mal die Frage nach oben genanntem. Ich habe da gerade ein Auto mit wenig km im Auge, Schrauberfahrungen habe ich mit den 8V-Saugern und -Turbos, aber keine mit den Dieseln, die im Allgemeinen ja einen schlechteren Ruf haben. Wenn also irgendwer berichten kann, dann würde ich mich freuen. Ich finde die Kisten recht genial, super verarbeitet, etwas rustikal und schwer geräumig. Im speziellen handelt es sich hierbei um einen recht späten LLK-Motor mit 122PS und Automatik, dazu recht gut ausgestattet. Das Ausstattung beim Schrauben nerven kann, weiss ich schon von den Benzinern und anderen Autos, habe erst letzten Sommer Zylinderkopf bei einem Turbo mit Gasanlage, Klima und Automatik gemacht...

Thorsten
Strichachtpöler
Pöler
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« Antworten #1 am: Februar 16, 2010, 14:29 Uhr »

Moin Thorsten!

Also, wenn man den Volvo mit Verstand fährt, wird der Motor lange halten. Wirst die Problematik mit Rasen auf der Autobahn und Turbodiesel kennen, denk ich. Rost soll da eigentlich kein Problem sein, solange das Auto unfallfrei ist. Platz zum schrauben ist da auch genug im Motorraum. Für mich wäre bei so ner Kiste der Knackpunkt, das man den nur auf Euro1 bekommt und man horrende Steuern bezahlt.
Vom Aussehen und Platzangebot find ich den total genial. Hab mal ne Zeit so einen als Firmenwagen (Leider Benziner) gefahren. Nach 780tkm und kaputten Schaftdichtungen ist der dann mal in den Export gegangen....


pölige Grüße
Jörg
weichei65
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« Antworten #2 am: Februar 16, 2010, 20:14 Uhr »

Sehr seltsam. Die Angebotenen haben laut Anbieter ab 95 Euro2. Nachrüstsätze scheint es auch nicht zu geben, lediglich von Matrix, aber die scheinen kurz vor Ende der ABE-Erteilung aufgegeben zu haben. Ich finde irgendwie aber keine geänderte Motorkennung....
Auf Euro 1 habe ich wenig Lust, werde also bei den Anbietern erstmal die Schlüsselnummern prüfen. Bevor ich Euro 1 kaufe, baue ich einen Benziner auf Gas um. Die Börse wirds danken, spätestens nach vier Jahren ist ein sequentieller Umbau nur über die Steuer drin! Verwirrt Verwirrt
Ölkonrad
Pöler
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Beiträge: 1799


« Antworten #3 am: Februar 16, 2010, 20:58 Uhr »

Hallo,

frag mal Fredy im Grünen. der kennt sich da git aus.
Bei WK und Volvo kannste eigentlich von Rot ausgehen.

Gruß
Konrad
Strichachtpöler
Pöler
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« Antworten #4 am: Februar 16, 2010, 21:32 Uhr »

Moin!


Also das konnte ich noch herausfinden:

http://matrix-partikelfil...y&id=17&Itemid=19

Es wird nur Euro 1  sein, was du bekommst. Ich befürchte, das der Fredy das gleiche sagen wird. Vielleicht weiß der aber trotzdem noch nen guten Tip.

Eventuell mal bei Fa. Deissler nachfragen, die haben jetzt auch nen Partikelfilter mit Kat Euro4 (also grüne Plakette) für die W124 Diesel, der ab April lieferbar ist. Laut deren Homepage haben die für über 250 Modelle eine passende Lösung.

http://sauberfahren.de/cm...front_content.php?idcat=2

Die neueren 850TDI, V40 usw., die man mittlerweile schon für schmales Geld bekommt haben grad mal Euro2, manchmal auch Euro3.

Meine Empfehlung: Entweder nen 30 Jahre alten Dieselvolvo, wenn es denn einen gibt, oder sonstigen Oldtimer mit Dieselmaschine nehmen, da braucht man momentan keinen Kat oder Umweltplakette und die Steuer ist erträglich mit 192€ und ca. 100€ Vollkaskoversicherung im Jahr.


Gruß
Jörg
weichei65
Pöler
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« Antworten #5 am: Februar 16, 2010, 23:30 Uhr »

Deine Argumentation kann ich durchaus nachvollziehen. Fakt ist nur, das der 700er Volvo erst ab 85 verzinkt ist, vorher war die Verarbeitung zwar gut, aber auch nicht viel besser als bei anderen. Ich hatte vor fünfzehn, zwanzig Jahren kurz nacheinander zwei 245er aus den 70ern, das waren zwar auch schon Panzer, aber auch Rostlauben. Sowas kenne ich selbst von über zwanzig Jahre alten 700ern mit einer halben Million auf der Uhr nicht. Diese Verarbeitung für die Ewigkeit begeistert mich einfach, sowas gabs vorher nicht und auch nicht wieder, auch bei anderen Herstellern. Die qualitativ besten Autos gabs zwischen Anfang 80er und Mitte 90er, der 700/900er Volvo ist meiner Meinung nach eins der besten davon, selbst der (gute, aber auch kleinere) 800er kommt da nicht mit. Qual ist nur: Benzin oder Diesel? Eigentlich mag ich den fetten alten VW-WK mit seinem schönen Klang, kultiviert ist er dazu. Aber wenn ich 700,- Steuern legen soll, wirds wohl eher ein versoffener Benziner, der auf LPG umgerüstet wird. Die Dinger kenne ich, und die 8V-Sauger sind, wie du schon sagst, unkaputtbar. Die Turbos (mit LLK) sind bei guter Behandlung kaum schlechter, manchmal rächt sich lediglich, das so wenig kaputtgeht. Dann gibts schonmal Schäden durch überaltetes Kühlmittel z.B..
Irgendwann kann auch ich gegen den Irrsinn, den unser Staat uns auferlegt, nicht mehr an. Da muss ich auch mal in die Börse sehen. Aber mal sehen, was da geht. Mittelfristig würde ich mich ganz gern wieder von meinem Vito trennen, auch wenn er gut ist (gibt viele schlechte!), nur ist der eben auch im Unterhalt günstig (LKW) und darf auch 2to ziehen.....
Martin Klaus
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Wer Visionen hat,soll zum Arzt gehen.(H.Schm.)


« Antworten #6 am: Februar 17, 2010, 12:36 Uhr »

Hallo Leute Wink Wink

Hm,nen 900er ist schon das Fahrzeug der Wahl..
Standfest,mehr als geräumig,ultrastabil,bis zu den Seitenscheiben hoch verzinkt..
Ich würd allerdings zu dem B230F als Motor greifen..
Das Ding begasen und gut is..
Ist ne Ottomaschine mit ner annehmbaren Charakteristik..
Der Verbrauch dürfte sich so bei 10-11 L einpendeln..
Über die Turbos brauche wir uns nicht unterhalten..
Zuviele Bruchmöglichkeiten..
Auch die 16V-Motoren sind von der Laufleistung her noch nicht mal eigelaufen,das hat´s die meisten schon gehimmelt..
Und der 6-Ender WK ist nen wirtschaftlicher Genickschuß..

In diesem Sinne

  Martin

Nachtrag:

Thorsten,die 700er sind erst ab BJ 88 verz.
Audi war ab 85 verz..(Typ 44)
waldi
Pöler
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Beiträge: 738


« Antworten #7 am: Februar 17, 2010, 14:50 Uhr »

Moin Jungs,

seid Ihr sicher, dass man diese Maschinen gefahrlos begasen kann?
Das Problem bei der Gasumrüstung besteht im Allgemeinen an der höheren thermischen Belastung.
Es fällt schlicht die Innenkühlung weg, und das ist ein nicht zu unterschätzender Faktor. Man könnte ja sagen, OK, dann fahre ich halt wie mein Oppa, aber leider hat die Erfahrung gezeigt, dass das keine Versicherung ist.
Nicht wenige Fahrzeuge sterben den Heldentod wegen abgebrannter Auslassventile.
Manche können die höhere Wärme am Kolben nicht ab, und überleben die Klemmer, bzw. Reiber auf Dauer nicht.
Umrüstung auf Kolbenbodenkühlung wie beim Turbo-Diesel?
Bliebe zu klären.
Ventile?
Bliebe ebenfalls zu klären.

Nur mal so als Anregung

Viele Grüße

Waldi
weichei65
Pöler
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« Antworten #8 am: Februar 17, 2010, 15:57 Uhr »

Ich habe 3 Volvo 2,3l mit Gasanlage im Bekanntenkeis, zwei Sauger, ein turbo. Die laufen schon seit mehreren hundert tkm problemlos, lediglich beim Turbo hats mal die Kopfdichtung gehimmelt, aber das war definitiv ein Schaden durch uraltes Kühlmittel, konnte man am Kopf und der Dichtung wunderbar sehen. Seit dem Schleifen tut er es aber auch wieder problemlos. Das war also kein Lpg-Schaden. Dafür sind die Karren auch nicht bekannt, das betrifft meist eher neuere Autos, bei denen die Materialien auf die letzte Rille kalkuliert sind. Kenn sowas viel von Opel und Ford 16V-Motoren, der ein oder andere Japaner kann es auch nicht wechseln. Bekomme da öfters was zu hören, da mein Cousin zertifizierter Umrüster ist. Schäden bei alten (!!) Volvo-Motoren kennt er nicht. Höchstens vom Focus, ääh C30, V40...-ist eh dasselbe!

Davor habe ich wenig Angst, wenn ich nix ordentliches finde, wirds eben wieder ein Passat, aber die scheinen als Diesel erst recht vom Markt gefegt zu sein. Und Anhängelast haben nur die syncros...
Martin Klaus
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Wer Visionen hat,soll zum Arzt gehen.(H.Schm.)


« Antworten #9 am: Februar 17, 2010, 16:46 Uhr »

Hallo Leute Wink Wink

Gas-No-Go:
Ford,alle Reiseimer,der größte Teil der Rotweinfraktion,sowie fast alles von der Spaghetti-Liga..
Der Rst kann begast werden..
Der Temp-Unterschied liegt übrigens bei ca 50` Celsius..
Ist schon so,wie Thorsten es schilderte..
Die grenzwertig konstruierten Motoren diverser Hersteller bringen ihre Probleme quasi hausgemacht rüber..
Da gibt´s auch mit OtNO Probs in Sachen Standfestigkeit..

In diesem Sinne

  Martin
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